Samstag, 28. September 2019
Angela Merkel

Wenn nach Ansicht von Kanzlerin Merkel, Greta Thunberg, in ihrer emotionalen Rede, auf dem UN-Klimagipfel, nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht hat, welche Chancen moderne Technologie sowie Innovationen sich für den Klimaschutz eröffneten, dann hat Frau Merkel leider noch nicht erkannt, weswegen sie ihren Amtseid abgelegt hat.

Sie ist die Verantwortliche für Deutschlands Klimapolitik und muss - wirksame - Konzepte vorlegen und die Chancen, die moderne Technologie, Innovationen für den Klimaschutz bieten, aufzeigen, vorantreiben und umsetzen.

Nichts anderes, als die Botschaft der seriösen Klimaforscher wird von Greta Thunberg immer wieder verbreitet. Genügend internationales Bewusstsein für das Klima schaffen, Politiker wachrütteln und die schweigende Mehrheit mobilisieren, geht nur mit spektakulärem Vorgehen, wie mit dem Schulstreik "Friday for Future" und der Segelaktion über den Atlantik, nach New York.

Man kann zu Greta Thunberg stehen, wie man möchte, aber Greta hat genau das getan, was jeder verantwortungsbewusste Mensch machen müsste, um die entsprechenden Politiker und Personen - an der Macht - unter Druck zu setzen, damit sie endlich etwas tun. Dafür müssten wir alle: "Danke, Greta sagen"!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 23. September 2019
Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI), ist in der Arbeits- und Wirtschaftswelt, das all umspannende Thema. Gleichwohl, ob es sich um die Industrie, Büroarbeit, Gesundheitswesen oder um alles was mit dem Transport- und Verkehrswesen zusammenhängt.
Ohne Zweifel wird die KI unser aller Leben verändern. Müssen wir aber deswegen Angst vor der KI haben?

Durch Mathematik, Steueranweisungen der Informatik und Algorithmen, werden die Grundlagen der KI, von Menschen programmiert und erschaffen. Algorithmen sind nicht mehr und weniger, als viele, genau definierte Einzelschritte.

Das Produkt (KI), kann man als Vergleich von unzähligen, menschlichen Verhaltensmuster ansehen. Mit jeder zusätzlichen Kommunikation zwischen Mensch und System (Informationen, z. B. aus Sprache, Text und Verhaltensweise/-art), analysiert, verarbeitet und integriert das KI-System die neuen Verhaltensmuster.

Die KI lernt selbsttätig, die aufgenommenen Informationen zu verarbeiten, um daraus ein Ergebnis abzuleiten. Das KI-System (z.B. Roboter) wird - durch diese Kommunikation - immer intelligenter und passt sich mehr und mehr, der menschlichen Verhaltensweise an.

Fakt ist, ohne menschlichen Einfluss geht nichts. KI ist ein Zusammenspiel von Mensch und Maschine und sollte es auch bleiben. Aber wie heißt es so schön: "Die Ursache allen Übels ist der Mensch." Es wird alles gemacht, was machbar ist. Aus diesem Grund ist es elementar, dass die Instanz Mensch, immer das letzte Wort hat.

Die KI darf den Menschen nicht fremd bestimmen, sondern muss ihn dienen. Was nicht passieren darf, dass die KI zum Herrschaftswissen, von ein paar privilegierten Multiunternehmen oder viel schlimmer, Einzelpersonen mutiert. Die Politik ist gefordert, hier die richtigen, gesetzlichen Leitplanken einzubauen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 16. September 2019
Björn Höcke

Es ist nicht mehr auszuhalten. Da verbreiten führende Mitglieder der AfD, Parolen und Vergleiche aus der Nazizeit und unsere Politiker sowie die schweigende Mehrheit der Bevölkerung lassen es größtenteils, gelangweilt, über sich ergehen.

Die Medien bereiten der AfD und deren Spitzenleute auch noch eine Bühne, auf der sie ihre faschistoiden Parolen verbreiten und sich im gleichen Atemzug, als missverstanden darstellen können. Zum Glück gibt es Ausnahmen.

In einem ZDF-Interview mit Herrn Höcke, wurden vor dem Interview, AfD-Abgeordneten, Zitate von Herrn Höcke gezeigt und befragt, ob diese Ausführungen von Herrn Höcke oder aus "Mein Kampf" stammen? Der AfD-Abgeordnete Jens Maier war sich nicht sicher. Führte aber aus, eher aus "Mein Kampf" als von Höcke. Es erübrigt sich jeder Kommentar.

Statt der AfD, in den Talkshows - bei Illner, Lanz, Anne Will und Co, die Möglichkeit zu geben, die Märtyrerrolle einzunehmen, packt sie. Konfrontiert sie mit ihren eindeutigen faschistischen, nationalistischen und rassistischen Aussagen. AfD-Parolen, mit nicht mehr wegzudiskutieren Feststellungen ihrer Spitzenleute. Zeigt das wahre Gesicht der AfD. Eine AfD, die jetzt schon, in den Sumpf versunken ist, den sie trockenlegen wollte. Wo Korruption, Spendenaffären und interne Machtkämpfe die Tagesordnung der AfD-Parteitage bestimmen.

Das ist die einzig praktikable Vorgehensweise, den Spiegel vorhalten, damit jeder sehen kann, welche Grundhaltung in der AfD schlummert. Das Herr Höcke das Interview abgebrochen hat, zeigt doch auf, dass die Damen und Herren ein Problem mit dem demokratischen Diskurs haben.

Parteien und Personen, die von unserem demokratischen System profitieren und finanziert werden, es aber gleichzeitig zerstören wollen, sollten mit allen zur Verfügung stehenden, rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden, damit sich das braune Gedankengut, nicht noch mehr, in der Mitte der Gesellschaft, ausbreitet.

