Dienstag, 21. Januar 2020
Davos

All denen der Hype um Greta Thunberg - wie in Davos - zu viel wird, sollten einmal darüber nachdenken, was Politik, Wirtschaft und Industrie, bis heute unternommen hätten, wenn Greta und die Jugendbewegung "Friday for Future", Politik und Wirtschaftsbosse nicht vor sich hergetrieben hätten. Das Thema Klima, wäre eines von vielen, unter dem Motto: "komme ich heute nicht, komme ich morgen". Der amerikanische Präsident Trump, hat diese Haltung, in seiner Davos-Rede, noch einmal zementiert. Er nannte die, am selben Ort, von Greta Thunberg vorgetragenen, sachlichen Argumente, dass Klimawandel und Wirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind, Panikmache und ignorierte weiterhin alle Fakten und seriösen wissenschaftlichen Studien zum Klimawandel.

Verdammt noch einmal, wir sprechen über die Zukunft unseres Planeten. Dafür, dass junge Menschen, der "Friday for Future"-Bewegung, für alle Klima-Besorgten (und auch für die Leugner des Klimawandels) auf die Straße gehen, sollten gerade die Erwachsenen dankbar sein.

Die Realität hat bewiesen, dass Freiwilligkeit ein Wunschdenken der Politik ist. Nur Druck der Öffentlichkeit, werden Energieindustrie, Autoindustrie und Landwirtschaft aber auch die privaten Haushalte, dazu nötigen, Schadstoffe in der Luft, im Wasser und Boden zu minimieren und ihre Produktion entsprechend nachhaltig auszurichten. Wann begreift das letzte Individuum endlich, die aktuelle Klima- und Umweltsituation ist kein Naturereignis, sondern zum großen Teil menschengemacht und am Kippen.

Die Natur ist nicht verhandelbar. Hitzeperioden, Dürre, Überschwemmungen, Stürme, abschmelzen des Polareis, verehrende Waldbrände im Amazonasgebiet, der Taiga und Australien sind die Auswirkungen des Klimawandels. Die sogenannten Kipppunkte - sind die erreicht, gibt es kein zurück mehr - stehen vor der Tür.

Durch das Auftauen des Permafrostes - ganze Städte versinken im auftauenden Boden - wird sogar der russische Staatschef Putin zum
Klimaschützer.

Wenn man mit offenen Augen und Ohren, die seriösen, Jahrzehnte lang erforschten, wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klima wahrnimmt, kommt man an diese Fakten nicht vorbei.

Es geht darum, die Klimakrise abzuwenden, da gibt es keinen Mittelweg. Die Message kann nur heißen: "Hört auf die Wissenschaft und reagiert sofort". Greta hat genau das getan, die entsprechenden Politiker und Personen - an der Macht - unter Druck der Öffentlichkeit gesetzt, damit sie endlich etwas tun. Dafür müssten wir alle: "Danke, Greta sagen"!

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