Sonntag, 21. Februar 2021
Einfamilienhaus oder Miete

Die z.Z. angeregte Diskussion, Mietwohnungen statt Einzelhäuser zu bevorzugen, verdrängt die ganze Problematik, über zu wenig bezahlbaren Miet-Wohnraum sowie über Kosten und die Finanzierung von Wohneigentum.

Damit es deutlich wird, es soll niemanden, der in der Lage ist, verweigert werden ein Eigenheim zu bauen. Es entspricht aber nicht der Realität, wenn es so dargestellt wird, dass durch mehr bezahlbare Mietwohnungen, einem Großteil der Bevölkerung, die Chance genommen wird, ein Eigenheim zu bauen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat seit Zeiten von Erhard und Adenauer sich zur sozialen Marktwirtschaft bekannt. Der Immobilienmarkt, ist der einzige Wirtschaftszweig, der nicht durch Angebot und Nachfrage reguliert wird. Die Flächen (Angebot) für Baugrundstücke werden immer weniger. Die soziale Marktwirtschaft versagt hier, da die Gewährleistung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs, durch ein - einseitig - immer kleiner werdendes Angebot nicht mehr gegeben ist. Deswegen stellt sich auch die Frage, welche jüngeren Normalverdiener*innen, die nicht von Angehörigen (Eltern) unterstützt werden, können es sich erlauben, ein Eigenheim zu bauen. Gleich, ob es sich um ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte handelt. Von einem Einzelhaus, mit übersichtlichem Garten, ganz zu schweigen.

Die Hürden, um an einem entsprechenden Kredit zu gelangen, sind hoch. Das fängt damit an, dass man mindestens 20 % Eigenkapital vorweisen muss. Welche junge Familie kann bei den heutigen Immobilienpreisen, für die je nach Lage, Größe, Alter und Ausstattung zwischen 350.000 und 500.000 Euro und mehr bezahlt werden müssen, mal kurz zwischen 70.000 bis 100.000 Euro Eigenkapital vorweisen. Hinzu kommt der Status, Angestellter, Handwerker oder Beamter, ohne seriösen Arbeitgeber und entsprechender Bezahlung, wird es schwierig, eine Bank zur Auszahlung eines Baukredits zu bewegen.

Sicher gibt es die glücklichen Umstände, mit Unterstützung der Eltern, diese Beträge aufzubringen. Das aber als den Normalfall zu bezeichnen, läuft an der Realität vorbei. Da hilft auch das Baukindergeld nicht. Für die Tilgung, des Baukredits, ca. 25 Jahre, ist es in den meisten Fällen notwendig, dass beide Ehepartner arbeiten müssen. Eine Familie, mit einem oder mehreren Kindern zu gründen, überlegen sich dann viele der Häuslebauer, da es finanziell nur schwer möglich ist.

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Montag, 26. Oktober 2020
Zigarettenfilter und Umweltabgabe

Jährlich werden, laut Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehrere Billionen weggeschmissene Kippen, zu Umweltkillern.
Milliarden Raucher, verbrennen Unmengen Zigaretten pro Jahr. In Deutschland wird trotz Bußgeldandrohung einiger Bundesländer, keine Rücksicht genommen. Die Kippen, mit Filter, werden überall entsorgt.

Die Folgen für die Natur - und somit für die Menschen - sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter. Die Filter sind sowohl ein Müllproblem, als auch ein Vergiftungsfaktor für die Umwelt. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die gebrauchten Filter, zum hochgiftigen Sondermüll.

Immer mehr Gesundheits- und Umweltwissenschaftler, weisen deswegen auf die gewaltigen Schäden, von achtlos weggeworfenen Zigarettenfilter hin. Ob Gehwege, Bahnhöfe oder Parkanlagen, überall sieht man diese ökologischen Zeitbomben liegen. Außerdem, ist der Anblick, von zig Filtern, auf ein paar Meter Gehweg, schwer zu ertragen.