Um so passiver der Staat und Politik reagieren, desto mehr ist jede/r demokratische/r Bürgerin und Bürger gefordert, sich gegen den braunen Mob zu positionieren.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 17. August 2019
Rassismus + Nationalismus = Krieg

Geboren während des Hamburger Feuersturms - im Juli 1943 - wuchs ich als Vollwaise, bei meinen Großeltern, in Hamburg-St. Pauli auf. Direkt von den Auswirkungen des Krieges betroffen, habe ich einen legitimen Grund, mir Gedanken darüber zu machen, ob Konflikte oder gar Kriege zu vermeiden sind.

Mir ist klar, dass es sich hier um einen realitätsfernen Wunsch handelt. Ursache allen Übels ist schließlich der Mensch - und der wird sich nicht ändern.
Dass es einen Ansatz gibt, mit seinen eigenen, kleinen Möglichkeiten, zumindest im sozialen und menschlichen Bereich dem entgegenzuwirken, hat mir mein Leben gezeigt.

In Schule, Sport und Beruf, mit Sinti und Roma, Farbigen, Asiaten und Muslimen aufgewachsen, haben sich in den 50er und 60er Jahren natürliche Freundschaften gebildet. Das heißt nicht, dass es genau wie bei uns Deutschen, unter den damaligen, sogenannten Gastarbeitern und Migranten keine "Arschlöcher" gab. Um es einmal deutlich auszudrücken: "Arschloch bleibt Arschloch", egal welcher Zeit, Nationalität, Hautfarbe oder Religion sie zuzuordnen sind.

Fakt ist, dass zunehmend nationalistische und rassistische Tendenzen, immer häufiger von politischen Egomanen - je nach deren Zielsetzung - instrumentalisiert werden.

Das, obwohl die Historie, Gegenwart und Realität uns immer wieder lehrt, dass die Entstehung von Konflikten und Kriegen auf eine ganz einfache Formel beruht, die da heißt:

Rassismus + Nationalismus = Krieg!

Einmal gewählte Politiker, versuchen mit allen Mitteln, wie: Fake News, alternativen Fakten, totschweigen von Tatsachen und sogar Lügen, die Öffentlichkeit zu beeinflussen und zu manipulieren. Wie viele Bespiele zeigen, geht es bei diesen politischen Brandstiftern überwiegend um persönliche Vorteile und Machtausübung. Die Realität zeigt, meist versinken sie im gleichen Sumpf, den sie versprachen trocken zu legen. Siehe die Spendenaffären der AfD.

Deswegen machen mir Politiker, wie die Herren Gauland, Höcke, Trump, Putin, Orban, Wilders, Erdogan, Salvini, Boris Johnson (Brexit) und die Damen Fr. Le Pen, Fr. Petry, Fr. Weidel Angst.

Diese ewiggestrigen Damen und Herren mit Ihren - teils - menschenverachtenden, rassistischen und nationalistischen Aussagen und dem Anspruch, wieder Nationalstaaten zu schaffen, vergessen - nein klammern bewusst aus, dass Nationalismus und Rassismus in jeder Form, immer zu großen Tragödien für die jeweilige Bevölkerung geführt hat.

Es zeigt sich zum Glück aber immer wieder, dass es sich trotz - oder gerade deswegen lohnt, diese demokratiefeindlichen und nationalistischen Tendenzen, gemeinsam zu überbrücken.

Ein vereintes Europa, mit Achtung auf Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Antirassismus, freiheitliches Denken, Toleranz, und freien Handel, ist die Grundlage, einer demokratischen, globalisierten Welt. Ein MUSS!

Jede europäische Nation, die auf Nationalstatus- und Stolz beharrt, wird von den großen Nationen wie China, USA, Russland und den aufstrebenden Nationen, Indien, Brasilien, Südafrika, zukünftig nur noch als kleiner Punkt auf dem Globus wahrgenommen werden. Sie werden Spielball derer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Macht.

Ein guter Grund, zu hoffen, dass sich Politiker und ganz viele Menschen, wieder auf die elementaren Grundsätze, für ein friedliches Zusammenleben, besinnen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 3. Juli 2019
Carola Rackete

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) - schotten sich konsequent, gegen Flüchtlinge, ab. Speziell Deutschland beruft sich auf das Dublin-Verfahren.

Das sogenannte Dublin-Verfahren regelt, dass Asylbewerber in dem Land zu registrieren sind, in dem sie die Europäische Union betreten. Dieser EU-Staat ist auch für den Asylantrag zuständig.

Dieses Verfahren soll sicherstellen, dass jeder Asylantrag nur von einem Mitgliedstaat inhaltlich geprüft wird.

Da Deutschland   in der Mitte des Kontinents liegt und keine Außengrenzen zu den bevorzugten Fluchtländern hat, ist es am wenigsten betroffen, trägt aber mit seiner Flüchtlingspolitik stark dazu bei, dass Europa - per Land und See - sich abschottet.

Was die (Nicht) Aufnahme von Flüchtlingen, in den weiteren EU-Ländern anbelangt, hebt sich besonders die Visegrad-Gruppe (ein Zusammenschluss von vier ost- und mitteleuropäischen Staaten: Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei) negativ hervor. Alle vier Staaten lehnen feste Umverteilungsquoten innerhalb der EU strikt ab.

Deswegen werden nach wie vor, direkt betroffene Länder, wie Italien, Spanien und Griechenland - aufgrund der europäischen Uneinigkeit in der Flüchtlingsfrage - alleine gelassen. Folge ist eine restriktive Haltung dieser Länder, gegenüber der Flüchtlingsproblematik.

Das zeigte sich besonders, im akuten Fall Carola Rackete. Über zwei Wochen warteten Italien und die Sea-Watch 3, auf eine Einigung der verantwortlichen EU-Politiker - es tat sich nichts.

Italien hatte sich zwischenzeitlich bereit erklärt, das Schiff anlegen zulassen. Voraussetzung war die Zusicherung, dass andere europäische Länder, die Flüchtlinge (53 Personen) aufgenommen hätten.

Daraufhin erklärten sich in Deutschland, mehrere Städte bereit, die Geretteten aufzunehmen.

