Freitag, 3. Mai 2019
Soziale Marktwirtschaft

Das Juso-Chef Kevin Kühnert, die soziale Schieflage in der Republik anprangert und Vorschläge für den Besitz von Immobilien und Vermögen in Deutschland macht, ruft bei allen Neo-Liberalen und in großen Kreisen der Konservativen und sogar bei seiner eigenen Partei, reflexartige Ablehnung und Schnappatmung hervor.

Was die Enteignung anbetrifft, die ist doch in Deutschland auf der Tagesordnung. Es werden Privatgrundstücke für Au­to­bah­nabschnitte, Trassen für die Bundesbahn, Flächen für Flughäfen und für den Bergbau/Braunkohle enteignet. Wieso gibt es jetzt auf einmal einen Aufschrei, wenn es um die Grundbedürfnisse der Allgemeinheit, wie wohnen und Mietpreise, geht? Diese Doppelzüngigkeit bestimmter Politiker ist nur schwer zu ertragen.

Es wird auf Kühnert eingeprügelt und das, obwohl er nur den Denkanstoß dazu gab, sich auf die "Soziale Marktwirtschaft" unserer Gründerväter zu besinnen. Wird diese doch von allen demokratischen Parteien, als ein Grundpfeiler der Demokratie hervorgehoben, die ganz nebenbei, den sozialen Frieden absichert.

Die folgenden Thesen zeigen auf, dass Kühnert, nur das aufgegriffen hat, was die "Soziale Marktwirtschaft" aussagt. Siehe auch Artikel 14 und 15 des Grundgesetzes.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung Soziale Marktwirtschaft

  • Deutschlands Wirtschaftsordnung ist die Soziale Marktwirtschaft. Sie wurde aus der Freien Marktwirtschaft entwickelt. Damit keine zu großen sozialen Ungerechtigkeiten entstehen, greift der Staat durch bestimmte Regeln in die Freie Marktwirtschaft ein.

  • Privateigentum ist grundsätzlich geschützt. Aber es gilt der Grundsatz: "Eigentum verpflichtet". Es besteht die Möglichkeit, dass - gegen Entschädigung - jemand enteignet werden kann, zum Beispiel wenn die Sicherheit des Staates betroffen ist.

  • Der Staat greift in die Gewerbefreiheit ein, zum Beispiel wenn die Gefahr besteht, dass von bestimmten Produkten besondere Gefahren ausgehen.

  • Die Vertragsfreiheit ist eingeschränkt: die Rechte von Menschen, die wirtschaftlich schwächer sind, müssen besonders geschützt werden (so gibt es zum Beispiel Gesetze gegen Wucher oder zum Kündigungsschutz).

Nimmt man diese Fakten, als Grundstein für die derzeitige Vermögens- und Immobilienstruktur in Deutschland, so stellt sich die Frage, ob wir uns in einer sozialen oder freien Marktwirtschaft bewegen.

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Mittwoch, 20. März 2019
Gier frisst Gehirn auf

Ein normal denkender Mensch, schüttelt über die Dummheit des Bayer-Konzerns und deren Verantwortlichen nur den Kopf.
Vor lauter Geld-und Machtgier, wurde Monsanto - mit allen Altlasten (Glyphosat) - im Juni 2018 für ca. 59 Milliarden Euro vereinnahmt. Es ist die größte Übernahme durch einen deutschen Konzern.

Politik und Börse jubelten genauso, wie sie jetzt rumjaulen. Ein Dax-Unternehmen, das tief in die Miesen geht und, ach wie gruselig, die Einlagen der Aktionäre verbrennt. Dabei waren die durchaus, voraus schaubaren Probleme, durch das Unkrautvernichtungsmittel Roundup, mit Glyphosat, mehr als deutlich.

Schon zur Zeit der Übernahmegespräche zwischen Bayer und Monsanto, lagen mehrere Gutachten, über einen evtl. krebserregenden Effekt von Glyphosat vor.
Die Gutachten wurden je nach Interessenlage, unterschiedlich interpretiert und instrumentalisiert. Alleine dieser Umstand, hätte beim Bayervorstand, die Alarmglocken läuten lassen müssen. Zumal für jeden Bayer-Verantwortlichen klar war, dass es in den USA schon laufende Klagen gab, die nachweisen sollten und sollen, ob Glyphosat krebserregend ist.

Davon ist (Stand: 03/2019), eine Jury in den USA überzeugt, die sich mit der Klage von Edwin Hardeman auseinandersetzte. Die Jury ist sich sicher, dass seine Krebserkrankung, durch Unkrautbekämpfung in seinem Garten, mit dem, von ihm jahrzehntelang, verwendeten, glyphosathaltigen Mittel Roundup zusammenhängt.

