Mittwoch, 11. März 2020
Zusammenleben und Coronavirus

Der Virus hat uns alle im Griff. Für Nichtvirologen, ist es allerdings schwer überschaubar, welche Maßstäbe, bei der Bekämpfung des Virus, angesetzt werden. Zum Beispiel: findet eine Veranstaltung mit oder ohne Zuschauer statt oder wird sie ganz abgesagt. Unser Gesundheitsminister Spahn, spricht in jedes Mikrofon: "wir haben alles unter Kontrolle". Die Bevölkerung würde es ja gerne glauben, dafür müsste aber erst einmal eine bundeseinheitliche Strategie greifen. Zur Zeit, wird jede Großveranstaltung, ob Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik, je nach Bundesland, unterschiedlich bewertet. Das Gleiche gilt für Bildungs- /Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie Kitas. Es ist kein Muster sichtbar, nach welchen Kriterien vorgegangen wird.

Da sollen verschiedene Mannschaftssportarten, als sogenannte Geisterspiele - ohne Zuschauer - durchgeführt werden. Andererseits, sollen aber Veranstaltungen bis zu einer bestimmten Zuschaueranzahl stattfinden.
Aktuell, ist in verschiedenen Sportverbänden, sogar die Aussetzung der Meisterschaft für Mannschaftssportarten vorgesehen. Auch für kulturelle Veranstaltungen und das soziale Miteinander, ist für Außenstehende, kein Plan sichtbar.

Jedes Bundesland, jeder Verband und jede Institution, führt in Absprache mit den Verantwortlichen, in Politik, Kultur, Gesundheitswesen und Sport einzeln durch, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Herausgekommen ist ein Flickenteppich: mit oder ohne Zuschauer, willkürliche Menge an Besuchern, totale Absage, etc. Nichts deutet darauf hin, dass die Politik dieser Herausforderung so gewachsen ist, wie zurzeit dargestellt wird.

Die Kontrolle, über den seit Mittwoch, den 11.03.2020, als Pandemie bezeichneten Coronavirus zu haben, sieht anders aus. Da muss auch einmal der Egoismus der politischen Verantwortlichen der Bundesländer und der Föderalismus hinten anstehen.

Update 23.03.2020: zwischenzeitlich wurde bundeseinheitlich reagiert.. Eine Entspannung der Situation ist aber noch nicht zu sehen.

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Allerdings nur zeitlich begrenzt. Das ist die Aufgabe der Landesparlamente! Hat sich die Situation wieder normalisiert, muss dafür gesorgt werden, dass die Maßnahmen, die politisch, gesundheitlich und sozialverträglich notwendig waren, um die Corona-Pandemie einzudämmen und auszumerzen, wieder rückgängig gemacht werden. Es darf nicht sein, dass die Bundespolitik dieses Vorgehen, als eine Art „Notstandsgesetz“ verfestigt.

Übrigens, schon 2015 hat der Microsoftgründer Bill Gates die heutige Situation, beinahe prophetisch vorhergesagt. Leider hat die Politik nicht darauf reagiert. Stattdessen wurde privatisiert und Betten - inkl. Personal im Intensiv- und Pflegebereich abgebaut.

Die neuen, profitorientierten Unternehmen, hatten nur den Mehrwert, für ihre Aktionäre und Eigner im Kopf. Kosten, wurden unter den Augen, aller politisch Verantwortlichen, zulasten der Mitarbeiter und somit eines, nicht mehr, auf den Notfall ausgerichteten Gesundheitssystem gekürzt. Die Versäumnisse - siehe Bill Gates - rächen sich jetzt gnadenlos.

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Montag, 24. Februar 2020
Hamburg hat gewählt

Unterm Strich, bleiben die politischen Regierungs-Verhältnisse in Hamburg bestehen. Bei einer Wahlbeteiligung von 63,2 % (Wahlberechtigte: 1.316.575 - Wählende: 831.715 - Gültige Stimmzettel: 819.401) erreichte die SPD *39,2 % (2015 = 45,6 %) und die Grünen *24,2 % (2015 = 12,3 %). Die Grünen sind der große Gewinner. Auch die Linkspartei, konnte Ihre Stimmenanteile mit *9,1% leicht ausbauen. Die amtlichen Ergebnisse finden Sie HIER

Die CDU (*11,2%) und FDP (*4,9 %) wurden von den Hamburger Wähler*innen abgestraft. Das hing - aller Wahrscheinlichkeit nach - mit dem Versuchsballon, der CDU, FDP und AfD, bei der Thüringen Wahl zusammen. Der rechte Flügel dieser Parteien, wollte ausloten, ob die Wähler*innen, eine Zusammenarbeit mit der AfD tolerieren. Hinzu kommt das unwürdige und unübersichtliche Gerangel der Bundes-CDU, mit der Thüringen-CDU, zwecks Regierungsbildung, mit anschließenden Neuwahlen. Beides erwies sich bei den Hamburger*innen als Bumerang.

