Samstag, 1. Januar 2022
COVID-19 Impfpflicht

Dieser Artikel wird bei Bedarf aktualisiert.
-------------------------------------------------------------------------------
Eine Triage blieb Ärztinnen und Ärzten bisher, weitestgehend erspart. Triage bedeutet im Covid19-Fall, Ärzte und Ärztinnen müssen sich entscheiden, wer intensivmedizinisch behandelt wird und wer nicht. Die Kriterien der Triage, wer wird vorrangig versorgt, das muss zurzeit jede Ärztin und jeder Arzt, von Patientin zu Patient, neu entscheiden. Dieser Faktor, wird für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, immer mehr zu einer schweren Gewissensentscheidung.
Zum Schutz behinderter Menschen muss der Gesetzgeber, umgehend Vorkehrungen für diesen Personenkreis, im Fall einer pandemiebedingten, auftretenden Triage treffen. Das legte ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes jetzt fest.
Die Zahl der ungeimpften Covid19-Fälle, auf den Intensivstationen, steigt dramatisch. Die Folge, Platzmangel bei den Intensivbetten. Für Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal verschärft sich dadurch die Triage-Situation aufs Äußerste. Es geht ausschließlich darum, Menschenleben zu retten und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, die Triage-Situationen zu entschärfen. Nur die Impfpflicht sorgt für Unterstützung des Gesundheitswesens. Solidarität, mit allen Ärztinnen, Ärzten, Pflegepersonal des Gesundheitssystems, ist das, was man in die Situation von allen Menschen erwarten darf.
-------------------------------------------------------------------------------
Update 26.12.2021
Die FDP und hier speziell Herr Kubicki, versuchen alles, um das Omikron-Virus zu verniedlichen. Das nur, um ihr Wahlversprechen, mit uns keine Impfpflicht, durchzusetzen. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, wie Teile der FDP-Verantwortlichen, die Realität verweigern. Sie scheinen nicht fähig, im Gegensatz zu dem COVID19-Virus, sich veränderten Umständen anzupassen. Unabhängig, von allen wissenschaftlichen Expertisen über die Notwendigkeit einer Impfpflicht für alle und ggf. eines Lockdowns, lässt sich die stärkste Regierungspartei SPD, mit Herrn Scholz als Bundeskanzler an der Spitze, von der FDP erpressen. Es wird auf dem Rücken der Bevölkerung rumgeeiert, mit deren Gesundheit und Leben gespielt. Das nur, um die FDP, mit ihren nicht der Situation angemessenen Vorgehen zu beruhigen. Obwohl die Wissenschaft nicht müde wird aufzuzeigen, dass Maßnahmen, wie die Impfpflicht für alle, der einzige Weg aus der Krise ist.
-------------------------------------------------------------------------------
Update 16.12.2021
Unter den dramatischen Auswirkungen der Omikron-Mutante, ist die Politik gefordert, die Covid19-Impfpflicht für alle einzuführen. Alles Andere wäre unterlassene Hilfeleistung. Warum?
Wissenschaft und Realität haben eindeutig aufgezeigt, dass es die ungeimpften Personen sind, die maßgeblich zur Verbreitung des Virus, mit Langzeitfolgen und sogar Todesfolge beitragen. Deswegen ist schwer nachvollziehbar, dass ein kleiner Pieks, vom Grundgesetz höher bewertet werden soll, als das Recht auf Leben.
Von den Impfgegnern, wird das im Art. 2 zitierte Recht auf körperliche Unversehrtheit, über das Recht auf Leben gestellt und für ihre Zwecke instrumentalisiert.
-------------------------------------------------------------------------------
Update 03.12.2021
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVG) stellen sogar die FDP und Herr Lindner schlagartig fest, dass ihr gebetsmühlenartiges Mantra, mit uns keine Impfpflicht, in dieser Zeit realitätsfern ist. Bei Bild TV sagte er, angesichts der dramatischen Coronalage und des Urteils des BVG, dass eine Impfpflicht auf einmal verhältnismäßig sei.
-------------------------------------------------------------------------------
Update 30.11.2021
Das Bundesverfassungsgericht hat für Klarheit gesorgt. Mit dem Urteil zur Bundesnotbremse hat es deutlich gemacht, dass die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verfassungsgemäß waren. Damit ist der Weg frei, die Pandemie effektiv zu bekämpfen. Dazu gehört auch die Impfpflicht. Man darf nur hoffen, dass in Anbetracht der dramatischen Situation, die FDP und die Unionsparteien, für die Impfpflicht stimmen. Alles Andere wäre fahrlässig und grenzt an unterlassener Hilfeleistung.
Siehe unten: ursprünglicher Artikel, Absatz 3
------------------------------------------------------------------------------
Update 28.11.2021.
