Sachsen-Anhalt ein Experimentierfeld für die AfD
1. Die AfD ist kein politischer Konkurrent, sondern ein Angriff auf die demokratische Normalität.
2. Wer glaubt, man könne eine rechtsextreme Partei mit Routine, Verwaltung und Abwarten aufhalten, hat ihre Strategie nicht verstanden.
3. Sachsen-Anhalt steht nicht vor einer Richtungswahl, sondern vor der Frage, ob demokratische Spielregeln noch gelten sollen.
4. Der vorzeitige Wechsel ist kein taktischer Trick, sondern ein Eingeständnis: Zu langes Zögern hat die AfD stark gemacht.
5. Die AfD braucht keine Regierungsverantwortung, um zu gewinnen – politische Instabilität genügt.
6. Jede Relativierung ihres Machtanspruchs ist eine Einladung, ihn weiter auszubauen.
7. Jetzt geht es nicht um parteiinterne Fairness, sondern um staatspolitische Verantwortung.
8. Wer diese Lage noch als normalen Wettbewerb beschreibt, verharmlost eine Partei, die Demokratie überwinden will.
9. Scheitert der Wechsel, profitiert nicht die Opposition, sondern der Rechtsextremismus.
10. Dies ist der Moment, in dem Warnungen zu Verpflichtungen werden.
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