Was die AfD anbetrifft, da frohlockten alle Demokraten nach dem Schließen der Wahllokale und der Prognose - auf Basis der befragten Wähler. Mit 4,7- 4,8 % lag die Partei vom Hamburger Spitzen-AfDler Nockemann und des Faschisten Höcke, unter der 5 % Prozent Hürde. Leider erwies sich die Prognose als nicht zutreffend.

Die Auszählung für die Partei lag bei *5,3 %. Somit, wird sie wieder ihr Unwesen in der Hamburger Bürgerschaft treiben. Da die Prognosen immer relativ genaue Daten vorhersagen, muss man davon ausgehen, dass ein Großteil der ca. 44.000 Hamburger*innen, die die AfD gewählt haben, keinen Arsch in der Hose hatten und bei der direkten Befragung nach der Wahl, verleugneten, die AfD gewählt zu haben. Nur so ist die große Abweichung zwischen Prognose und ersten Hochrechnungen zu erklären.

Nach dem Massaker in Hanau, den Anschlag auf die Synagoge in Halle und dem Mord an den Politiker Lübcke, ist es erschreckend, dass es immer noch so viele Bürger*innen gibt, die eine Partei und Personen wählen, die sich der Ideologie der Nazis und Faschisten verschrieben haben und das braune Gedankengut, in die Mitte der Gesellschaft, etablieren wollen. Wer so wählt, weiß, wem und was er wählt.

*Stand: 24.02.2020 19:27 Uhr

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Dienstag, 18. Februar 2020
Hamburgwahl

Am 23. Februar 2020 finden die Bürgerschaftswahlen in Hamburg statt.
Die Hamburger*innen haben mit dieser Wahl, die Möglichkeit zu zeigen, wofür Hamburg, in Zeiten des Rechtspopulismus steht.

Ein guter Grund, dass sich all Jene, die meinen, mit einer Wahl der AfD, den demokratischen Parteien einen Denkzettel zu verpassen, sich einmal Gedanken machen, wofür diese Partei steht und was sie bisher konstruktives für Ihre Wähler*innen und die Demokratie erreicht hat.

Geld heiligt die Mittel, das ist - in den meisten Fällen - der Antrieb von Afd-Politikern. Im Gegensatz zu ihren Wähler*innen haben diese populistischen Selbstdarsteller - einmal gewählt - für den Rest ihres Lebens ausgesorgt.

Als Hamburger bin ich überzeugt, dass Heiner Geißlers (ehemaliger Generalsekretär der CDU) Zitat:
"Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen", in Hamburg nicht zum Tragen kommt, da von jeher, die Hamburger Bürger*innen, sich durch sozialverträgliches Miteinander, Liberalität, Toleranz und gegenseitigem Respekt auszeichneten.

Eine Partei, wie die AfD, die eine demokratische und liberale Gesellschaft gezielt und gewollt zerbröseln lassen möchte, verwirkt das Recht, Hamburg mitzugestalten.

Man kann sich nur wünschen, dass die perfide Manipulation der Demokratie, in Thüringen, durch die AfD und Herrn Höcke, die Hamburger Wähler*innen sensibilisiert hat und sie ihre Stimmen, keinen Personen und Parteien geben, die unsere Demokratie mit faschistischem Gedankengut zerstören wollen.

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Freitag, 7. Februar 2020
Vergewaltigung der Wähler*innen

Ein politisches Erdbeben erschüttert Deutschland. Die FDP, eine Splitterpartei, die in Thüringen, mit paar Stimmen weniger, an der 5% Hürde gescheitert wäre, wird zusammen mit der CDU, zum Steigbügelhalter für die Ziele der AfD.