Eine Triage blieb Ärztinnen und Ärzten bisher, weitestgehend erspart. Triage bedeutet im Covid19-Fall, Ärzte und Ärztinnen müssen sich entscheiden, wer intensivmedizinisch behandelt wird und wer nicht. Die Kriterien der Triage, wer wird vorrangig versorgt, muss jede Ärztin und jeder Arzt, von Patientin zu Patient, neu entscheiden. Es geht hier um Leben und Tod. Dieser Faktor, wird für die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, immer mehr zu einer schweren Gewissensentscheidung. Die Zahl der ungeimpften Covid19-Fälle, auf den Intensivstationen, steigt dramatisch. Die Folge, Platzmangel bei den Intensivbetten. Für Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal verschärft sich dadurch die Triage-Situation aufs Äußerste. Es geht ausschließlich darum, Menschenleben zu retten und alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, die Triage-Situationen zu entschärfen. Nur die Impfpflicht sorgt für Unterstützung des Gesundheitswesens. Solidarität, mit allen Ärztinnen, Ärzten, Pflegepersonal des Gesundheitssystems, ist das, was man in die Situation von allen Menschen erwarten darf.
-------------------------------------------------------------------------------
Update 21.11.2021.
Die allgemeine Corona-Notlage (4. und voraussichtlich 5. Welle) wird immer ausgeprägter. Es ist gekommen, wie die Virologen vorausgesagt haben. Umso mehr stellt sich die Frage, wie lange kann eine Gesellschaft tolerieren und aushalten, dass wichtige, teilweise lebensrettende Operationen nicht durchgeführt werden können, weil die Gruppe der uneinsichtigen, ungeimpften Covid-Patienten, immer größer wird und wichtige Ressourcen in den Krankenhäusern blockiert.
-------------------------------------------------------------------------------
Update 18.11.2021
Es ist nicht mehr auszuhalten. Jeder gegen Jeden. Alte gegen neue Regierung. CDU/CSU gegen Ampelkoalition. Politiker gegen StiKo. Geimpfte gegen Ungeimpfte. Bund gegen Bundesländer. Das Chaos ist perfekt. Schuldzuweisungen und Versäumnisse werden in diesen schlimmen Tagen, mit hunderten Coronatoten und überfüllten Intensivstationen, wie ein Pingpongball, zwischen den verantwortlichen Politikern von Bund und Ländern hin und her gespielt. Es geht anscheinend weniger um die Eindämmung der 4. Welle, als um das Ego der involvierten Politiker. Vergesst, was ihr in euren Wahlprogrammen verkündet habt und rauft euch zusammen. Zum Wohle aller Bundesbürgerinnen und Bundesbürger. Dazu verpflichtet Euch das Grundgesetz.
-------------------------------------------------------------------------------
Ursprünglicher Artikel, 13.11.2021
Gleich, welche Maßnahme (Lockdown, Ausgangssperre oder Maskenpflicht), das Covid19-Virus führte uns vor Augen, es lässt sich weder von Grenzen noch von politischem Wirrwarr und anderen Starrköpfen aufhalten. Jede zu schnelle Zurücknahme, der Sicherheitsmaßnahmen, durch politische Entscheidungen, nutzte das Virus planmäßig zur Retourkutsche und verschlimmerte die Lage.
Eine der wichtigsten Aufgaben des Staates, in Notlagen wie diese Covid19-Pandemie (seit 11. März 2020) ist es, die Bevölkerung, entsprechend dem Grundrecht Art 2, zu schützen. Wie wir geschützt werden sollten und sollen, wurde durch schwer nachvollziehbare, politische Entscheidungen und unterschiedlichen Meinungen, zwischen Politik und Wissenschaft, in Bund und Länder, immer undurchsichtiger, um nicht zu sagen chaotisch. Das, obwohl für alle verantwortlichen Minister, mit dem Infektionsschutzgesetz, die politischen und organisatorischen Möglichkeiten bestehen, eine epidemische Lage von nationaler Tragweite effektiv zu bekämpfen. Diese epidemische Lage von nationaler Tragweite soll, so die Ampelkoalition, zum 25. November 2021 auslaufen. In der momentanen Situation warnen fast alle Wissenschaftler und Ärzte vor diesen Schritt.
Die aktuelle vierte Welle ist stärker denn je. Weder von der geschäftsführenden Regierung noch von der neuen, sogenannten Ampelkoalition kommen zeitnah (Stand: 13.11.2021) konstruktive, nachhaltige und abgestimmte Vorgehensweisen, wie man die Pandemie bundesweit bekämpfen kann und sollte. Das Gegenteil ist der Fall, man streitet weiter, während immer mehr Menschen sterben. Beschließt endlich die von der Wissenschaft dringend geforderte Covid19-Impfpflicht. Andernfalls muss man sich fragen, wie die politisch Verantwortlichen, ihre Vorgehensweise, mit dem Grundrecht, Art 2, jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, vereinbaren können. Zieht man den Umkehrschluss aus diesem Grundrecht, muss man sich impfen lassen, um sich und damit auch die Allgemeinheit der Bevölkerung, vor Ansteckung zu schützen. Wer Rechte hat, muss auch seinen Pflichten nachkommen. Die einzig effektive Maßnahme, ist das Impfen, so die wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Einschränkung der persönlichen Freiheit hin und her, um mehrheitlich einen tatsächlichen Schutz seiner Bevölkerung durchzusetzen und somit dem Grundrecht (Art 2) Rechnung zu tragen, hilft nur eine Durchimpfung und die ist so, Stand Nov. 2021, nur mit der Impfpflicht zu erreichen. Ausnahmen sind Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen. Um es noch einmal deutlich zu machen, was ist ein kleiner Pieks gegen Langzeitfolgen oder sogar den Tod.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Freitag, 3. Dezember 2021
Booster-Impfung