Dabei bietet sich eine einfache Lösung an, um dem Problem Herr zu werden. Eine Umweltabgabe für Filter. Es werden auf jede verkaufte Filterzigarette - z. B. 10 Cent - erhoben. Diese 10 Cent pro Filterzigarette, werden beim Kauf, auf die Anzahl Zigaretten pro Packung, aufgeschlagen.

Sammelt man die Filter seiner gerauchten Zigaretten, wird beim Kauf einer neuen Packung und Abgabe der gebrauchten Filter, der Preis pro Packung, entsprechend der abgegeben Anzahl Filter, reduziert bzw. man bekommt es - analog Flaschenpfand - als Bargeld ausgezahlt.

Es bedarf einer entsprechenden Infrastruktur, (für Abgabe, Lagerung und Entsorgung), man muss es nur wollen. Das beste Beispiel, dass es klappen kann, ist das System der Pfandflaschen. Man darf auch davon ausgehen, dass für viele Menschen - die jetzt schon, Flaschen sammeln, dass Auflesen von Zigarettenfilter, eine zusätzliche Überlebensmaßnahme darstellt.

Damit es nicht falsch verstanden wird, ich empfinde es nach wie vor als Schande, dass wir in einem der reichsten Länder der Erde, Menschen, in eine solche prekäre Situation bringen, um zu überleben.

Dem Autor ist auch klar, dass die Tabaklobby Sturm läuft und sofort alle Register ziehen wird, um aufzuzeigen, dass dieser Vorschlag nicht oder nur mit einem nicht akzeptablen Riesenaufwand, zu bewerkstelligen ist.

Die Historie des 21. Jahrhundert hat gezeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, der Industrie und Wirtschaft, nicht - oder ganz selten greifen. Es wird durchgesetzt, was für ein Unternehmen am wirtschaftlichen ist. Die Multis, fühlen sich für die Folgekosten nicht verantwortlich. So auch, bei der tickenden Umweltbombe, nicht fachgerechte Entsorgung von Zigarettenfilter. Treffen kann man die Verursacher nur da, wo es Ihnen wehtut. Am Geldbeutel.

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Dienstag, 7. Juli 2020
Maskenpflicht

Jetzt, wo sich Virologen und Bundesminister einig sind, dass eine Maskenpflicht, die beste Lösung ist, um das Virus unter Kontrolle zu halten, fangen verschiedene Lobbyverbände und Kommunalpolitiker an, das Tragen von Masken infrage zu stellen.

Ohne Zweifel, es geht bei vielen, kleinen Einzelhandelsgeschäften ums Überleben. Die Frage, die sich allerdings stellt, welches Überleben meinen die Gegner der Maskenpflicht? Das Überleben der Geschäfte oder das Überleben der Verkäufer*innen und Kunde*innen, bei denen, durch die leichtfertige Rücknahme der Maskenpflicht, der Virus übertragen wird. Hier werden Gesundheit und sogar das Leben, gegen wirtschaftliche Belange ausgespielt. Es kann nicht sein, dass die wirtschaftlichen Interessen, dass Recht auf Gesundheit aushebeln. Zum Glück gibt es einen gerichtlichen Beschluss (Stand: 07.07.2020) der das Tragen von Masken für rechtmäßig festlegt.

Das die Politik, in der Lage ist, Großkonzerne mit Milliardensummen (Autoindustrie, DB, LH, etc.) zu unterstützen, hat sie ja schon bewiesen. Im Umkehrschluss, ist sie - die Politik - in dieser Pandemie, aber auch für das wirtschaftliche Überleben, des Klein- und Einzelhandels, der Kulturschaffenden und der Soloselbständigen gefordert.

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Sonntag, 10. Mai 2020
Wie entsteht Geld

Bankenkritische NGO (Non Goverment Organisationen) vertreten die These, die Banken, die in unserem Wirtschaftssystem das Geld schaffen, sind gewinnorientierte, private, Institutionen, die in keiner Weise demokratisch kontrolliert werden. Das sei gefährlich, man denke nur an die Finanzkrise 2008, wo gezockt wurde bis zum Chaos.