Das Drama in Thüringen, um den für 25 Stunden regierenden FDP-Minister Kemmerich, scheint von langer Hand vorbereitet. Es ist schwer nachvollziehbar, dass die Spitzen von CDU und FDP nicht unterrichtet waren. Im Umkehrschluss ist zu vermuten, dass die konservativen Kräfte, in den beiden Parteien, ausloten wollten, ob eine Zusammenarbeit mit der AfD toleriert wird.

Alleine der Gedanke daran, dass demokratische Parteien, es bewusst zulassen, mithilfe von Rechten und einen Faschisten, wie Höcke, die Landespolitik mitzubeeinflussen, lässt jeden Demokraten erschauern.

Der gewählte Ministerpräsident Kemmerich hat sich, sowohl von seiner Partei, sowie der CDU und AfD instrumentalisieren lassen. Die AfD frohlockt über diesen Coup. Der sofortige Rücktritt schien von allen Beteiligten geplant. Ein im Voraus, feststehendes Schmerzensgeld von ca. 100.00 Euro, erleichtere Herrn Kemmerich diese Aktion. Allerdings auf Kosten der Steuerzahler.

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Mittwoch, 29. Januar 2020
Wider dem Vergessen-Holocaustgedenken

Die heutige Generation kann das gewaltige Verbrechen, des "Tausendjährigen Reiches", nicht mehr rückgängig machen - schuldig daran ist sie auch nicht.

Wenn ich höre, dass Menschen dieser Generation propagieren: "wir müssen endlich einen Schlussstrich ziehen", läuft es mir kalt den Rücken runter.

Noch nie in der Historie der Menschheit, wurde eine so industrialisierte Tötungsmaschinerie betrieben, wie unter Hitler und seinen Schergen. Die gehören genauso zur deutschen Historie, wie unsere Dichter und Denker. Niemand würde auf die Idee kommen, Goethe, Schiller, Kant, etc. totzuschweigen.

Wenn ein Herr Gauland von der AfD: "die NS-Zeit als „Vogelschiss in der Geschichte" bezeichnet, ist es der Versuch, die Geschichte zu vergessen und die ungeheuren Verbrechen, von Hitler und seinen Mitstreitern, zu negieren. Dagegen muss sich jeder Demokrat wehren.

Nur die Erinnerung an die Vergangenheit kann dafür sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Es unsere Pflicht, die Historie - positive wie auch dunkle Zeiten - nicht zu vergessen. In der Geschichte gibt es keinen Schlussstrich.

Die Zukunft demokratisch, gerecht und sozial gestalten kann nur, wer die Historie seiner Nation, in der Gesamtheit nicht vergisst.

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Samstag, 4. Januar 2020
Leipzig-Connewitz

Jetzt ist in Connewitz genau das passiert, wovon - nicht nur - Teile der sächsischen Politik geträumt haben, die Ablenkung vom rechten Mainstream, durch die linke Szene.

Fest steht, dass gegen Extremismus - von links oder rechts - entsprechend vorgegangen werden muss. Jeder einzelne Mensch, der in Ausübung seines Dienstes oder der Wahrnehmung seiner bürgerlichen Rechte, Schäden in welcher Form auch immer erleidet, ist einer zu viel.

Die Kernfragen, die zu der Eskalation führten, sind doch, wurde die Polizei gerufen, weil Mensch und Eigentum direkt betroffen waren? War unmittelbare Gefahr in Vollzug? Gab es einen akuten Grund, für die Polizei in Connewitz, einzugreifen? Diese Fragen sollten erst einmal - gemeinsam - geklärt werden, bevor verurteilt wird.

Anderweitig besteht die Gefahr, dass kolportiert wird, durch einen gezielten Einsatz der Polizei, wurde ein linker Nebenkriegsschauplatz geschaffen, der von der größeren rechten Gefahr, ablenken soll.

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Freitag, 27. Dezember 2019
Rentenbeitrag finanziert Staatshaushalt

Jahr für Jahr werden Gelder, für versicherungsfremde Leistungen, in hohen zweistelligen Milliardenbeträgen, der DRV (Deutsche Rentenversicherung), vom Bund entnommen. Das es sich hier um sinnvolle Leistungen des Staates handelt, die damit (vor)finanziert werden, ist nicht von der Hand zu weisen.

Der Bund ist aber verpflichtet, diese Summe an die DRV zurückzuzahlen, da das Geld ja - durch die Beitragszahlungen - den Versicherten der gesetzlichen Rente gehört.