Was macht unser deutscher, christlicher Innenminister Seehofer? Er untersagte den Städten die Aufnahme, damit kein Präzedenzfall geschaffen wird.

Es bedurfte erst der mutigen und selbstlosen Tat, der Kapitänin Carola Rackete, die mit ihrem Anlegemanöver, den mit sich selbst beschäftigten Politikern zeigte, dass es hier um Menschenleben geht.

In Anbetracht, dass ihre menschenwürdige Mission, Frau Rackete jahrelang ins Gefängnis bringen könnte, bedarf für Carola Rackete, der Unterstützung aller Menschen, die sich noch ein Stückchen Moral erhalten haben.

Das nur, weil die europäischen Politiker, bis zum heutigen Tag, nicht in der Lage waren, einen gemeinsamen, politischen Plan zu erstellen, der die Fluchtursache der Menschen, an den Wurzeln packt.

Die Mauer, die Trump zu Mexiko fordert, ist in Europa schon längst vorhanden. Es sind die Toten im Mittelmeer.

Es ist an der Zeit, dass die Europäer sich darauf besinnen, dass sie die Hauptverursacher der Flüchtlingswelle, aus den betroffenen Ländern, sind.

  • Das fing mit der Kolonialisierung und Versklavung an.

  • Ging weiter, mit der Ausbeutung der Ressourcen dieser Länder.

  • Setze sich fort, mit dem Leerfischen der Küstenregionen, durch europäische Fangflotten.

  • Nahm seinen Lauf, mit der Überschwemmung von subventionierten, europäischen Waren, in diesen Regionen.

  • Weiter ging und geht es mit der Klimapolitik der Industriestaaten, die den Menschen, durch Dürre und Mangel an Trinkwasser, die Lebensgrundlagen entzieht.

  • Nicht zu vergessen, die europäische Unterstützung, korrupter, selbsternannter Politiker, die Wirtschaftshilfe, als persönliche Geschenke, für sich und ihre Familien veruntreuen.

  • Als Krönung des Ganzen, die Waffenlieferungen in Bürgerkriegsgebiete, durch Deutschland und die EU.

All das lässt man sehenden Auges geschehen. Alle diese Fakten trugen und tragen dazu bei, den Menschen in diesen Regionen, jegliche Basis zum Überleben zu entziehen.

Jeder von uns, in vergleichbarer Lage, würde für sich und seine Familie, eine friedliche Zukunft suchen. Deutschland und Europa haben die moralische und politische Verpflichtung zum Helfen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 19. Juni 2019
CSU und Maut

Wenn denn die CSU unbedingt ihren Kindskopf durchsetzen will, warum nehmen sie nicht die einfachste Lösung, um die Mautgebühren einzuführen.

Es müsste nur die Kfz-Steuer gestrichen werden.

Die EU-Ungleichheit, die der Europäische Gerichtshof (EuGH) angemahnt hat, wäre mit dem Wegfall der KFZ-Steuer, dann nicht mehr vorhanden.

Mit der Abschaffung der KFZ-Steuer hat Deutschland vergleichbare Voraussetzungen wie Österreich. Der EuGH hätte keinen Ansatz mehr, zur Ungleichbehandlung von Verkehrsteilnehmern aus anderen EU-Staaten.

Der deutsche Autofahrer, muss wie alle EU-Mitglieder Maut bezahlen. Das hat den Vorteil, der ganze organisatorische Aufwand, für die Verrechnung der KFZ-Steuer / Maut entfällt.

Um den Ausfall (2018 = 9,05 Milliarden €) der KFZ-Steuer zu mindern, könnte man die Energiesteuer des Dieselkraftstoff, der Energiesteuer für Benzin angleichen.

Quelle: Bundesfinanzministerium

Das würde in etwa, 0,18 € (ohne MwSt), pro verkauften Liter Diesel, Mehreinnahme an Energiesteuer bedeuten.


Eine dankbare Rechenaufgabe:
Mehreinnahme Dieselkraftstoff + 19% MwSt + Mautgebühren = Summe KFZ-Steuer ???

Allerdings würden sie (die CSU) - mit der Anhebung der Dieselsteuer - ihre Freunde der Diesellobby vergrätzten.

Da die CSU-Granden - um Scheuer - diesen Weg scheuen, werden weiterhin Steuergelder, in dreistelliger Millionenhöhe, verbrannt.

Warten wir einmal ab, wie das gebrannte Kind, mit dem Feuer umgeht .

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 11. Mai 2019
Nationalhymne

Was soll der Quatsch, eine Nationalhymne mit neuem Text. Nur um zur Wahl wieder ein Thema zu haben, kommt bei Ministerpräsident Bodo Ramelow (Thüringen) solch ein Schwachsinn raus.

Was bezweckt dann der Text einer Nationalhymne? Da werden nationale Instinkte angesprochen, die sich, in der heutigen, globalisierten Welt, kein demokratisches Land erlauben kann und darf.

Identität mit seinem Land wird nicht durch den Text einer Nationalhymne geschaffen. Das bedarf in Zeiten der Globalisierung und Migration, einem Zusammenspiel aller sozialen und demokratischen Kräfte.

Wenn neu, dann eine reine Musikhymne, analog der spanischen „Marcha real". Das wäre ein sinnvoller Ansatz. Damit wäre auch die leidige Diskussion, über das Mitsingen, vom Tisch.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 20. März 2019
Gier frisst Gehirn auf

Ein normal denkender Mensch, schüttelt über die Dummheit des Bayer-Konzerns und deren Verantwortlichen nur den Kopf.
Vor lauter Geld-und Machtgier, wurde Monsanto - mit allen Altlasten (Glyphosat) - im Juni 2018 für ca. 59 Milliarden Euro vereinnahmt. Es ist die größte Übernahme durch einen deutschen Konzern.

Politik und Börse jubelten genauso, wie sie jetzt rumjaulen. Ein Dax-Unternehmen, das tief in die Miesen geht und, ach wie gruselig, die Einlagen der Aktionäre verbrennt. Dabei waren die durchaus, voraus schaubaren Probleme, durch das Unkrautvernichtungsmittel Roundup, mit Glyphosat, mehr als deutlich.

