Samstag, 18. Juli 2026
Jens Spahn und Leihmutterschaft

Es geht hier um den CDU-Spitzenpolitiker – nicht um den Menschen Jens Spahn.
Man sollte meinen, Politiker denken und handeln bei ihren Planungen vorausschauend. Bei dem Politiker Jens Spahn war das aus Sicht vieler Beobachter – bei der von ihm initiierten Leihmutterschaft – kommunikativ nicht der Fall.
Erschwerend kommt hinzu, dass seine Partei (CDU) die Leihmutterschaft ablehnt, da sie nicht dem deutschen Recht vereinbar ist.
Umso wahrscheinlicher ist es, dass im Umkehrschluss, die AfD versuchen wird, Herrn Spahns Offenlegung zu seiner Leihmutterschaft, politisch für sich zu nutzen und zu instrumentalisieren. 
Man darf sich sicher sein, dass für die kommenden Wahlen, das Thema Leihmutterschaft und Jens Spahn, von der AfD dankend aufgriffen wird.
Weitere Stimmengewinne - der AfD - für die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sind voraussehbar. Das nennt man „vorausschauendes Denken.“

Fazit
Herr Spahn ist zurückgetreten, zumindest zeigt er noch Haltung.
Trotzdem blicken viele überzeugte Demokrat*innen, mit Sorge auf die bundesweite Entwicklung der AfD. Sie befürchten, dass die Spahn-Debatte, die politische Polarisierung weiter verschärfen und extremen Kräften zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen könnte.
Welche Auswirkungen es letztlich auf die aktuelle Politik und unser demokratisches System haben wird, wird uns die Realität zeigen.

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Ich glaube, es war weniger Haltung als vielmehr großer parteiinterner Druck, der JS zum Rücktritt bewogen hat - denn wäre es Haltung gewesen, hätte er vorher schon zahlreiche und auch bessere Gründe für einen Rücktritt gehabt.

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Dein Argument ist nicht von der Hand zu weisen.
Wenn er den Schritt nicht von sich aus getätigt hätte, wäre er gegangen worden. Da gebe Dir Recht.

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