Dieses geschieht über den sogenannten Bundeszuschuss. Ein irreführender Begriff! Es handelt sich hier lediglich um die Rückzahlungen, von einem Teil der geliehen DRV-Beiträge. Die Politik und viele Medien suggerieren, das sind Zuschüsse, an die Rentenkasse, aus Steuermitteln.

Auch ist die Zurückzahlung, des sogenannten, jährlichen Bundeszuschuss, an die Rentenversicherung, um zweistellige Milliardenbeträge geringer, als das was der Bund für versicherungsfremde Leistungen, der DRV, Jahr für Jahr entnimmt. Politik und Medien verbreiten immer wieder, ganz bewusst, durch diese Zahlungen würde die gesetzliche Rentenkasse vom Staat „subventioniert“.

Das ist eine Lüge. Der Bundeshaushalt wird durch die Rentenkasse subventioniert. Es wird vom Bund weniger zurückgezahlt, als entnommen. Würde jedes Jahr - vom Bund - alles zurückgezahlt werden, was er dem Beitragstopf der DRV entnommen hat, könnten die RV-Beiträge gesenkt oder die Renten entsprechend erhöht werden.

Im Umkehrschluss könnte man auch sagen, würde der Bund seinen Verpflichtungen nachkommen, sind die Renten, trotz Alterspyramide, sicher.

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Donnerstag, 26. Dezember 2019
Visionen für 2020

Das alle Repräsentanten der deutschen Politik, entsprechend ihres Amtseides/Gelöbnis handeln und die sozialen Ungleichheiten bekämpfen.

  • Kostenloser Bildungszugang für alle Bürger*innen
  • Ausreichend Wohnraum inkl. bezahlbare Mieten
  • Ausreichen freie Kita-Plätze
  • Altersgerechte Wohnungen
  • Entsprechende, gleiche Entlohnung für Mann und Frau, speziell in sozialen Berufen:
    - Kita
    - Altenpflege
    - Krankenpflege
  • Eine Rentenversicherung für Alle. Abschaffung der BBG (Beitragsbemessungsgrenze). Finanzierung durch:
    - Arbeitnehmer
    - Beamte
    - Ärzte
    - Architekten
    - Abgeordnete
    - Selbstständige
    - Steuermittel
  • Eine Krankenversicherung für Alle. Abschaffung der BBG. Finanzierung durch:
    - Arbeitnehmer
    - Beamte
    - Ärzte
    - Architekten
    - Abgeordnete
    - Selbstständige
  • Altersarmut bekämpfen durch:
    - Mindestrente
    - Mindestlohn
  • Besteuerung von Unternehmen und Arbeitnehmer*innen aus Mix:
    - Umsatz
    - Finanztransaktionen
    - Maschinensteuer
    - Produktivität
    - Arbeitnehmereinkünfte
  • Sicherheit:
    - mehr Bürgerpolizei direkt vor Ort
  • Breitband-Ausbau:
    - in der Fläche
    - 5G-Anschlüsse
  • Datenschutz:
    Herr über eigene Daten, durch Selbstbestimmung und eigenständiges löschen, der gesammelten Daten, durch einfachen Schalter.
  • Integration Flüchtlinge
    Einsatz deutschprachiger Flüchtlinge als Paten für
    Landsleute. Schnellere Arbeitserlaubnis für Emigranten.
  • Preisdiktat Pharmaindustrie brechen
  • Steuerung und Planung mit der Autoindustrie, auf praxisgerechte:
    - Sicherheit durch Geschwindigkeitsbegrenzung
    - reale Abgaswerte und Verbrauchswerte im
    Alltagsbetrieb aufzeigen
    - zügige Entwicklung von Elektrik-/Erdgas- und Wasserstoff betriebene Autos
    - hochgiftige Bestandteile der Batterien (z.B. Blei, Cadmium, Zink, Nickel, Quecksilber, etc.), umweltgerecht entsorgen und/oder nachhaltig, wieder in den Materialkreislauf zurückführen
  • Schneller Ausbau der Fahrradinfrastruktur
    - sichere Fahrradwege

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Rechtes Gedankengut

Seit den Sechziger Jahren, habe ich, in vielen Diskussionen, bei privaten Zusammenkünften, in Sportvereinen und im Beruf feststellen müssen, das „pi mal Daumen“, bei 20 bis 30 % der Menschen rechtes Gedankengut (unabhängig vom Bildungsgrad) vorherrschend ist. Das wurde immer wieder durch:
rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Aussagen deutlich.