Update 16.12.2020
Nach wie vor, wird von der Stadt Hamburg alles unternommen, um die Impfwilligen für die Booster-Impfung zu verwirren. Immer wieder taucht die Frage auf, ob auch schon fünf Monate nach der 2. Impfung, die Booster-Impfung durchgeführt (siehe ursprünglicher Artikel) werden kann. Dieser und sogar noch geringere Abstände (vier Monate) werden von Virologen, in Anbetracht des Omikron-Virus empfohlen. Legt euch auf eine klare Frist fest und sorgt endlich dafür, dass ausreichend Impfstoff vorhanden ist, um alle Impfwilligen, entsprechend dem Anspruch der Stadt Hamburg, zu impfen. Freie Termine sind per Internet, so gut wie nicht verfügbar. Niemand möchte sich vor einem Impfzentrum ohne Terminvergabe, in eine lange Wartereihe einordnen, um dann irgendwann zu hören, dass er/sie nicht geimpft wird, weil die Sechsmonatsfrist noch nicht erreicht ist. Das trägt nicht unbedingt dazu bei, Menschen zum Impfen zu motivieren.
Die Impfquote lässt sich nur erhöhen, wenn organisatorische Maßnahmen ergriffen werden, die der/den Letzten in der Warteschlange direkt aufzeigen, dass sie/er noch geimpft wird und wie lange sie/er in etwa noch warten muss. 
-------------------------------------------------------------------------------
Ursprünglicher Artikel, 03.12.2020
In Hamburg wird in allen Medien getrommelt, sich die 3. Impfung abzuholen. Das Robert Koch-Institut (RKI), gibt für den Zeitabstand von der 2. Impfung zur Booster-Impfung folgende Empfehlung ab:

Die Auffrischimpfungen soll in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.