Schon zur Zeit der Übernahmegespräche zwischen Bayer und Monsanto, lagen mehrere Gutachten, über einen evtl. krebserregenden Effekt von Glyphosat vor.
Die Gutachten wurden je nach Interessenlage, unterschiedlich interpretiert und instrumentalisiert. Alleine dieser Umstand, hätte beim Bayervorstand, die Alarmglocken läuten lassen müssen. Zumal für jeden Bayer-Verantwortlichen klar war, dass es in den USA schon laufende Klagen gab, die nachweisen sollten und sollen, ob Glyphosat krebserregend ist.

Davon ist (Stand: 03/2019), eine Jury in den USA überzeugt, die sich mit der Klage von Edwin Hardeman auseinandersetzte. Die Jury ist sich sicher, dass seine Krebserkrankung, durch Unkrautbekämpfung in seinem Garten, mit dem, von ihm jahrzehntelang, verwendeten, glyphosathaltigen Mittel Roundup zusammenhängt.

Ein Gericht in San Francisco wird demnächst entscheiden, ob Roundup bei Edwin Hardeman den Krebs verursacht hat. Ist das der Fall, muss Bayer eine Entschädigung im hohen Millionenbereich zahlen. Das ist aber nur der Anfang. Weitere Klagen werden folgen, die Bayer und ihren Aktionären sehr wehtun werden.
Es handelt sich hier um ein Lehrbeispiel, dass die Gier, dass Denkvermögen stark einschränkt.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 18. Februar 2019
Dieselfahrverbot

Es ist nachvollziehbar, dass die Dieselfahrer auf die Barrikaden gehen, wenn es um Fahrverbote geht.
Sind doch Existenzen bedroht. Die Menschen, die auf dem Land wohnen und auf ein Auto angewiesen, werden einfach ignoriert.
Verwunderlich ist aber, dass die Diskussion sich nicht um die kriminelle und nachweislich, betrügerische Manipulation der Autoindustrie dreht. Statt dessen wird mal schnell ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet, der vom Wesentlichen ablenkt - von den Verursachen. Es wird auf die eingeprügelt, die ein Zeichen für den Umweltschutz und saubere Luft setzen möchten.

Messwerte hin oder her - es geht um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Da hilft auch nicht das Ablenkmanöver, wie und wo die Messstationen positioniert sind.
Unabhängig von der Entfernung zur Straße, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand auch nur schwer, warum die Messung der Abgase, in einer Höhe von ca. drei Metern (z.B. der Messcontainer an der Stresemannstraße in Hamburg-Altona) vorgenommen wird und nicht in Höhe von Kleinkindern und Kinderwagen,

Was den Kleinen - in direkter Höhe zu den Auspuffabgasen - zugemutet wird, grenzt am Tatbestand der vollendeten Körperverletzung. Eine Messung in diesen Regionen, würde ein Fahrverbot, für einen Großteil des Verkehrs, nach sich ziehen. Das Motto: "Kinder sind unsere Zukunft" wird hier mit Füßen getreten.

Fakt ist, dass Fahrzeuge aller Art, unabhängig wie hoch oder niedrig der Grenzwert ist, Feinstaubpartikel in die Umwelt blasen. Unstrittig ist auch, dass es nicht gesund ist, wenn Menschen diese Schadstoffe langfristig einatmen.

Eine Reduzierung der Abgaswerte, durch eine Hardwarenachrüstung - auf Kosten der Verursacher - wäre ein erster Schritt. Zielführend, kann aber nur der politische Wille, für eine saubere Luft sein.

Nachdem die Politik - in Sachen Hardwarenachrüstung - wieder einmal hilflos vor der Automobilindustrie und ihrer Lobby eingeknickt ist, taucht plötzlich ein Gutachten, von wenigen (nur 3 % Unterzeichner) deutschen Lungenfachärzten auf, welches alle wissenschaftlichen und gesundheitlichen Erkenntnisse über die Feinstaubbelastung, die weltweit, wissenschaftlich belegt wurden, in Frage stellt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Der Bundesverkehrsminister, die Autoindustrie und deren Lobbyisten klatschen Beispiel. Dieselfahrzeuge müssten nach diesem Gutachten nicht mehr umgerüstet werden, da die Grenzwerte angeblich zu niedrig angesetzt wurden.

Die Autoindustrie wird für ihren Betrug belohnt und spart Milliardenbeträge und Bundesverkehrsminister, Herr Scheuer, wird für seine Taten- und Hilflosigkeit entlastet.

Die Fahrverbote der Gerichte werden in Frage gestellt. Alles zum Wohle der Autoindustrie.

Schade nur, dass dieses Gutachten, sich im Nachhinein als fehlerhaft entpuppte!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Sonntag, 20. Januar 2019
Datenschutz
Update: 21.01.2019

Die offiziellen Institutionen, klopfen sich, aufgrund des schnellen Fahndungserfolgs und Aufklärung des Falles, auf die Schulter. Diese Art von Eigenlob hält aber den neuesten Erkenntnissen nicht Stand.
Nicht zuletzt, weil vergessen wurde, dass die Hacks massenhaft vervielfältigt wurden und immer noch im Netz zugänglich sind.

Das es sich, wie unten im Update vom 08.01. - nach den damaligen Erkenntnissen - um eine angeblich unpolitische Aktion einer einzelnen Person handelt - ist auch nicht mehr eindeutig.
Das alles unter der Prämisse, dass dieser junge Mann, in der Vergangenheit, in verschiedenen Sozialen Medien, Hetzparolen zum Islam veröffentlichte und die NSDAP glorifizierte. So stellt sich auch die Frage, warum AfD-Politiker, von den Hacks, verschont blieben.