Ein Gericht in San Francisco wird demnächst entscheiden, ob Roundup bei Edwin Hardeman den Krebs verursacht hat. Ist das der Fall, muss Bayer eine Entschädigung im hohen Millionenbereich zahlen. Das ist aber nur der Anfang. Weitere Klagen werden folgen, die Bayer und ihren Aktionären sehr wehtun werden.
Es handelt sich hier um ein Lehrbeispiel, dass die Gier, dass Denkvermögen stark einschränkt.

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Montag, 4. März 2019
E-Autos

Die E-Auto Offensive der Autoindustrie, dient jetzt als Allzweckwaffe gegen Feinstaub, CO2 und Klimakatastrophe. Außerdem ist sie ein exzellentes Mittel, um von der Betrügerei der Autohersteller und der Untätig- und Hilflosigkeit, der Politik, gegenüber der Autolobby, abzulenken.

USA, mit Tesla, die Europäer, mit Audi, VW, BMW, Daimler, Renault. etc. und der riesige asiatische Markt mit China, Japan und Südkorea, liefern sich zur Zeit, einen weltweiten Wettbewerb, um die Kunden für die E-Autos.

Ob E-Autos, dass Maß aller Dinge sind, wird die Zukunft zeigen. Entscheidend, für den Absatz, wird der Preis, die Reichweite und eine vernünftige Infrastruktur der Ladestellen sein. Kurz- und mittelfristig können E-Autos sicherlich ökologisch sinnvoll sein.

Denkt der neutrale Beobachter aber ein paar Jahre weiter, kommt ein bekanntes Gefühl auf - die Endlagerung. Es ist zwar nicht so brisant und akut gefährlich, wie der Atommüll, für den es bis heute noch keine Endlagerung gibt. Dafür ist der Batterieschrott, aber ein schleichender Prozess, der von Jahr zu Jahr Unmengen Batteriemüll hinterlässt.

Es wird eine nicht mehr überschaubare Menge an Batterien auf die Menschheit zukommen, die hochgiftige Bestandteile (z.B. Blei, Cadmium, Zink, Nickel, Quecksilber, etc.) enthalten. Diese müssen umweltgerecht entsorgt werden, und/oder nachhaltig, wieder den Materialkreislauf zurückgeführt werden.

Spannend, wäre von der Politik zu hören, ob die Alternativen wieder Afrika, Bangladesh, etc. heißen. Diese Länder, haben mit unserem westlichen Elektroschrott, ohnehin schon eine riesige Umweltkatastrophe.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt und die verantwortlichen Politiker, bei den riesigen Mengen ausgedienter Batterien, nicht genauso so hilflos reagieren, wie bei der Endlagerung des Atommülls.

Die Politik muss aus diesem Grund umgehend handeln und ein entsprechendes Gesetz und Vorkehrungen (Infrastruktur) zum Recyceln und der umweltgerechten Entsorgung, von Batterien für E-Autos einbringen.

Es darf nicht auf freiwilliger Basis - durch die Verursacher - geregelt werden. Praxis und Realität zeigen auf, dass egal in welchem Wirtschaftsbereich, die Freiwilligkeit, durch die Wirtschaft und Industrie, wird gnadenlos - zulasten der Umwelt und der Bürgerinnen und Bürger - ausgenutzt wird.

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Montag, 18. Februar 2019
Dieselfahrverbot

Es ist nachvollziehbar, dass die Dieselfahrer auf die Barrikaden gehen, wenn es um Fahrverbote geht.
Sind doch Existenzen bedroht. Die Menschen, die auf dem Land wohnen und auf ein Auto angewiesen, werden einfach ignoriert.
Verwunderlich ist aber, dass die Diskussion sich nicht um die kriminelle und nachweislich, betrügerische Manipulation der Autoindustrie dreht. Statt dessen wird mal schnell ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet, der vom Wesentlichen ablenkt - von den Verursachen. Es wird auf die eingeprügelt, die ein Zeichen für den Umweltschutz und saubere Luft setzen möchten.

Messwerte hin oder her - es geht um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Da hilft auch nicht das Ablenkmanöver, wie und wo die Messstationen positioniert sind.
Unabhängig von der Entfernung zur Straße, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand auch nur schwer, warum die Messung der Abgase, in einer Höhe von ca. drei Metern (z.B. der Messcontainer an der Stresemannstraße in Hamburg-Altona) vorgenommen wird und nicht in Höhe von Kleinkindern und Kinderwagen,

Was den Kleinen - in direkter Höhe zu den Auspuffabgasen - zugemutet wird, grenzt am Tatbestand der vollendeten Körperverletzung. Eine Messung in diesen Regionen, würde ein Fahrverbot, für einen Großteil des Verkehrs, nach sich ziehen. Das Motto: "Kinder sind unsere Zukunft" wird hier mit Füßen getreten.