Meine 2. Impfung wurde am 23.06.2021 (vor fünfeinhalb Monaten) durchgeführt. Auf Grundlage der o.a. RKI-Empfehlung habe ich mich für die Booster-Impfung, in Hamburg-Bergedorf bei einem Impfzentrum ohne Terminvergabe, bei Minusgraden, in die Warteschlange eingereiht. Die Wartezeit, um ins Gebäude zu kommen, (am 02.12.2021) war mit ca. 50 Minuten noch überschaubar. Im Abstand von ca. 10-15 Minuten wurden mehrere Personen ins Treppenhaus geleitet. Was dann folgte, war schwer nachvollziehbar. Unabhängig von den o. a. Vorgaben des RKI, wurde von einem Mitarbeiter deutlich gemacht, dass ausschließlich nur geimpft werden kann, wer den Zeitabstand von sechs Monaten erfüllt. Sowohl Ich, als auch die mir folgende Dame (arbeitet in der Pflege, so ihre Aussage) mit dem gleichen Problem, durften ungeimpft wieder gehen. Das zum Thema Impfen in Hamburg.

Was ganz besonders auffällt, sind die organisatorischen Schwächen. Würde die Stadt Hamburg, auf ihrer Internetseite, zu den Zeitabständen zur zweiten Impfung (fünf oder sechs Monate) klare Aussagen tätigen oder vor den Impfzentren, deutlich die Bedingungen für die Booster-Impfung aufzeigen, würde den betroffenen Menschen viel erspart werden und das Boostern, für alle Menschen, einfacher gestalten. Wer so dilettantisch das Impfen organisiert, muss sich nicht darüber wundern, dass es Menschen gibt, die Impfungen verweigern.

... link (6 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 13. Mai 2021
Patentschutz in Pandemiezeiten

Es kann und darf nicht nur darum gehen, dass die reichen Staaten der Weltgemeinschaft, die Impfstoffe aufkaufen. Vor Augen halten sollten sich alle diese privilegierten Länder und deren Menschen, dass das Virus und seine Mutationen nicht an Grenzen haltmacht. Das Problem ist global und kann nur solidarisch bewältigt werden.

Mit Egoismus und Beharrung auf Patentschutzes ist dieser Pandemie nicht beizukommen. Die den Impfstoff herstellenden Pharmaunternehmen, wurden mit dreistelligen Millionenbeträge aus Steuermitteln, für Forschung und Entwicklung unterstützt. Deswegen wäre es sinnvoll, wenn staatlich unterstützte und geförderte Unternehmen, etwas zurückgeben und zeigen, dass sie gewillt sind Menschenleben zu retten. Für alle Staaten sollten die Möglichkeiten zur Produktion der Impfstoffe zugänglich sein. Schon aus Eigennutz, müssen ärmeren Staaten, Mittel und Möglichkeiten gegeben werden, auch ihre Bevölkerung zu impfen und das möglichst zeitnah.

Man muss kein Wissenschaftlicher sein, um zu deuten, dass andernfalls, siehe: Indien, Südafrika, Großbritannien, sich neue Mutationen ausbreiten. Was nützt es, wenn die wohlhabenden Länder ihre Bevölkerung geimpft haben, aber neue Virusvarianten, den bisherigen Impfschutz - weltweit - aushebeln.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 10. Mai 2021
Fake News

Viele (Möchtegern) Prominente, selbst ernannte Gurus, rechts gerichtete Institutionen, Gruppen und deren Trittbrettfahrer, nutzen die sozialen Medien und die demokratische Freizügigkeit aus, um mit ihren dubiosen Thesen und Verschwörungstheorien, auf sich aufmerksam zu machen und sie als Geschäftsmodell zu vermarkten. Da werden Behauptungen aufgestellt, die körperlich wehtun und wissenschaftlich unhaltbar sind. In diesem Zusammenhang kann man nur den ehemaligen CDU-Politiker Heiner Geißler (✝️ 11.09.2017) zitieren!
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