Der Verdacht liegt nahe, diesen ganzen Vorfall zu entpolitisieren und als dumme Tat, eines einzelnen jungen Mannes zu verkaufen.
----------------------------------------------------------------------
Update: 08.01.2019
Die Justiz hat den Verursacher des Datendiebstahls zwar schnell gefasst, stellte aber fest, dass es sich um einen jungen Mann handelt, der weder kriminelle Energie besitzt, noch sich bereichern wollte. Man kann so ein Vorgehen nicht als Jugendsünde abschreiben. Statt aber jetzt auf ihn einzuprügeln, sollten sich die verantwortlichen Politiker und Provider einmal Gedanken machen, wie ein einzelner, junger Computer begeisterter Mensch, der sich alles autodidaktisch erarbeitet hat, die angeblich so komplexen und sicheren IT-Systeme aushebeln konnte.

Heerscharen von hoch bezahlten Spezialisten des Bundesamtes für Sicherheit (BSI), inkl. ihres Dienstherrn, Innenminister Seehofer, haben ca. vier Wochen zugeschaut, wie persönliche und intime Daten ausgespäht und der Öffentlichkeit im Internet zugänglich gemacht wurden. Um ähnliche Situationen zu verhindern, wäre ein erster Schritt...stellt den jungen Mann in Eure Dienste.

----------------------------------------------------------------------
07.01.2019
Es hat sich wieder einmal gezeigt - wie hat unsere Bundeskanzlerin vor nicht allzu langer Zeit gesagt: „Internet ist Neuland“.
Das wird uns immer wieder schmerzhaft vor Augen geführt, da die offiziellen, öffentlichen Stellen nicht in der Lage sind, einen wirksamen Datenschutz für staatliche Institionen und private Nutzer zu garantieren. Schon zum zweiten Mal waren Bundestagsabgeordnete Ziel des Angriffs.

Die Veröffentlichung und die Bekämpfung dieser Hacker-Attacken, durch die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz der Bundesregierung, wurden erst eingeleitet, als die Medien davon berichteten. Private und intime Daten von Bundestagsabgeordneten und Personen des öffentlichen Lebens, wurden unter den Augen des zuständigen Innenministerium der Öffentlichkeit preisgegeben.

Die Frage, die sich stellt, wie können hochsensible und sicherheitsrelevante Systeme der Bundesregierung so einfach gehackt werden? Darauf gibt es eine einfache Antwort. Man muss die Klage der Datenschützer, nach Geld und Personal, einmal als Maßstab zum Thema IT-Sicherheit ernst nehmen.

In den vergangenen Jahren war es eine Kompetenzrangelei zwischen den verschiedenen Ministerien. Die Thematik rückte in den Hintergrund. Das zählt für den Ausbau der Netze, wie für die Datensicherheit. Immer mehr Fachleute fragen sich, warum gibt es kein Digitalministerium, in dem alles zusammenläuft. Anscheinend hat man die Wichtigkeit immer noch nicht erkannt. Da wird das Thema IT - unter eines von vielen - am Innenministerium angedockt.

Ein Herr Seehofer ist damit völlig überfordert. Das ist auch noch aktuell der Fall. Der Ausbau des 5G-Standard wird den Providern überlassen. Sie werden vom Bund mit Milliardenbeträgen gepampert und machen dann dass was sie wollen. Man muss sich nur daran erinnern, dass sie das Thema Glasfaser fast völlig ignoriert haben. Das alles unter den Augen der Regierung.

Es kann auch nicht angehen, dass den Unternehmen wie, Facebook, Google, Amazon und Apple, die Hoheit über die Daten der deutschen Nutzer, überlassen werden und Riesengeschäfte damit generieren.

Alle deutschen Datenschutzbeauftragten, klagen, dass Ihnen nicht die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um wirkungsvoll gegenzusteuern. Gelder für IT-Spezialisten müssen bereitgestellt werden. Es hat sich seit Jahren nicht viel geändert. Der Datenschutz hat immer noch nicht den Stellenwert, der notwendig ist.

Würden Deutschland und Europa den Willen aufbringen, Unternehmen wie Facebook, Google, Amazon und Apple, adäquat zu besteuern, wäre auch die finanzielle Grundlage, für wirkungsvollen Datenschutz vorhanden.

Die Datenautobahnen gehören zur Infrastruktur des Staates. Der Schutz dieser Daten, gleich, ob es sich um private oder staatliche Daten handelt, kann nicht irgend einen Provider überlassen werden. Hier müssen Gesetze greifen, die sicherstellen, dass ein, den Gegebenheiten, aktueller Datenschutz greift.

Ich höre schon wieder die ganz Schlauen...ihr habt ja selbst Schuld, wenn ihr eure gesamte Privatsphäre in den sozialen Medien zur Schau stellt. Das ist aber das kleinere Übel, wenn man mitbekommt, wie fahrlässig die Daten der Bürgerinnen und Bürger, zum Teil im Gesundheitswesen, den Meldeämtern, Zulassungsstellen und im Bankenwesen geschützt werden. Erfahrungsgemäß wird hier am wenigsten Geld für den Datenschutz investiert. Auf einem Nenner gebracht, wer garantiert die Datensicherheit, dieser Institutionen. Hier hat der Bürger keine Auswahl, er muss seine Daten liefern.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 15. Januar 2019
Nationalstolz

Kann man auf etwas stolz sein, wofür man persönlich nichts getan hat? NEIN!!!

Man kann stolz sein, auf persönlich Erreichtes. Dazu gehört aber nicht, die Nationalität, Hautfarbe, Religion, ob arme oder reiche Eltern.

Der Mensch wird in eine Nation und deren Umfeld hineingeboren, ohne es selbst beeinflussen zu können.

Jede/r nach dem Krieg geborene/r Deutsche/r sollte sich deshalb bewusst sein, das Glück gehabt zu haben, in einem Staat hineingeboren zu sein und zu leben, in dem seit über sieben Jahrzehnte Demokratie, Meinungsfreiheit und Frieden herrschen.

Aus diesem Grund ist es schwer nachvollziehbar, dass immer mehr Menschen, mit Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und der Nazi-Ideologie sympathisieren.