Bei dem Geld, das die Privatbanken schaffen, handelt es sich um das "Buchgeld" oder "Giralgeld". Eine Bank, gibt einem Kunden mit gewissen Sicherheiten (z. B. eine Immobilie) einen Kredit und schreibt den Betrag auf dessen Konto gut. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich hierbei nur um einen Buchungsvorgang, nicht um echtes Geld. Buchgeld wird also von Banken geschaffen, indem sie Kredite vergeben.

Nach Gewährung des Kredits kann der Kreditnehmer, von einem Konto, bei seiner Bank aus, über ein Guthaben bis zur Höhe des gewährten Kredits verfügen.

So wurde neues Geld geschaffen. Die gesamte im Umlauf befindliche Geldmenge ist also um den Kreditbetrag gewachsen.

Wenn der Kredit an die Bank getilgt wurde, ist dieses zusätzlich geschaffene Geld wieder weg.

Was noch als fester Geldwert übrig bleibt, sind die Zinsen, die der Kreditnehmer an die Bank gezahlt hat. So verdient die Bank ihr Geld. Keiner erklärt es so überzeugend, wie der Kabarettist Volker Pispers.

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Dienstag, 21. Januar 2020
Davos

All denen der Hype um Greta Thunberg - wie in Davos - zu viel wird, sollten einmal darüber nachdenken, was Politik, Wirtschaft und Industrie, bis heute unternommen hätten, wenn Greta und die Jugendbewegung "Friday for Future", Politik und Wirtschaftsbosse nicht vor sich hergetrieben hätten. Das Thema Klima, wäre eines von vielen, unter dem Motto: "komme ich heute nicht, komme ich morgen". Der amerikanische Präsident Trump, hat diese Haltung, in seiner Davos-Rede, noch einmal zementiert. Er nannte die, am selben Ort, von Greta Thunberg vorgetragenen, sachlichen Argumente, dass Klimawandel und Wirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind, Panikmache und ignorierte weiterhin alle Fakten und seriösen wissenschaftlichen Studien zum Klimawandel.

Verdammt noch einmal, wir sprechen über die Zukunft unseres Planeten. Dafür, dass junge Menschen, der "Friday for Future"-Bewegung, für alle Klima-Besorgten (und auch für die Leugner des Klimawandels) auf die Straße gehen, sollten gerade die Erwachsenen dankbar sein.

Die Realität hat bewiesen, dass Freiwilligkeit ein Wunschdenken der Politik ist. Nur Druck der Öffentlichkeit, werden Energieindustrie, Autoindustrie und Landwirtschaft aber auch die privaten Haushalte, dazu nötigen, Schadstoffe in der Luft, im Wasser und Boden zu minimieren und ihre Produktion entsprechend nachhaltig auszurichten. Wann begreift das letzte Individuum endlich, die aktuelle Klima- und Umweltsituation ist kein Naturereignis, sondern zum großen Teil menschengemacht und am Kippen.

Die Natur ist nicht verhandelbar. Hitzeperioden, Dürre, Überschwemmungen, Stürme, abschmelzen des Polareis, verehrende Waldbrände im Amazonasgebiet, der Taiga und Australien sind die Auswirkungen des Klimawandels. Die sogenannten Kipppunkte - sind die erreicht, gibt es kein zurück mehr - stehen vor der Tür.

Durch das Auftauen des Permafrostes - ganze Städte versinken im auftauenden Boden - wird sogar der russische Staatschef Putin zum
Klimaschützer.

Wenn man mit offenen Augen und Ohren, die seriösen, Jahrzehnte lang erforschten, wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klima wahrnimmt, kommt man an diese Fakten nicht vorbei.

Es geht darum, die Klimakrise abzuwenden, da gibt es keinen Mittelweg. Die Message kann nur heißen: "Hört auf die Wissenschaft und reagiert sofort". Greta hat genau das getan, die entsprechenden Politiker und Personen - an der Macht - unter Druck der Öffentlichkeit gesetzt, damit sie endlich etwas tun. Dafür müssten wir alle: "Danke, Greta sagen"!