So langsam aber sicher kann man zu der Auffassung kommen, dass es sich bei dem gesunden Menschenverstand, um eine sogenannte Fake News handelt. Alle Menschen, die sich anmaßen, den weltweiten Tod und bleibende gesundheitliche Schäden durch Covid-19 zu negieren, muss man diesen gesunden Menschenverstand absprechen. Wie sonst ist zu erklären, dass intelligente Menschen Corona verniedlichen oder sogar leugnen. Die Corona-Pandemie ist ohne Zweifel eine Herausforderung für Politik, Gesundheitswesen und alle Menschen. Tod, Trauer und Leid, bei Betroffenen und Angehörigen, sind die Folgen, die auch nicht von den Coronaleugnern verheimlicht werden können.
Dass die Politik in vielfacher Hinsicht, bei der Bekämpfung der Pandemie gescheitert ist, wurde uns deutlich vor Augen geführt. Sinnvoller und effizienter wäre es gewesen, wenn auf die Warnungen der Virologen gehört worden wäre. Dass sich in so einer schwierigen Situation Menschen Gedanken machen, ob es bessere und effektivere Maßnahmen, zu den bisher getroffenen gibt, ist eine berechtigte Beurteilung der Situation.
Es nervt aber immer wieder zu hören, dass der von Virologen geforderte Lockdown und die Ausgangssperren in die Grundrechte eingreifen. Das Gegenteil ist der Fall. Unser Grundgesetz, mit seinen Grundrechten Art. 1-19, ist der Kompass für ein friedliches und soziales Zusammenleben in Deutschland. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, wo es zum Schutz für sich und seine Mitmenschen elementar ist, Schutzmasken zu tragen, Abstand zu halten sowie private und familiäre Begegnungen zu reduzieren, stellt sich die Frage, welche Grundrechte Politik, Gerichte, Verschwörungstheoretiker und Querdenker höher bewerten, Art. 8, die Versammlungsfreiheit oder Art. 2, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Dazu gehört es auch sich Impfen zu lassen, um sich und die Allgemeinheit zu schützen.
Es ist eine dramatische Situation, die es von allen - jung wie alt - erfordert, ihre persönlichen Bedürfnisse, zurückzuschrauben. Trotzdem bringt die Krise Menschen dazu, ihre ausgefallensten Ideen, Meinungen und Theorien zu Covid-19, im Netz zu veröffentlichen und zu Anti-Corona-Demos aufzurufen, die als potenzielle Corona-Hotspots alles verschlimmern.
In der jetzigen dritten Welle, mit neuartigen Mutanten, sind die verantwortlichen staatlichen und gesundheitlichen Institutionen gefordert, ein weiteres Ausbreiten der Fallzahlen zu verhindern und dabei auch mit - wenn nötig - unpopulären Maßnahmen vorzugehen. Der Neustart von Wirtschaft, Bildungswesen, Pflege- und Krankeninstitutionen, Kultur und Sport sollte nur mit Bedacht und dem Ziel, weitere Hotspots zu vermeiden, betrieben werden. Jeder Einzelne muss seinen Teil dazu beitragen, dass die Pandemie eingedämmt werden kann.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 10. April 2021
Zigarettenfilter und Umweltabgabe

Update: 10.04.2021

2020 habe ich eine Petition (siehe 20.10.2020) im Bundestag eingereicht, bei der es um die abgerauchten Zigarettenfilter ging, die achtlos entsorgt werden und als hochgiftiger Müll, die Umwelt über Jahrtausende belasten. Der Ansatz war, auf die Filter ein Pfandgeld zu erheben, um einen Anreiz zu schaffen, die Filter gezielt, in dafür vorgesehene Depots zu entsorgen. Dass die Petition sich nicht oder nur schwer, gegen die Tabaklobby durchsetzen lässt, war mir im Vorfeld bewusst.
Die Petition wurde am 25. März 2021 vom Petitionsausschuss beraten und abgeschlossen. Die Beschlussempfehlung und Begründung sind eine nichts aussagende, rhetorische Feinarbeit, die in keiner Weise aufzeigt, wie man diesem gigantischen Umweltproblem beikommen will. Ganz abgesehen davon, dass es in der Petition, um 10 Cent/Filter und nicht um einen Euro Pfandgeld ging, wurde das Problem auf die einzelnen Bundesländer und auf die Freiwilligkeit der Menschen verlagert. Wie die freiwilligen Selbstverpflichtungen ausgehen, hält uns Corona gerade vor Augen. Die Beschlussempfehlung und Begründung der Petition (PDF-Format) können sie bundestag (pdf, 622 KB) downloaden.