Darauf stolz zu sein, dass der braune Mob skandiert:" Wir sind das Volk", kann sich keine demokratische Nation leisten.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Historie

Die heutige Generation kann das gewaltige Verbrechen, des "Tausendjährigen Reiches", nicht mehr rückgängig machen - schuldig daran ist sie auch nicht. Wenn ich aber höre, wir müssen endlich einen Schlussstrich ziehen, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Nur die Erinnerung an die Vergangenheit kann dafür sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Es unsere Pflicht, die Historie - positive wie auch dunkle Zeiten - nicht zu vergessen.

Niemand würde auf die Idee kommen, Goethe, Schiller, Kant, etc. genauso tot zu schweigen, wie die AfD, die Verbrechen, von Hitler und seinen Mitstreitern negieren möchte. Die gehören aber genauso zur deutschen Historie, wie unsere Dichter und Denker.

Die Zukunft demokratisch, gerecht und sozial gestalten kann nur, wer die Historie seiner Nation, in der Gesamtheit nicht vergisst.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 19. November 2018
Dieselskandal

Update: 19.11.2018
Es ist das eingetroffen, was Frau Merkel angedeutet hat. Das muss sich der Normalbürger auf der Zunge zergehen lassen.

Die Bundesregierung umgeht mit Taschenspielertricks, Fahrverbote, um die kriminellen Machenschaften der Autoindustrie (siehe Update 24.10.2018) - zu unterstützen.

Da wird das Argument der mangelnden Verhältnismäßigkeit aus dem Hut gezaubert, um gerichtliche angeordnete Diesel-Fahrverbote in Städten zu umgehen bzw. zu erschweren.

Am am 15. November 2018 wurde eine Gesetzesregelung verabschiedet - wohlgemerkt, auch mit den Stimmen der SPD - wonach eine Stickoxid-Belastung von unter 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, als unverhältnismäßig gilt.

Der Wert ist um 25% höher, als die von der EU festgelegte Höchstgrenze von 40 Mikrogramm NOx im Jahresmittel. So wird die Judikative mit einer einfachen Änderung der Gesetzgebung - gegen den Willen von Millionen Bürgern - ausgehebelt. Wie war es noch einmal mit den Schutz der Bürgerinnen und Bürger?

------------------------------------------------------------------------

Update: 24.10.2018
Merken unsere Politiker noch was? Frau Merkel will die Fahrverbote der Deutschen Gerichte, in deutschen Städten aushebeln, wenn nur geringfügige Grenzwertüberschreitungen vorliegen.

Wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NOx) von - im Jahresmittel 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft - nur geringfügig überschritten, soll das gerichtliche Fahrverbot nicht gelten.

Jetzt, wo Gerichte die Bürgerinnen und Bürger schützen, unterstützt unsere Kanzlerin - scheißegal, was die Gesundheitsgefährdung anbetrifft - die Autoindustrie.

Seit Bekanntwerden, dass die Grenzwerte nicht eingehalten werden können, wurde von der Autoindustrie - mit Einverständnis der Politik - jahrelang verhindert, dass Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft, umgesetzt wurden.

In diesem Zusammenhang hat die Autolobby auch durchgesetzt, dass der Dieselkraftstoff eine unverhältmäßige, geringere Besteuerung, im Vergleich zum Benzin, unterliegt (siehe Link: Vergleich Mineralölsteuer).

Mit dem Argument, geringer und kostengünstiger Kraftstoffverbrauch - im Vergleich zum Benzin - wurde der Verkauf angekurbelt. Das ganze ein bisschen aufgepeppt mit der Betrugssoftware für theoretisch, umweltfreundliche Motoren, erwies sich als ein genialer Marketingschachzug der Autolobby. Jetzt, wo der Betrug ans Tageslicht gekommen ist, wird weiter getrickst und vertuscht.

Die Schadstoffbelastung durch Dieselautos, ist ein Thema, was schon jahrelang auf der Agenda steht. Es wurde ausgesessen, bis es knallte. Mit einer rechtzeitigen Gleichschaltung der gesamten Mineralölsteuer, hätte das Dieselproblem, nicht die heutige Dramatik, mit Gesundheitsschädigung und Fahrverboten, da der Verkauf von Dieselmodellen weitaus geringer ausgefallen und damit auch die Luftverschmutzung, nicht das heutige Ausmaß hätte.

Vergleich Mineralölsteuer

------------------------------------------------------------------------

Update: 20.10.2018
Verdrängt wird, es geht hier um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Die gesamte Messung der Abgaswerte ist eine einzige Verarschung der Menschen. Fakt ist, dass nur eine Reduzierung der Abgaswerte der Motoren Abhilfe schafft.

Hier hilft nur Hardwarenachrüstung oder Verschrottung der staatlich legitimierten Dreckschleudern, auf Kosten der Verursacher - der Autoindustrie. Die Sperrung von einzelnen Straßen ändert die Situation nicht, da die Gesamtbelastung nicht minimiert wird.

Es ist auch schwer nachvollziehbar, warum die Messung in einer Höhe von ca. drei Metern (Container an der Stresemannstraße in Hamburg-Altona) vorgenommen wird und nicht in Höhe von Kleinkindern und Kinderwagen. Was da den Kleinen zugemutet wird, hält keinem Grenzwert stand. Zu vermuten ist, eine Messung in diesen Regionen, würde ein Fahrverbot für einen Großteil des Verkehrs nach sich ziehen.

------------------------------------------------------------------------

Update: 08.10.2018
Der Dieselskandal wäre doch ganz einfach zu lösen.

1. Autounternehmen und deren Vorstände werden gesetzlich so behandelt, wie es dem Strafgesetzbuch, bei kriminellen Machenschaften, entspricht.
Ohne dem Gesetz vorzugreifen, handelt es sich, durch die betrügerische Manipulation der Motoren, mit Ihren - über den gesetzlichen Grenzwerten liegenden, schädlichen Abgaswerten - um Körperverletzung mit ggf. Todesfolge, sowie Umweltverschmutzung und Betrug. Die Menschen in den Städten wurden und werden weiterhin bewusst, diesen tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Unabhängig vom richterlichen Strafmaß für diese Vergehen, werden die Unternehmen dazu verpflichtet, den Betrug am Kunden zu revidieren.
Hier könnte es sich um Rücknahme des Fahrzeugs, Hardwarenachrüstung oder Prämien für einen Umtausch handeln.

