Freitag, 5. Februar 2021
Covid-19 Impfung

Es ist auffällig, dass der Impfstoff von AstraZeneca - in Zeiten der Verteilungskämpfe - für die Gruppe ab 65-jährige - nicht sicher sein soll, obwohl es unter den Virologen unterschiedliche Meinungen, über die Wirkung bzw. Auswirkungen des Impfstoffs - bezogen auf diese Personengruppe - gibt.

Der Zusammenhang zwischen den Lieferengpässen, der Impfdosen für Covid-19 und den Zwang, große Teile der systemrelevanten Personen vorrangig zu impfen, erleichtert die Entscheidung offensichtlich, die Gruppe der über 65 Jahre in die Warteschlange zu schicken. Aktuell gibt es in Hamburg folgende Prioritätenliste.

Die dadurch eingesparten Impfdosen entspannen die Lage, bei den systemrelevanten und jüngeren Jahrgängen. Die verantwortlichen Politiker können dadurch ihre Blauäugigkeit, in Sachen Lieferverträge, vertuschen.

Es kann und darf aber nicht nur darum gehen, dass die reichen Staaten der Weltgemeinschaft, die Impfstoffe aufkaufen. Vor Augen halten sollten sich alle diese privilegierten Länder und deren Menschen, das Virus und seine Mutationen machen nicht an Grenzen halt. Das Problem ist global und kann nur solidarisch bewältigt werden.

Niemand ist z.Z. In der Lage vorherzusehen, welche COVID-19-Mutationen sich in den Ländern entwickeln, die nicht die Mittel haben, ihre Bevölkerung durchzuimpfen.

Mit Egoismus, ist dieser Pandemie nicht beizukommen. Allen Staaten, mit einem funktionierenden Gesundheitswesen, sollte daran gelegen sein - schon aus Eigennutz - ärmeren Staaten, die Mittel und Möglichkeiten bereitzustellen, auch ihre Bevölkerung zu impfen und das möglichst zeitnah.

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