Jährlich werden, laut Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehrere Billionen weggeschmissene Kippen, zu Umweltkillern.
Milliarden Raucher, verbrennen Unmengen Zigaretten pro Jahr. In Deutschland wird trotz Bußgeldandrohung einiger Bundesländer, keine Rücksicht genommen. Die Kippen, mit Filter, werden überall entsorgt.

Die Folgen für die Natur - und somit für die Menschen - sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter. Die Filter sind sowohl ein Müllproblem, als auch ein Vergiftungsfaktor für die Umwelt. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die gebrauchten Filter, zum hochgiftigen Sondermüll.

Immer mehr Gesundheits- und Umweltwissenschaftler, weisen deswegen auf die gewaltigen Schäden, von achtlos weggeworfenen Zigarettenfilter hin. Ob Gehwege, Bahnhöfe oder Parkanlagen, überall sieht man diese ökologischen Zeitbomben liegen. Außerdem, ist der Anblick, von zig Filtern, auf ein paar Meter Gehweg, schwer zu ertragen.

Dabei bietet sich eine einfache Lösung an, um dem Problem Herr zu werden. Eine Umweltabgabe für Filter. Es werden auf jede verkaufte Filterzigarette - zB. 10 Cent - erhoben. Diese 10 Cent pro Filterzigarette, werden beim Kauf, auf die Anzahl Zigaretten pro Packung, aufgeschlagen.

Sammelt man die Filter seiner gerauchten Zigaretten, wird beim Kauf einer neuen Packung und Abgabe der gebrauchten Filter, der Preis pro Packung, entsprechend der abgegeben Anzahl Filter, reduziert bzw. man bekommt es - analog Flaschenpfand - als Bargeld ausgezahlt.

Es bedarf einer entsprechenden Infrastruktur, (für Abgabe, Lagerung und Entsorgung), man muss es nur wollen. Das beste Beispiel, dass es klappen kann, ist das System der Pfandflaschen. Das auch weiterhin viele Raucher*innen, ihre Kippen, umweltfeindlich entsorgen werden, wird sich nicht vermeiden lassen. Man darf aber davon ausgehen, dass für viele Menschen - die jetzt schon Flaschen sammeln, dass Auflesen von Zigarettenfilter und das damit verbundene Pfandgeld, eine zusätzliche Überlebensmaßnahme darstellt.

Damit es nicht falsch verstanden wird, ich empfinde es nach wie vor als Schande, dass wir in einem der reichsten Länder der Erde, Menschen, in eine solche prekäre Situation bringen, um zu überleben.

Dem Autor ist auch klar, dass die Tabaklobby Sturm läuft und sofort alle Register ziehen wird, um aufzuzeigen, dass dieser Vorschlag nicht oder nur mit einem nicht akzeptablen Riesenaufwand, zu bewerkstelligen ist.

Die Historie des 21. Jahrhundert hat gezeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, der Industrie und Wirtschaft, nicht - oder ganz selten greifen. Es wird durchgesetzt, was für ein Unternehmen am wirtschaftlichen ist. Die Multis, fühlen sich für die Folgekosten nicht verantwortlich. So auch, bei der tickenden Umweltbombe, nicht fachgerechte Entsorgung von Zigarettenfilter. Treffen kann man die Verursacher nur da, wo es Ihnen wehtut. Am Geldbeutel.


... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 5. April 2021
Brücken-Lockdown

Statt klare, übersichtliche, bundeseinheitliche Voraussetzungen für Lockdown und die Eingrenzung des Virus zu schaffen, setzt jede/r Landesfürst*in auf seine eigenen, egoistischen Lösungswege. Hintergrund für Maßnahmen, wie Lockerungen, Öffnungen und Lockdown, sind immer die nächsten Wahlen und die Stimmung in der Bevölkerung. Man hat Angst vor den Wähler*innen. Das unbekannte Wesen - der/die Wähler*in - schlägt an der Wahlurne zurück. Wenn wir jetzt alle einsperren und bevormunden, so die Gedankengänge der Politiker*innen, strafen sie uns bei der Wahl ab.

Allmählich haben aber auch die Politiker*innen festgestellt, dass die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt ist, es hilft nur ein harter Lockdown, da der Virus, mitsamt Mutanten, nicht vor Grenzen und organisatorischen Chaos haltmacht. Die Menschen haben die Nase voll, von diesem Taktieren. Bis alle geimpft sind, wird immer deutlicher, nur ein konsequenter Lockdown hilft uns aus der Pandemie. Hört endlich auf die Wissenschaft. Macht nicht den gleichen Fehler, wie in der Klimapolitik!