2. Die Bundesregierung beugt sich nicht mehr dem Druck der Autolobby und gibt die Verweigerungshaltung gegenüber den strengeren Brüsseler Abgaswerten auf, damit die Autohersteller, sich der Klimarealität stellen müssen.

------------------------------------------------------------------------

Update: 08.05.2018
Audi, VW, Daimler, Porsche und Bosch - sind Weltfirmen, die sich einen - im wahrsten Sinne des Wortes - Dreck um Gesetze, die Umwelt und die Gesundheit der Menschen kümmern.

Um des Profites Willen wurde manipuliert, getrickst und bestehendes Recht ausgehebelt. Bewusst wurden durch technische Tricks Emissionsgrenzen missachtet. In den Städten und an den großen Ausfallstraßen wohnende Menschen, wurden millionenfach der Körperverletzung mit ggf. Todesfolge ausgesetzt.

Deutsche Politik und Judikative greifen nur halbherzig ein, da der Autostandort Deutschland nicht in Frage gestellt werden soll. Vorstände und Aufsichtsräte waschen ihre Hände in Unschuld.

Die USA macht es vor und greift durch. Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn, wird durch die USA, per Haftbefehl, wegen Verschwörung im Dieselskandal gesucht.

Leider wird bei der ganzen Gemengelage, das Ganze auf Unternehmen und Personen reduziert. Natürlich ist es zwingend notwendig, die Verantwortlichen zu bestrafen.

Der entscheidende Aspekt gerät durch diese Diskussion in den Hintergrund. Technik kann bezahlt werden....aber was ist mit der Gesundheit, der Betroffenen?

------------------------------------------------------------------------

Update: 04.05.2018
Jeder Arbeitnehmer, der einmal in einem Unternehmen mit Vorstand oder Geschäftsführung tätig war, ist irritiert über die Aussagen des ehemaligen VW-Chefs Martin Winterkorn, der öffentlich beteuert, er habe sich in der Abgasaffäre nichts zuschulden kommen lassen.

Es ist undenkbar, dass ein Vorstandsvorsitzender eines global tätigen Unternehmens, bei einem Betrug, dermaßigen Ausmaßes, nichts davon wusste was in seinen Unternehmen passierte. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass er nicht in Entscheidungen mit diesem Ausmaß involviert wurde. Im Umkehrschluss müsste man sich sonst fragen: "wofür wurde er bezahlt"?

Was in Deutschland undenkbar ist, wird in den USA praktiziert. Die USA lassen sich das nicht bieten und greifen durch.

Der ehemalige, verantwortliche VW-Chef, wird in den USA, für Manipulationen und Betrug (Diesel-Gate), zu Verantwortung gezogen.

Man muss kein Freund der USA sein, um festzustellen, die Behörden der USA machen das, was in solchen Situationen ein Rechtsstaat tun muss. Die wahren Schuldigen - unabhängig vom wirtschaftlichen und politischen Status - vor Gericht bringen.

------------------------------------------------------------------------

Update: 11.04.2018
Das schlägt den Fass den Boden aus. Auf der Klausur des Bundeskabinetts im brandenburgischen Schloss Meseberg, äußerte sich unsere Kanzlerin Merkel skeptisch, zu technischen Nachrüstungen bei Dieselautos.
Hardware-Nachrüstungen seien "kostenintensiv". Wo lebt diese Frau? Die Dame zieht einen Kosten/Nutzen-Vergleich, der Gesundheit von Millionen Bürgerinnen und Bürgern vor, nur um die Autoindustrie vor hohen Kosten zu schützen.

Was ist kostenintensiver - den Verursachern selbstverschuldete Kosten, für eine Nachrüstung aufzubürden und Dieselautos mit Hardware nachrüsten oder Millionen von Betroffenen weiterhin die Schadstoffe inhalieren lassen, die - nachweislich - Krankheit und Tod nach sich ziehen.
Die zusätzlichen Kosten für das Gesundheitswesen werden ja auf die Allgemeinheit umgelegt. Ganz abgesehen von den Schicksalen, der betroffenen Menschen, die nicht in Euro zu bemessen sind.
Nicht über mehr oder weniger muss Frau Merkel bei ihrer Kosten/Nutzen -Analyse Gedanken machen.

Böse Zungen behaupten, dass bei einer Nichtumrüstung auf die Hardware, im Gesundheitswesen Umsätze generiert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Fakten würden eine Kosten/Nutzen-Analyse doch attraktiv machen.

------------------------------------------------------------------------

14.03.2018
Es war voraus zu sehen. Ein Urteil, das für Politik und Autoindustrie alle Möglichkeiten offenlässt - siehe Bericht
Dieselurteil.

Die Richter des Bundesverwaltungsgerichts haben den Ball zurückgespielt und mit ihrem Urteil, die Politik und Städte wieder in die Verantwortung genommen. Mit dem Richterwort "Verhältnismäßigkeit" wird der Kumpanei zwischen Politik und Autolobby, erneut Tür und Tor geöffnet.

Wenn es der Politik tatsächlich um die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen geht, muss die Möglichkeit der Fahrverbote - in den entsprechenden Regionen - konsequent umgesetzt werden.

Hier ist aber ein Chaos vorprogrammiert, da jede Stadt für sich entscheiden kann, wie sie mit dem Urteil umgeht. Alleine schon bei den Plaketten - welche Euronorm darf wo fahren - scheinen die Ministerien überfordert. Statt Lösungen vorzulegen, publizieren die entsprechenden Bundesministerien all das, was sie nicht möchten.

