Donnerstag, 6. August 2020
Zigarettenfilter und Umwelt

Jährlich werden, laut Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehrere Billionen weggeschmissene Kippen, zu Umweltkillern.
Milliarden Raucher, verbrennen Unmengen Zigaretten pro Jahr. In Deutschland wird trotz Bußgeldandrohung einiger Bundesländer, keine Rücksicht genommen. Die Kippen, mit Filter, werden überall entsorgt.

Die Folgen für die Natur sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter. Die Filter sind sowohl ein Müllproblem, als auch ein Vergiftungsfaktor für die Umwelt. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die gebrauchten Filter, zum hochgiftigen Sondermüll.

Immer mehr Gesundheits- und Umweltwissenschaftler, weisen deswegen auf die gewaltigen Schäden, von achtlos weggeworfenen Zigarettenfilter hin. Ob Gehwege, Bahnhöfe oder Parkanlagen, überall sieht man diese ökologischen Zeitbomben liegen. Außerdem, ist der Anblick, von zig Filtern, auf ein paar Meter Gehweg, schwer zu ertragen.

Dabei bietet sich eine einfache Lösung an, um dem Problem Herr zu werden. Pfandgeld für Filter. Es werden auf jede Zigarette mit Filter - z. B. 10 Cent - Pfand erhoben. Diese 10 Cent pro Filterzigarette, werden beim Kauf, auf die Anzahl Zigaretten pro Packung, als Pfandgeld aufgeschlagen.

Sammelt man die Filter seiner gerauchten Zigaretten, wird beim Kauf einer neuen Packung und Abgabe der gebrauchten Filter, der Preis pro Packung, entsprechend der abgegeben Anzahl Filter, reduziert.

Es bedarf einer entsprechenden Infrastruktur (Abgabe, Lagerung und Entsorgung), man muss es nur wollen. Das beste Beispiel, dass es klappen kann, ist das System der Pfandflaschen.

Dem Autor ist klar, dass die Tabaklobby Sturm läuft und sofort alle Register ziehen wird, um aufzuzeigen, dass dieser Vorschlag nicht oder nur mit einem nicht akzeptablen Riesenaufwand, zu bewerkstelligen ist.

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