Herr Laschet, möchte doch mit der neuen Wortkonstruktion "Brücken-Lockdown", seine Versäumnisse überspielen und hängt jetzt seine Fahne in Wind, in dem er fordert, was die Wissenschaft schon immer gepredigt, einen harten Lockdown. Mehr politische (sorry) Verarschung der Bürger*innen, ist nicht möglich.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 4. April 2021
Infektionsschutzgesetz und Covid-19

Am 11. März 2021 wurde die COVID-19-Pandemie ein Jahr alt. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG), soll in Pandemiezeiten dafür sorgen, dass die Menschen der Bundesrepublik Deutschland vor solchen Auswirkungen, wie zurzeit durch das Covid 19-Virus verursacht, geschützt werden. Dazu gehören die organisatorischen Voraussetzungen, Herstellung, Beschaffung, Verteilung und Verabreichung sämtlicher Ressourcen, die zur Pandemiebekämpfung notwendig sind.

Die politischen sowie alle organisatorischen Möglichkeiten werden durch § 5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite, des IfSG deutlich aufgeführt und sollten als Leitfaden dienen. Hier, insbesondere die Artikel 4-6.

Mit dem IfSG, wird den verantwortlichen Politiker*innen, speziell der Bundesregierung, mit dem von Jens Spahn geführten Bundesministerium für Gesundheit - ein temporäres Werkzeug (ausschließlich für die Zeit der Pandemie) zur Verfügung gestellt, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen. Das betrifft die ungeliebten Maßnahmen, Entscheidungen und schmerzhaften Einschnitte (Lockdown) in das tägliche Leben genauso, wie vorausschauendes Denken und Planen. Dazu gehört (immer noch), ein bundeseinheitliches Konzept, das aufzeigt, wie auf Situation a, b oder c bundesweit zu reagieren ist und wie geht das Zusammenleben mit dem Virus weiter.

Hier liegt das Problem der Bundesregierung und von Frau Merkel - es müssen die vielschichtigen Möglichkeiten des IfSG, auch gegen alle Lobby-Begehrlichkeiten, Länderchefs und Kanzlerkandidaten durchgesetzt werden. In dieser schwierigen Lage vermisst man die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin.

Vor allen Dingen, die Alleingänge der Länderchefs sind schwer nachvollziehbar. Mit ihrer dickköpfigen Vorgehensweise, in Sachen Öffnung, praktizieren sie fahrlässig das Gegenteil von dem, was die Wissenschaft immer wieder predigt - Kontaktminimierung!

Was jetzt passiert, grenzt an vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge. Statt, wie von den Virologen gefordert, die Pandemie einzugrenzen, wird einer Ausweitung Vorschub geleistet. Bei allen berechtigten, wirtschaftlichen (Lobby-) Zwängen, sollte immer Prämisse sein, die Wirtschaft kann man wiederbeleben, Tote nicht!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 23. März 2021
Covid-19

Am 11. März 2021 wurde die COVID-19-Pandemie ein Jahr alt. Lässt der Normalbürger diese Zeit Revue passieren, stellen sich viele unbeantwortete Fragen, wie zum Beispiel: "Was hätten die verantwortlichen Politiker*innen und Virolog*innen, bei der Bekämpfung und Eindämmung durch Impfen (analog Pocken) effektiver gestalten können?" Wie geht das Zusammenleben mit dem Virus weiter? Auch durfte man erwarten, dass ein bundeseinheitliches Konzept vorhanden wäre, das aufzeigt, wie auf Situation a, b oder c zu reagieren ist.

Es ist nicht so, dass die Pandemie überraschend und schlagartig ausbrach. Es gab, im Vorfeld, mehrere seriöse Hinweise, dass sich das COVID-19 Virus zu einer Pandemie ausbreitet. Spätestens seit dieser Erkenntnis, durften die Bürger*innen erwarten, dass die verantwortlichen Politiker*innen, alles den Vorgaben des Infektionsschutzgesetz unterordnen, um seine Bevölkerung zu schützen. Dazu gehörte, zeitnah, die ausreichende Bereitstellung von Schutzmasken- und Kleidung...Fehlanzeige. Über den Flop, Corona-App sollte man besser Schweigen.

