Samstag, 14. November 2020
Trumpismus

Machen wir uns nichts vor. Trump ist zwar abgewählt, aber seine Wählerschaft ist nach wie vor noch Realität. Fast die Hälfte der amerikanischen Wähler*innen haben für Trump gestimmt. Dass diese nur schwer, zum freien, liberalen Denken und Handeln zu überzeugen sind, hat der Wahlkampf in den USA deutlich gezeigt. Konflikte, zwischen den politischen Lagern, werden nach wie vor das Land beherrschen und spalten.

Das scheint ganz im Sinne von Herrn Trump zu sein, der auf Zeit spielt und auf seine "sich selbst erfüllende Prophezeiung - Präsident zu bleiben", wartet. Demokratie scheint ein störendes Fremdwort für ihn zu sein. Gleich, wie viele kritische Minister und Beamte er gegen loyale Abnicker austauscht, bin ich überzeugt, dass die Mehrheit der Gerichte und republikanischen Politiker - letztendlich - die demokratischen Prozesse unterstützen werden und einen friedlichen Übergang, zum gewählten Präsidenten Biden, unterstützen.

Wahrscheinlich die größte Sorge von Donald Trump ist es, bei Verlust seiner Immunität, als Ex-Präsident der Vereinigten Staaten, für seine Machenschaften (z. B. Steuerhinterziehung) vor Gericht gestellt zu werden.

Ein kleiner Tipp Donald, noch hast die Möglichkeit - sagen wir einmal - aus Krankheitsgründen zurückzutreten und Herrn Pence für die restliche Zeit - bis zum 20. Januar 2021 - das Präsidentenamt zu übergeben. Herr Pence, als Präsident der USA, könnte Dich dann für alle, Deine unrechtmäßigen Vergehen, Handlungen und Schandtaten begnadigen.

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