Konservative Politiker, haben jahrzehntelang das rechte Problem verniedlicht. Es müsste ihnen langsam deutlich geworden sein, dass es sich nur um schlummerndes, rechtes Gedankengut handelte und handelt, dass von der AfD wach geküsst wurde.

Es musste erst der Politiker Walter Lübcke, durch einen Täter der rechten Szene, erschossen werden, damit die deutsche Politik, ihre Sehschwäche auf dem rechen Auge zur Kenntnis nimmt. Noch deutlicher wurde der braune Terror, durch das Attentat auf die Synagoge in Halle, mit zwei Toten.

Jetzt, wo der Terror von rechts nicht mehr zu verleugnen ist, übertreffen sich alle demokratischen Parteien mit Vorschlägen, wie man der braunen Gefahr, Einhalt gebieten kann.

Wenn ein Herr Seehofer, jetzt von einer neuen Qualität des rechten Terrors spricht, dann fragt man sich, was für eine Qualität war es, die Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen mit Brandanschlägen und Toten, ermöglichte?

Welche Qualität haben dann die vielen Toten durch den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)?

Welche Qualität hatte der Messerangriff, auf die parteilose Kandidatin für die Kölner Oberbürgermeisterwahl, Henriette Reker? Der rechtslastige Täter nannte Frau Rekers liberale Flüchtlingspolitik, als Motiv für seinen Mordversuch. Frau Reker überlebte knapp.

Wieso durften Pegida und der rechte Mob in Chemnitz schalten und walten wie sie wollten? Anschläge, auf Leib und Seele, offenes Zeigen von Nazi-Devotionalien, Übergriffe auf liberal eingestellte Menschen, Hasstiraden im Internet, all das wurde und wird immer noch, zum Großteil, von der Polizei und Teilen der Politik, einfach hingenommen.

Warum dürfen Reichsbürger und die Identitären ihre kruden Thesen und Theorien, ungehindert veröffentlichen? Auch hier wird der § 130 "Volksverhetzung", des Strafgesetzbuchs, nicht entsprechend angewendet.

Jahrelang, haben allen voran, unsere christlichen, konservativen "Wertepolitiker" tatenlos zugeschaut, wie der rechte Mob, unsere demokratischen Werte zerlegt. Rechtslastikeit, bei Polizei, Bundeswehr und Behörden, wurden - wider besserem Wissen - als Einzelfälle ausgewiesen

Es wurde ein Nährboden der Gewalt, gegen alles was den Anschein hat, liberal und links der Mitte zu sein, geschaffen.

Hätten Legislative, Exekutive und Judikative, den gleichen personellen und logistischen Aufwand gegen Rechts betrieben, wie es seit Jahrzehnten gegen Links selbstverständlich war, wäre das rechte Problem weniger aktuell. Anschläge, auf Leib und Seele, von liberal eingestellten Menschen, wären ein Stückchen unwahrscheinlicher.

Man kann jetzt nicht mehr rückgängig machen, was Jahrzehnte versäumt wurde.

Dem Staat, der Polizei und Gerichtsbarkeit, stehen mit dem Grundgesetz - Art 1 und Art 2, in Verbindung mit dem § 130 Volksverhetzung, des Strafgesetzbuchs, alle rechtlichen Mittel zur Verfügung, um rechten Terror, im Vorfeld zu erkennen und potenzielle Täter zu beobachten und bei Bedarf zu bestrafen. Es bedarf keiner neuen Gesetze, man muss die bestehenden nur anwenden.

Um so passiver der Staat reagiert, umso mehr ist jeder Demokrat gefordert, sich gegen den braunen Mob zu positionieren.

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Montag, 9. Dezember 2019
Abschaffung des Bargelds

Immer wieder wird in bestimmten politischen und wirtschaftlichen Gremien, die Abschaffung des Bargelds gefordert. Das alles, unter dem Deckmantel, kriminelle Machenschaften wie z.B. Terrorismus, Geldwäsche und Schattenwirtschaft zu unterbinden. Denkt man diese Vorstellung aber konsequent zu Ende, kräuseln sich jedem Demokraten die Nackenhaare.

