Mittwoch, 28. Januar 2026
Trump als Spiegel: Europa, wach endlich auf!

Donald Trump ist kein Zufall
Trump ist ein  Weckruf, den Europa dringend gebraucht hat. Er zwingt die Europäer zu Entscheidungen, die sie jahrelang aufgeschoben haben. Er zeigt, dass Handlungsfähigkeit nur möglich ist, wenn man geschlossen auftritt.

Das Chaos, das Trump anrichtete, war kein plötzlicher Ausrutscher. Es war das Ergebnis kollektiven Wegsehens. Warnungen lagen auf dem Tisch, Muster waren bekannt, Folgen absehbar. Und trotzdem: Viele sahen weg – oder gaben billigend nach. Überraschend war nicht das Ausmaß der Zerstörung, sondern wie selbstverständlich es manche hinnahmen.

Populisten leben nicht von Ideen. Sie leben von Aufmerksamkeit. Sie benötigen keine Lösungen – sie brauchen Bühnen. Und die bekommen sie: von Medien, die Konflikt mit Relevanz verwechseln, und von Wählerinnen und Wählern, die persönliche Kränkung für Politik halten. Wer solchen Figuren folgt, delegiert Verantwortung – und nennt es Hoffnung. Man wählt den „starken Mann“ – und ist dann überrascht, wenn er alles bekämpft, was ihn bremst: Recht, Anstand, Wahrheit.
Demokratie stirbt nicht nur an ihren Feinden. Sie stirbt an denen, die glauben, sie müssten sie nicht verteidigen. An denen, die Charakter für Nebensache halten – und sich dann wundern, wenn genau dieser Charakter das System zerlegt.

Donald Trump ist kein Zufall. Er ist der Weckruf, den Europa dringend gebraucht hätte. Die Europäer werden aus ihrem Tiefschlaf gerissen, um Entscheidungen zu treffen, die sie jahrelang aufgeschoben haben. 

Warnungen lagen auf dem Tisch, Muster waren bekannt, Folgen absehbar. Und trotzdem: Viele sahen weg – oder gaben billigend nach. Überraschend war nicht das Ausmaß der Zerstörung, sondern wie selbstverständlich es manche hinnahmen.

Populisten leben nicht von Ideen. Sie leben von Aufmerksamkeit. Sie benötigen keine Lösungen – sie brauchen Bühnen. Und die bekommen sie: von Medien, die Konflikt mit Relevanz verwechseln, und von Wählerinnen und Wählern, die persönliche Kränkung für Politik halten. Wer solchen Figuren folgt, delegiert Verantwortung – und nennt es Hoffnung. Man wählt den „starken Mann“ – und ist dann überrascht, wenn er alles bekämpft, was ihn bremst: Recht, Anstand, Wahrheit.

Demokratie stirbt nicht nur an ihren Feinden. Sie stirbt an denen, die glauben, sie müssten sie nicht verteidigen. An denen, die Charakter für Nebensache halten – und sich dann wundern, wenn genau dieser Charakter das System zerlegt.

Fazit
Wer aus Trumps Taktik nichts lernt, wird den nächsten Populisten nicht erkennen. Oder schlimmer: wieder wählen. Europa hat die Wahl: aktiv verteidigen – oder erneut zuschauen, wie jemand alles zerstört, weil man glaubte, es ginge auch ohne Wachsamkeit.

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