Demokratische Wahlen,
geben uns die Möglichkeit, unsere alltäglichen Vorstellungen und Bedürfnisse in politische Entscheidungen einzubringen: bezahlbare Mieten, sichere Arbeitsplätze, soziale Absicherung und ein sicheres Umfeld – am Tag wie in der Nacht.
Wir entscheiden damit auch, wem wir zutrauen, diese Interessen zu vertreten und politische Verantwortung zu übernehmen.
Eine Wahl ist deshalb mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel. Sie bedeutet, einer Partei Einfluss zu geben und ihre Vorstellungen im Parlament zu stärken.
Gerade deshalb lohnt es sich, vor der Wahl genauer hinzusehen: Was steht tatsächlich hinter den Versprechen und Forderungen? Welche Ziele verfolgt eine Partei – und passen diese zu dem, was ich mir von Politik und meinem eigenen Leben erwarte?
Dieser Maßstab sollte für jede Partei gelten. Auch die AfD muss deshalb daran gemessen werden, welche konkreten politischen Ziele sie verfolgt und welche Veränderungen sie anstrebt. Wer sie aus Protest wählen möchte, sollte sich ebenso fragen, ob die eigenen politischen Erwartungen tatsächlich mit ihren Positionen übereinstimmen.
Denn Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen ist das eine. Einer bestimmten Partei politische Unterstützung und damit parlamentarischen Einfluss zu geben, ist etwas anderes.
Fazit
Wer seine Stimme abgibt, sollte deshalb wissen, welche politischen Kräfte er damit stärkt – und welche Folgen daraus entstehen können.
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