Die Auswirkungen für den einzelnen Menschen werden wie immer - bei solchen dramatischen Vorgehen - nicht benannt oder nur als vorteilhaft dargestellt. Jeder, der diese Zeilen liest, sollt aber bedenken, dieser Schritt bedeutet das Ende der Selbstbestimmung über das eigene Geld und die Vollendung des gläsernen Menschen.

Die Frage, die sich bei solchen Vorhaben immer wieder stellt - wem nützt es was? Der Umkehrschluss kann nur heißen - der Finanzwirtschaft, die noch mehr Geld und damit Macht generiert.

Die Banken haben doch nur vor Augen, welche Milliardenbeträge sie zusätzlich erwirtschaften, wenn Bargeldautomaten abgeschafft werden, Transportkosten und Sicherheitsmaßnahmen entfallen und noch mehr Schalterpersonal entlassen werden kann.

Das Traurige daran ist, dass die Politik dieses Spiel, in bemerkenswerter Weise unterstützt. Warum? Einerseits, um noch mehr Daten und damit Kontrolle über die Bürger zu bekommen. Andererseits, gibt es genügend Beispiele, wie Loyalität von Politikern, zu entsprechenden wirtschaftlichen Institutionen - nach der Politikkarriere - belohnt wird.

Folgend ein paar Fakten, die aus Sicht der mündigen Bürger, gegen die Abschaffung des Bargelds sprechen:

  • Der Datenschutz, wird schon heute nicht sichergestellt.

  • Die Abschaffung des Bargelds ist gleichbedeutend
    mit einer Enteignung.
  • Nicht mehr Sie als Bürger, sondern Banken und Politik bestimmen über IHR Vermögen. Siehe Griechenlandkrise
  • Keinen Einfluss mehr darauf, über wieviel Geld sie verfügen dürfen.
  • Lückenlose Überwachung (gläserner Mensch) durch den Staat, da die Spur des Geldes verfolgt wird.
  • Bewegungsprofile werden erstellt, wo hielt sich die Person wann auf.
  • Ihr Konsumverhalten wird durchleuchtet. Was wurde zu welchem Preis gekauft?
  • Durch die Auswertung von bargeldlosen Transaktionen werden Arztbesuche und Gewohnheiten wie z. B. die politische- und sexuelle Gesinnung (welche Zeitschriften, Magazine werden gekauft), für Banken, Politik und Hacker???) offen gelegt.
    Man stelle sich folgende Vision vor, die politische Landschaft driftet noch weiter nach rechts ab.
  • Es gibt keine Alternative bei Störungen des Systems, z.B. Stromausfall? Wie dann bezahlen?

Die Alternative kann nur heißen, Bargeld und bargeldloser Zahlungsverkehr muss nebeneinander laufen. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Zahlungsart, die individuell richtige ist.

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Mittwoch, 27. November 2019
Geld = Macht

Seit Menschengedenken dreht sich das Leben um zwei Begriffe - Geld und Macht. Das ist ein Naturgesetz. Historie und Gegenwart beweisen diese Tatsache, immer wieder aufs Neue.

Die Realität zeigt, gleich welche politische Situation vorherrscht, Entscheidungen, die durch Politik, Wirtschafts- und Industriebetriebe oder Einzelpersonen getroffen werden, haben meistens nur ein Ziel - Geld und noch mehr Macht zu generieren. Welche Institutionen oder Investoren davon profitierten, ist mit zwei Fragen leicht zu beantworten.

1. Wem nützen die getroffenen Entscheidungen etwas?
2. Welche Auswirkungen (positiv und negativ) hat dieses Vorhaben?

Werden diese beiden Punkte kritisch hinterfragt, wird vieles deutlich. Wir brauchen uns nur einmal in Kreis zu drehen, um die Profiteure und Auswirkungen zu erkennen.

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Freitag, 25. Oktober 2019
Treibhausgase

Das Treibhausgas Kohlendioxid CO2 ist für mehr als die Hälfte des vom Menschen verursachten Treibhauseffekts verantwortlich. Treibhausgase im vierstelligen Milliardenbereich (Tonnen) werden zusätzlich in die Atmosphäre geblasen. Einen Teil dieses CO2 nehmen Ozeane und Wälder wieder auf.

