Seien wir doch einmal ehrlich,
der deutschen Fußballnationalmannschaft fehlen derzeit die Unterschiedsspieler.
Als Musiala, Wirtz und Havertz fit waren, hatte die Mannschaft eine Qualität, die Spiele entscheiden konnte. Damals schien die Aufgabe des Trainers, tatsächlich darauf hinauszulaufen, die elf richtigen Spieler aufzustellen. Dann gingen die Jungs auf den Platz und machten das, was sie am besten können: Fußball spielen.
Davon war gegen Griechenland (27. September 2026) wenig zu sehen. Statt kreativer Spielmacher und technisch herausragender Einzelspieler standen vor allem Fußballarbeiter auf dem Platz. Sie liefen, kämpften und bemühten sich – aber es fehlten die Ideen, die individuelle Klasse und vor allem Spieler, die in entscheidenden Momenten den Unterschied ausmachten.
Das war für Zuschauer und Fans nur schwer zu ertragen. Die Griechen wirkten technisch sicherer, kombinierten besser und zeigten über weite Strecken den ansehnlicheren Fußball.
Man kann über einzelne Spieler, taktische Entscheidungen oder die Aufstellung diskutieren. Eines aber sollte man anerkennen: Griechenland war an diesem Abend die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Punkt.
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