Jetzt rächt sich die Halbherzigkeit bei der Beschaffung von Impfstoff. Es folgte, das Chaos bei der Terminvergabe zum Impfen. Die Hotline ist überlastet und die Server brechen zusammen. Dabei handelt es sich hier um IT-Grundlagen (Kapazitäten von Mensch und Hardware), die im Vorfeld, rechnerisch berücksichtigt werden konnten. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, in Form der versprochenen Schnelltests. Die Geschichte wiederholt sich.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 14. Februar 2021
Zusammenfassung COVID-19

Am 11. März 2021 wurde die COVID-19-Pandemie ein Jahr alt. Lässt der Normalbürger diese Zeit Revue passieren, stellen sich viele unbeantwortete Fragen.

Dazu gehört besonders, was hätten und können die verantwortlichen Politiker*innen und Virolog*innen, bei der Bekämpfung, Eindämmung und angestrebter Ausrottung durch Impfen (analog Pocken) effektiver gestalten. Wie geht das Zusammenleben mit dem Virus weiter. Auch durfte man erwarten, dass ein bundeseinheitliches Konzept vorhanden wäre, das aufzeigt, wie auf Situation a, b oder c zu reagieren ist.

Es ist ja nicht so, dass die Pandemie überraschend und schlagartig ausbrach. Es gab, im Vorfeld, mehrere seriöse Hinweise, dass sich das COVID-19 Virus zu einer Pandemie ausbreitet. Spätestens seit dieser Erkenntnis, durften die Bürger*innen erwarten, dass die verantwortlichen Politiker*innen, alles den Vorgaben des Infektionsschutzgesetz unterordnen, um seine Bevölkerung zu schützen. Dazu gehörte, zeitnah, die ausreichende Bereitstellung von Schutzmasken- und Kleidung...Fehlanzeige. Über den Flopp, Corona-App sollte man besser Schweigen. Jetzt rächt sich die Halbherzigkeit bei der Beschaffung von Impfstoff. Es folgte, das Chaos bei der Terminvergabe zum Impfen. Die Hotline ist überlastet und die Server brechen zusammen. Dabei handelt es sich hier um IT-Grundlagen (Kapazitäten von Mensch und Hardware), die im Vorfeld, rechnerisch berücksichtigt werden konnten. Das Schicksal nimmt seinen Lauf, in Form der versprochenen Schnelltests. Die Geschichte wiederholt sich.

Februar 2021 - Wer wird wann geimpft?
Dezember 2020 - Coronatote
Dezember 2020 - Judikative und Corona
November 2020 - Corona-Demo in Leipzig
August 2020 - Berliner Gericht kippt Demo-Verbot
August 2020 - Verschwörungstheorien
August 2020 - Corona-Demos
Juli 2020 - Maskenpflicht
Juli 2020 - Corona App
April 2020 - Coronakrise-Maskenpflicht
März 2020 - Zusammenleben mit dem Corona-Virus

... link (3 Kommentare)   ... comment


Freitag, 5. Februar 2021
Weltweite Covid-19 Impfung

Es kann und darf aber nicht nur darum gehen, dass die reichen Staaten der Weltgemeinschaft, die Impfstoffe aufkaufen. Vor Augen halten sollten sich alle diese privilegierten Länder und deren Menschen, das Virus und seine Mutationen machen nicht an Grenzen halt. Das Problem ist global und kann nur solidarisch bewältigt werden.
Niemand ist z.Z. In der Lage vorherzusehen, welche COVID-19-Mutationen sich in den Ländern entwickeln, die nicht die Mittel haben, ihre Bevölkerung durchzuimpfen.
Mit Egoismus, ist dieser Pandemie nicht beizukommen. Allen Staaten, mit einem funktionierenden Gesundheitswesen, sollte daran gelegen sein - schon aus Eigennutz - ärmeren Staaten, die Mittel und Möglichkeiten bereitzustellen, auch ihre Bevölkerung zu impfen und das möglichst zeitnah.

... link (0 Kommentare)   ... comment