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Montag, 9. Dezember 2019
Abschaffung des Bargelds

Immer wieder wird in bestimmten politischen und wirtschaftlichen Gremien, die Abschaffung des Bargelds gefordert. Das alles, unter dem Deckmantel, kriminelle Machenschaften wie z.B. Terrorismus, Geldwäsche und Schattenwirtschaft zu unterbinden. Denkt man diese Vorstellung aber konsequent zu Ende, kräuseln sich jedem Demokraten die Nackenhaare.

Die Auswirkungen für den einzelnen Menschen werden wie immer - bei solchen dramatischen Vorgehen - nicht benannt oder nur als vorteilhaft dargestellt. Jeder, der diese Zeilen liest, sollt aber bedenken, dieser Schritt bedeutet das Ende der Selbstbestimmung über das eigene Geld und die Vollendung des gläsernen Menschen.

Die Frage, die sich bei solchen Vorhaben immer wieder stellt - wem nützt es was? Der Umkehrschluss kann nur heißen - der Finanzwirtschaft, die noch mehr Geld und damit Macht generiert.

Die Banken haben doch nur vor Augen, welche Milliardenbeträge sie zusätzlich erwirtschaften, wenn Bargeldautomaten abgeschafft werden, Transportkosten und Sicherheitsmaßnahmen entfallen und noch mehr Schalterpersonal entlassen werden kann.

Das Traurige daran ist, dass die Politik dieses Spiel, in bemerkenswerter Weise unterstützt. Warum? Einerseits, um noch mehr Daten und damit Kontrolle über die Bürger zu bekommen. Andererseits, gibt es genügend Beispiele, wie Loyalität von Politikern, zu entsprechenden wirtschaftlichen Institutionen - nach der Politikkarriere - belohnt wird.

Folgend ein paar Fakten, die aus Sicht der mündigen Bürger, gegen die Abschaffung des Bargelds sprechen:

  • Der Datenschutz, wird schon heute nicht sichergestellt.

  • Die Abschaffung des Bargelds ist gleichbedeutend
    mit einer Enteignung.
  • Nicht mehr Sie als Bürger, sondern Banken und Politik bestimmen über IHR Vermögen. Siehe Griechenlandkrise
  • Keinen Einfluss mehr darauf, über wieviel Geld sie verfügen dürfen.
  • Lückenlose Überwachung (gläserner Mensch) durch den Staat, da die Spur des Geldes verfolgt wird.
  • Bewegungsprofile werden erstellt, wo hielt sich die Person wann auf.
  • Ihr Konsumverhalten wird durchleuchtet. Was wurde zu welchem Preis gekauft?
  • Durch die Auswertung von bargeldlosen Transaktionen werden Arztbesuche und Gewohnheiten wie z. B. die politische- und sexuelle Gesinnung (welche Zeitschriften, Magazine werden gekauft), für Banken, Politik und Hacker???) offen gelegt.
    Man stelle sich folgende Vision vor, die politische Landschaft driftet noch weiter nach rechts ab.
  • Es gibt keine Alternative bei Störungen des Systems, z.B. Stromausfall? Wie dann bezahlen?

Die Alternative kann nur heißen, Bargeld und bargeldloser Zahlungsverkehr muss nebeneinander laufen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Zahlungsart, die individuell richtige ist.

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Mittwoch, 27. November 2019
Geld = Macht

Seit Menschengedenken dreht sich das Leben um zwei Begriffe - Geld und Macht. Das ist ein Naturgesetz. Historie und Gegenwart beweisen diese Tatsache, immer wieder aufs Neue.

Die Realität zeigt, gleich welche politische Situation vorherrscht, Entscheidungen, die durch Politik, Wirtschafts- und Industriebetriebe oder Einzelpersonen getroffen werden, haben meistens nur ein Ziel - Geld und noch mehr Macht zu generieren. Welche Institutionen oder Investoren davon profitierten, ist mit zwei Fragen leicht zu beantworten.