Nicht nur die Industrie und Landwirtschaft, der gesamte Verkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft und produziert CO2 und gerade, der Mensch trägt mit seinem persönlichen Verhalten (Bewegungsprofil, Stromerzeugung- und Verbrauch, Wärmeerzeugung, Nahrungsmittelerzeugung, Isolierung von Häusern, Brandrodungen) einen großen Teil dazu bei, die menschengemachten CO2-Emissionen und damit den Treibhauseffekt, in die Höhe zu treiben.

Dass durch verantwortliches Handeln vorhandene Potenzial, zur Einsparung von CO2, sollte sich jeder Mensch vor Augen halten und überdenken, wie er seinen persönlichen Teil zur CO2-Reduzierung einbringen kann.

Jeder einzelne Haushalt kann - sofort - einen kleinen Teil dazu beitragen, das zeigt der CO2-Rechner auf. Sie können errechnen, wie viel CO2 Sie persönlich produzieren bzw. einsparen können.

Die Anzahl der Bäume, die sie - entsprechend der Berechnung - pflanzen müssten, um Produktion und Abbau von CO2 auszugleichen, ist genauso ein Wunschdenken, wie das Umdenken der Menschen. Hier gilt der immer wiederkehrende Spruch: "wenn das alle machen würden." Es machen aber nie alle.

Das eher mittel- und langfristige Klimaschutzprogramm der Bundesrepublik, kann deswegen - im Moment - nur als eine flankierende Maßnahme angesehen werden, die der Bevölkerung suggerieren soll, wir machen doch was, möchten aber niemanden wehtun.

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Samstag, 19. Oktober 2019
Sport und Politik

Man mag es nicht mehr hören. Da stellen sich immer wieder hohe Sportfunktionäre den Medien und behaupten allen Ernstes: "Sport und Politik" gehören getrennt".

Gerade in Zeiten, wo türkische Fußballprofis, statt Torjubel, mit den militärischen Salutieren zum Ausdruck bringen, dass sie die kriegerischen Handlungen ihres Landes unterstützen, werden von Funktionären auch noch solche Sprechblasen verbreitet.

Statt sich vom Krieg zu distanzieren, wurden die Bilder der salutierenden Sportler in die sozialen Medien gestellt und dadurch auch noch glorifiziert. Zieht man den Umkehrschluss, könnte man meinen, sie finden den Krieg gut. Wohlgemerkt, es handelt sich um erwachsene und intelligente Spieler, die sich Ihrer Vorbildfunktion bewusst sein sollten.

Ein Angriffskrieg, der ohne Not, von der türkischen Regierung, initiiert wurde, mit massenhaften Opfern, auf allen involvierten Seiten. Tote Menschen, Krüppel, Kinder wie Erwachsene, Flüchtlinge und Trümmerfelder, sind die Folge.

Wenn sich jetzt auch noch Sportfunktionäre vor die Kameras stellen, ihre türkischen Spieler schützen möchten und allen Ernstes behaupten, das ist nicht so von den Sportlern gemeint. Sie haben halt, in den sozialen Medien, zu schnell auf die Freigabetaste gedrückt und außerdem muss man Sport und Politik trennen, dann ist es eine große Lüge. All diese Sportler haben Millionen sogenannte Follower und spielen mit ihrer Popularität. Sie und/oder Ihre Berater wissen genau, welche Auswirkungen so etwas hat.

Sport ist Politik! Das wussten sie schon im alten Griechenland. Nazi-Deutschland, hat es mit der Olympiade in Berlin (1936), ebenso eindrucksvoll bewiesen, wie später die Ex-DDR. Das Zusammenspiel - Politik und Sport - ist untrennbar.

Der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 war ein hochpolitischer Akt. Die Bundesrepublik Deutschland wurde doch auf internationaler Bühne erst wieder politisch wahrgenommen, nachdem sie 1954 Weltmeister im Fußball wurde.

Warum, stellen sich die Staatsoberhäupter der Welt, mit Ihren erfolgreichen Mannschaften und Spitzensportler vor Kameras? Weil sie dadurch politisch aufgewertet werden.

Und jetzt kommen Sportfunktionäre und wollen, der Bevölkerung wahrmachen - mit anderen Worten - sie für dumm verkaufen, dass man Sport und Politik trennen muss.

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Mittwoch, 9. Oktober 2019
Halle

Der Anschlag in Halle, mit Toten und Verletzten, ist die Fortsetzung, der Jahrzehntelangen Verniedlichung, der rechtsradikalen Szene. Die rechten Extremisten konnten sich seit den sechziger Jahren sicher sein, dass sie politischen Geleitschutz - in Form von nicht hinschauen, durch die etablierten Parteien - genossen und das, obwohl die Vernetzung der rechten Szene für Jedermann nachvollziehbar war.