Um es noch einmal deutlich zu machen, die Autoindustrie hat - nicht nur - die Dieselautokäufer betrogen. Mit dem Betrug über falsche Abgaswerte - bei allen Autos - wurde eine vielfache, vorsetzliche Körperverletzung, ggf. mit Todesfolge in Kauf genommen. Das betrifft viele Millionen Menschen, die als Testpersonen herhalten mussten und weiterhin müssen.

Warum werden die wahren Schuldigen in Politik und Autoindustrie von der Staatsanwaltschaft geschont? Betrug und Körperverletzung mit Todesfolgen sind strafbar!
Die Kumpelschaft zwischen Autoindustrie und Politik muss endlich entflechtet werden.

Trotz Milliardengewinne, wollen sich die Autoindustrie und deren Lobbyisten, jetzt ihrer Verantwortung, für eine Hardware-Nachrüstung, entziehen.

Das ein Softwareupdate, auf einmal das Allheilmittel sein soll, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand nur schwer.

Bei den betroffenen Motoren wurde gezielt Software aufgespielt, die Abgaswerte in bestimmten Situationen so manipulieren, dass die messbaren Grenzwerte, ausschließlich unter Laborbedingungen, eingehalten werden.

Jetzt soll ein Update installiert werden, was den Betrug rückgängig macht.
Zieht man den Umkehrschluss, dann kann es ja nur heißen, die Motoren werden durch das Update wieder in den Urzustand versetzt - ergo, wieder die ursprünglich erhöhten Abgaswerte.

Eine Reduzierung der Schadstoffe - durch ein Softwareupdate - ist nur durch Drosselung des Verbrauchs wahrscheinlich. Das dann die angegebenen Leistungsdaten sich auch verschieben, liegt auf der Hand.

Mit anderen Worten, es wurde ein Auto gekauft, dass ein anderes ist, als in den Hochglanzbroschüren angepreist. Man kann es auch deutlich aussprechen - Betrug!

... link (0 Kommentare)   ... comment


Donnerstag, 7. September 2017
Visionen

Das alle zukünftig gewählten Abgeordneten, vereidigte Minister und Bundeskanzler(in), entsprechend ihres Eids/Gelöbnis (Art. 56), den sie auf das Deutsche Grundgesetz abgelegt haben handeln, dem Lobbyismus trotzen und das Primat der Politik wieder herstellen. Die jeweils politisch Verantwortlichen setzen sich mit allen Mitteln ein, für:

  • gleicher Lohn für gleiche (Frauen-)Arbeit
  • Kostenloser Bildungszugang für alle Bürger(innen)
  • Ausreichend Wohnraum inkl. bezahlbare Mieten
  • Freie Kita-Plätze
  • Altersgerechte Wohnungen
  • Entsprechende, gleiche Entlohnung für Mann und Frau, speziell in sozialen Berufen:
    - Kita
    - Altenpflege
    - Krankenpflege
  • Eine Rentenversicherung für Alle. Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Finanzierung durch:
    - Arbeitnehmer
    - Beamte
    - Ärzte
    - Architekten
    - Abgeordnete
    - Selbstständige
    - Steuermittel
  • Eine Krankenversicherung für Alle. Abschaffung der BBG. Finanzierung durch:
    - Arbeitnehmer
    - Beamte
    - Ärzte
    - Architekten
    - Abgeordnete
    - Selbstständige
  • Altersarmut bekämpfen durch:
    - Mindestrente
    - Mindestlohn
  • Besteuerung von Unternehmen und Arbeitnehmer aus Mix:
    - Umsatz
    - Finanztransaktionen
    - Maschinensteuer
    - Produktivität
    - Arbeitnehmereinkünfte
  • Sicherheit:
    - Mehr Bürgerpolizei direkt vor Ort
  • Breitband-Ausbau:
    - In der Fläche
    - 5G-Anschlüsse
  • Infrastruktur ländliche Gebiete ausbauen:
    - Verkehrsanbindung
    - Einkaufsmöglichkeiten
    - Schulen
    - Kitas
    - Ärzte
    - Internet
  • Datenschutz:
    Herr über eigene Daten, durch Selbstbestimmung, welche personenbezogenen Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden dürfen.
  • Integration Flüchtlinge
    Einsatz deutschprachiger Flüchtlinge als Paten für
    Landsleute. Schnellere Arbeitserlaubnis für Emigranten.
  • Preisdiktat Pharmaindustrie brechen
  • Steuerung und Planung mit der Autoindustrie, durch praxisgerechte:
    - Sicherheit
    - reale Abgaswerte
    - reale Verbrauchswerte
    - Tankstellenausbau für Elektrik- Wasserstoff- und Erdgasautos
  • Zügiger Ausbau der Fahrradinfrastruktur in den Städten
    - Sichere Fahrradwege

... link (2 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 4. April 2017
Kommentare der Sportreporter

Als langjähriger Zuschauer von Sportsendungen, möchte ich eine Anregung zur Diskussion stellen.

Ohne Unterbrechung wird das von den Reportern kommentiert, was eh auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Nicht nur ich bin überzeugt, haben Fernsehzuschauer die technische Möglichkeit, zwischen Kommentar und/oder ausschließlich Stadionstimmung zu wählen, wird in der überwiegenden Übertragungszeit die Stadionstimmung siegen.

Die verantwortlichen Intendanten sollten einmal davon ausgehen, dass Sportsendungen von Zuschauern eingeschaltet werden, die nicht ganz unbedarft sind und denen die Dauerberieselung durch die Reporter auf den Nerv geht. Das gilt übrigens für alle Sportarten.

Die Maßnahme einer freien Wahl (Reporter und/oder Stadionstimmung), hätte nur Positives. Dass es möglich ist, beweist der Sender Sky bei seinen Bundesligaübertagungen. Hier kann man wahlweise auf Stadionatmosphäre plus Sprecher oder ausschließlich Stadionatmosphäre schalten.

Die Sender könnten - bei dieser Wahlmöglichkeit - weiterhin die teure Sendezeit durch die "fachmännischen Kommentare der Experten" überbrücken, den Zuschauern wird aber ein Stück Selbstbestimmung zurückgegeben.

... link (0 Kommentare)   ... comment