Das zurückliegende Jahr 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Viele Tote und finanzielle Verluste durch Überschwemmungen, Stürme und Hitze. Trotz all dieser eindeutigen Argumente und dem damit verbundenen menschlichen Leids, will die CDU sehenden Auges unsere Zukunft aufs Spiel setzen. Dass, obwohl durch die Windkraft ein Drittel der Elektrizität erzeugt wird, möchte sie die Windräder (sie verschandeln unsere Landschaft) wieder rückbauen.
Auch das Wiederhochfahren abgeschalteter uralter Atomkraftwerke, die gar keine Betriebsgenehmigung mehr besitzen, verkauft sie als Lösung – ein klarer Fall von Realitätsverweigerung. Nicht einmal die Betreiber wollen davon etwas wissen – schließlich weiß niemand besser, wie teuer, riskant und aufwendig die Rückkehr zur Atomkraft wäre. Atomkraft ist keine Lösung – sie ist ein teurer Irrweg.
Das gilt auch für die Forschung an neuen Reaktoren, wie die Small Modular Reactor (SMR) und Fusionsreaktor. Auch hier handelt es sich um Kernfusion und es kann zu radioaktiven Unfällen kommen.
Fazit
Die Atomkraft kommt zu spät. Der Bau neuer Reaktoren dauert Jahrzehnte – Zeit, die wir nicht haben, wenn wir die Klimakrise ernst nehmen.
Atomkraft ist zu teuer. Milliarden, die in neue Reaktoren fließen, fehlen beim Ausbau erneuerbarer Energien, die längst günstiger und schneller verfügbar sind.
Atomkraft ist gefährlich. Ein Unfall oder Terrorangriff kann weite Landstriche unbewohnbar machen und Leben und Gesundheit vieler Menschen gefährden. Auch die niedrige Strahlung im Betrieb ist gesundheitsschädlich. Hoch radioaktiver Müll bleibt für zigtausende Jahre aktiv.
Um unser Klima und die Nachwelt vor Dürren, Hochwasser, Stürmen zu schützen, bleibt nur erneuerbare Energiebeschaffung die Lösung.
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