Man müsste meinen, durch den Mordfall Lübcke, wurden die staatlichen Institutionen sensibilisiert. Anscheinend begreifen die politisch Verantwortlichen nur langsam, dass Antisemitismus, Nationalismus und Rassismus nur schlummerndes Gedankengut, war und immer noch ist.

Die Politik war bis vor kurzem auf dem rechten Auge blind, ließ im Gegensatz zur linken Szene, die Rechten gewähren und bereitete so den Nährboden für die AfD vor. Die wiederum trägt mit ihrer politischen Haltung und aggressiver Wortwahl dazu bei, dass es ein so tragisches Erwachen gibt.

Welche Auswirkungen das Wegschauen - durch Legislative, Judikative und Exekutive - auf unser Zusammenleben hat, wurde der Gesellschaft, wieder brutal vor Augen geführt.

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Donnerstag, 3. Oktober 2019
E-Autos

Die E-Auto-Offensive der Autoindustrie und Politik, dient jetzt als Allzweckwaffe gegen Feinstaub, CO2 und Klimakatastrophe. Außerdem ist sie ein exzellentes Mittel, um von der Betrügerei der Autohersteller und der Untätig- und Hilflosigkeit, der Politik, gegenüber der Autolobby, abzulenken. Das ganze nur, um ihrer Flotte einen grünen Anstrich zu geben und den durchschnittlichen CO2-Wert ihrer Flotte zu senken. Ganz abgesehen von den Fördermitteln, die großzügig von der Politik verteilt werden.

USA, mit Tesla, die Europäer, mit Audi, VW, BMW, Daimler, Renault. etc. und der riesige asiatische Markt mit China, Japan und Südkorea, liefern sich zur Zeit, einen weltweiten Wettbewerb, um die Kunden für die E-Autos.

Ob E-Autos, dass Maß aller Dinge sind, wird die Zukunft zeigen. Entscheidend, für den Absatz, wird der Preis, die Reichweite, eine vernünftige Infrastruktur der Ladestellen und die Ladezeiten sein. Kurz- und mittelfristig können E-Autos sicherlich ökologisch sinnvoll sein. Denkt man paar Jahre weiter, kommt ein bekanntes Gefühl auf - die Endlagerung. Es ist zwar nicht so brisant und akut gefährlich, wie der Atommüll, für den es, bis heute noch keine Endlagerung gibt. Jetzt kommt aber noch eine Baustelle hinzu - der Batterieschrott, das ist ein schleichender Prozess, der von Jahr zu Jahr Unmengen Batteriemüll hinterlässt. E-Autos sind aus diesem Grund nur eine Übergangsvariante Der neutrale Beobachter fragt sich, warum nicht die umweltfreundliche Energie des Wasserstoff weiter entwickelt wird.

Es wird eine nicht mehr überschaubare Menge an Batterien auf die Menschheit zukommen, die hochgiftige Bestandteile (z.B. Blei, Cadmium, Zink, Nickel, Quecksilber, etc.) enthalten. Diese müssen umweltgerecht entsorgt werden und/oder nachhaltig, wieder den Materialkreislauf zurückgeführt werden.

Spannend, wäre von der Politik zu hören, ob die Alternativen wieder Afrika, Bangladesch, etc. heißen. Diese Länder, haben mit unserem westlichen Elektroschrott, ohnehin schon eine riesige Umweltkatastrophe.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt und die verantwortlichen Politiker, bei den riesigen Mengen ausgedienter Batterien, nicht genauso so hilflos reagieren, wie bei der Endlagerung des Atommülls.

Die Politik muss aus diesem Grund umgehend handeln und ein entsprechendes Gesetz und Vorkehrungen (Infrastruktur) zum Recyceln und der umweltgerechten Entsorgung, von Batterien für E-Autos einbringen.

Es darf nicht auf freiwilliger Basis - durch die Verursacher - geregelt werden. Praxis und Realität zeigen auf, dass egal in welchem Wirtschaftsbereich, die Freiwilligkeit, durch die Wirtschaft und Industrie, wird gnadenlos - zulasten der Umwelt und der Bürgerinnen und Bürger - ausgenutzt wird.

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