1. Wem nützen die getroffenen Entscheidungen etwas?
2. Welche Auswirkungen (positiv und negativ) hat dieses Vorhaben?

Werden diese beiden Punkte kritisch hinterfragt, wird vieles deutlich. Wir brauchen uns nur einmal in Kreis zu drehen, um die Profiteure und Auswirkungen zu erkennen.

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Freitag, 25. Oktober 2019
Treibhausgase

Das Treibhausgas Kohlendioxid CO2 ist für mehr als die Hälfte des vom Menschen verursachten Treibhauseffekts verantwortlich. Treibhausgase im vierstelligen Milliardenbereich (Tonnen) werden zusätzlich in die Atmosphäre geblasen. Einen Teil dieses CO2 nehmen Ozeane und Wälder wieder auf.

Nicht nur die Industrie und Landwirtschaft, der gesamte Verkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft und produziert CO2 und gerade, der Mensch trägt mit seinem persönlichen Verhalten (Bewegungsprofil, Stromerzeugung- und Verbrauch, Wärmeerzeugung, Nahrungsmittelerzeugung, Isolierung von Häusern, Brandrodungen) einen großen Teil dazu bei, die menschengemachten CO2-Emissionen und damit den Treibhauseffekt, in die Höhe zu treiben.

Dass durch verantwortliches Handeln vorhandene Potenzial, zur Einsparung von CO2, sollte sich jeder Mensch vor Augen halten und überdenken, wie er seinen persönlichen Teil zur CO2-Reduzierung einbringen kann.

Jeder einzelne Haushalt kann - sofort - einen kleinen Teil dazu beitragen, das zeigt der CO2-Rechner auf. Sie können errechnen, wie viel CO2 Sie persönlich produzieren bzw. einsparen können.

Die Anzahl der Bäume, die sie - entsprechend der Berechnung - pflanzen müssten, um Produktion und Abbau von CO2 auszugleichen, ist genauso ein Wunschdenken, wie das Umdenken der Menschen. Hier gilt der immer wiederkehrende Spruch: "wenn das alle machen würden." Es machen aber nie alle.

Das eher mittel- und langfristige Klimaschutzprogramm der Bundesrepublik, kann deswegen - im Moment - nur als eine flankierende Maßnahme angesehen werden, die der Bevölkerung suggerieren soll, wir machen doch was, möchten aber niemanden wehtun.

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Donnerstag, 3. Oktober 2019
E-Autos

Die E-Auto-Offensive der Autoindustrie und Politik, dient jetzt als Allzweckwaffe gegen Feinstaub, CO2 und Klimakatastrophe. Außerdem ist sie ein exzellentes Mittel, um von der Betrügerei der Autohersteller und der Untätig- und Hilflosigkeit, der Politik, gegenüber der Autolobby, abzulenken. Das ganze nur, um ihrer Flotte einen grünen Anstrich zu geben und den durchschnittlichen CO2-Wert ihrer Flotte zu senken. Ganz abgesehen von den Fördermitteln, die großzügig von der Politik verteilt werden.

USA, mit Tesla, die Europäer, mit Audi, VW, BMW, Daimler, Renault. etc. und der riesige asiatische Markt mit China, Japan und Südkorea, liefern sich zur Zeit, einen weltweiten Wettbewerb, um die Kunden für die E-Autos.

