Sonntag, 5. November 2017
Videobeweis

Seitdem es den Videobweis gibt, wird die Verunsicherung bei Schiedsrichtern, Spielern, Offiziellen und Zuschauern immer größer.

Der das Spiel leitende Schiedsrichter und seine Assistenten werden durch den Videoschiedsrichter zu Statisten degradiert, und in ihrer Wahrnehmung, bei weiteren kritischen Situationen, beeinflusst.

Wünschenswert wäre eine Kultur, mit einer durchgängigen Beurteilung der Regelauslegung, durch das agierende Schiedsrichterteam. Gleichartige Strafen für gleichartige Fouls.

Warum wird der Videobeweis nicht auf das reduziert, worum es ursprünglich ging - Tor oder nicht Tor. Auch noch denkbar wäre es, unklare Entscheidungen im Strafraum mit einzubeziehen.
Dem Zuschauer geht es um Tore und nicht um lange Unterbrechungen des Spiels.

Man muss kein Fußballexperte sein, um zu erahnen, dass durch die Unterbrechungen, der Werbewirtschaft - im wahrsten Sinne des Wortes - Tür und Tor, für noch mehr TV-Werbeeinblendungen geöffnet wird. Das alles unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit.

Fazit
Es bleibt abzuwarten, wann DFB und DFL die Spielunterbrechungen für Werbung freigeben. Es geht ja nicht um Fairness, Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer, sondern um das Finanzielle. Deswegen wird sich der Videobeweis durchsetzen.

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