Ob E-Autos, dass Maß aller Dinge sind, wird die Zukunft zeigen. Entscheidend, für den Absatz, wird der Preis, die Reichweite, eine vernünftige Infrastruktur der Ladestellen und die Ladezeiten sein. Kurz- und mittelfristig können E-Autos sicherlich ökologisch sinnvoll sein. Denkt man paar Jahre weiter, kommt ein bekanntes Gefühl auf - die Endlagerung. Es ist zwar nicht so brisant und akut gefährlich, wie der Atommüll, für den es, bis heute noch keine Endlagerung gibt. Jetzt kommt aber noch eine Baustelle hinzu - der Batterieschrott, das ist ein schleichender Prozess, der von Jahr zu Jahr Unmengen Batteriemüll hinterlässt. E-Autos sind aus diesem Grund nur eine Übergangsvariante Der neutrale Beobachter fragt sich, warum nicht die umweltfreundliche Energie des Wasserstoff weiter entwickelt wird.

Es wird eine nicht mehr überschaubare Menge an Batterien auf die Menschheit zukommen, die hochgiftige Bestandteile (z.B. Blei, Cadmium, Zink, Nickel, Quecksilber, etc.) enthalten. Diese müssen umweltgerecht entsorgt werden und/oder nachhaltig, wieder den Materialkreislauf zurückgeführt werden.

Spannend, wäre von der Politik zu hören, ob die Alternativen wieder Afrika, Bangladesch, etc. heißen. Diese Länder, haben mit unserem westlichen Elektroschrott, ohnehin schon eine riesige Umweltkatastrophe.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt und die verantwortlichen Politiker, bei den riesigen Mengen ausgedienter Batterien, nicht genauso so hilflos reagieren, wie bei der Endlagerung des Atommülls.

Die Politik muss aus diesem Grund umgehend handeln und ein entsprechendes Gesetz und Vorkehrungen (Infrastruktur) zum Recyceln und der umweltgerechten Entsorgung, von Batterien für E-Autos einbringen.

Es darf nicht auf freiwilliger Basis - durch die Verursacher - geregelt werden. Praxis und Realität zeigen auf, dass egal in welchem Wirtschaftsbereich, die Freiwilligkeit, durch die Wirtschaft und Industrie, wird gnadenlos - zulasten der Umwelt und der Bürgerinnen und Bürger - ausgenutzt wird.

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Montag, 23. September 2019
Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI), ist in der Arbeits- und Wirtschaftswelt, das all umspannende Thema. Gleichwohl, ob es sich um die Industrie, Büroarbeit, Gesundheitswesen oder um alles was mit dem Transport- und Verkehrswesen zusammenhängt.
Ohne Zweifel wird die KI unser aller Leben verändern. Müssen wir aber deswegen Angst vor der KI haben?

Durch Mathematik, Steueranweisungen der Informatik und Algorithmen, werden die Grundlagen der KI, von Menschen programmiert und erschaffen. Algorithmen sind nicht mehr und weniger, als viele, genau definierte Einzelschritte.

Das Produkt (KI), kann man als Vergleich von unzähligen, menschlichen Verhaltensmuster ansehen. Mit jeder zusätzlichen Kommunikation zwischen Mensch und System (Informationen, z. B. aus Sprache, Text und Verhaltensweise/-art), analysiert, verarbeitet und integriert das KI-System die neuen Verhaltensmuster.

Die KI lernt selbsttätig, die aufgenommenen Informationen zu verarbeiten, um daraus ein Ergebnis abzuleiten. Das KI-System (z.B. Roboter) wird - durch diese Kommunikation - immer intelligenter und passt sich mehr und mehr, der menschlichen Verhaltensweise an.

Fakt ist, ohne menschlichen Einfluss geht nichts. KI ist ein Zusammenspiel von Mensch und Maschine und sollte es auch bleiben. Aber wie heißt es so schön: "Die Ursache allen Übels ist der Mensch." Es wird alles gemacht, was machbar ist. Aus diesem Grund ist es elementar, dass die Instanz Mensch, immer das letzte Wort hat.

Die KI darf den Menschen nicht fremd bestimmen, sondern muss ihn dienen. Was nicht passieren darf, dass die KI zum Herrschaftswissen, von ein paar privilegierten Multiunternehmen oder viel schlimmer, Einzelpersonen mutiert. Die Politik ist gefordert, hier die richtigen, gesetzlichen Leitplanken einzubauen.

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