Fakt ist, dass Fahrzeuge aller Art, unabhängig wie hoch oder niedrig der Grenzwert ist, Feinstaubpartikel in die Umwelt blasen. Unstrittig ist auch, dass es nicht gesund ist, wenn Menschen diese Schadstoffe langfristig einatmen.

Eine Reduzierung der Abgaswerte, durch eine Hardwarenachrüstung - auf Kosten der Verursacher - wäre ein erster Schritt. Zielführend, kann aber nur der politische Wille, für eine saubere Luft sein.

Nachdem die Politik - in Sachen Hardwarenachrüstung - wieder einmal hilflos vor der Automobilindustrie und ihrer Lobby eingeknickt ist, taucht plötzlich ein Gutachten, von wenigen (nur 3 % Unterzeichner) deutschen Lungenfachärzten auf, welches alle wissenschaftlichen und gesundheitlichen Erkenntnisse über die Feinstaubbelastung, die weltweit, wissenschaftlich belegt wurden, in Frage stellt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Der Bundesverkehrsminister, die Autoindustrie und deren Lobbyisten klatschen Beispiel. Dieselfahrzeuge müssten nach diesem Gutachten nicht mehr umgerüstet werden, da die Grenzwerte angeblich zu niedrig angesetzt wurden.

Die Autoindustrie wird für ihren Betrug belohnt und spart Milliardenbeträge und Bundesverkehrsminister, Herr Scheuer, wird für seine Taten- und Hilflosigkeit entlastet.

Die Fahrverbote der Gerichte werden in Frage gestellt. Alles zum Wohle der Autoindustrie.

Schade nur, dass dieses Gutachten, sich im Nachhinein als fehlerhaft entpuppte!

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Mittwoch, 13. Februar 2019
Grundrente

Das Thema, Grundrente ohne Bedürfnisprüfung, wird von allen wirtschaftlich orientierten Parteien und Institutionen als Sozialismus - analog DDR - verteufelt. Das trotz eindeutiger Signale, dass ein weiter so, Millionen Werktätige in die Altersarmut katapultiert.

Jeder der einen Schritt weiter denkt, kann sich ausrechnen, das hier ein großes, soziales Problem auftaucht, dessen Auswirkung, die Bundesrepublik zu einem riesigen, sozialen Spannungsfeld macht.

Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, wird jetzt nicht politisch auf die Altersarmut reagiert, werden zukünftig - des sozialen Friedens wegen - immense, finanzielle Kosten verbunden, mit gesellschaftlichen Problemen und Konflikten auf die Bundesrepublik zukommen.

Jahrelang wurde das Thema immer wieder auf die Agenda, der jeweiligen Regierungsparteien, gesetzt. Es passierte Nichts. Dabei wäre es, mit politischem Willen und der Ignorierung der Neo-Liberalen und Lobbyisten, schon längst möglich gewesen, eine zukunftsorientierte Lösung zu integrieren. Stichwort, eine Rentenversicherung für Alle.

Ein Ansatz wäre, die Flexibilisierung des Renteneintrittsalters, den Wegfall der bisherigen Beitragsbemessungsgrenze (BBG) für die Rentenversicherung. Alternativ könnte man über eine Erhöhung der BBG diskutieren.
Unter diesen Voraussetzungen, zahlen Unternehmen (Betriebsrente), Arbeitnehmer, Beamte, Abgeordnete und Selbstständige (Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, etc.) in die Rentenversicherung ein.

Es wird allen Beitragszahlern, ein nach oben gedeckelter Betrag, entsprechend der individuellen Einzahlungsjahre und gezahlten Beiträgen, als Rente gezahlt.

Für alle Niedriglöhner/innen, wird eine Mindest-Grundrente zur Verfügung gestellt, die ein Leben in Würde und Selbstbestimmung garantiert. Ggf. müssen noch Steuermittel für diese Grundrente bereitgestellt werden.

Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern es ist sozial und entspricht dem Artikel 1 des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Ganz nebenbei wird ein Beitrag zur Stabilisierung des sozialen Frieden geleistet. Das alleine ist es wert, eine bedingungslose Grundrente einzuführen.

Politiker, die immer wieder herausposaunen, hier wird nach dem Gießkannenprinzip vorgegangen, sollten sich einmal Gedanken machen, nach welchem Prinzip das Kindergeld verteilt wird. Hier wird egal, welche finanziellen Mittel jemand zur Verfügung hat, mit der Gießkanne verteilt.

Dass man mit einem Einkommen ab 100.000 Euro/Jahr, kein Kindergeld benötigt, wird Niemand bestreiten.

Die jeweilige Höhe aller Renten, wird - jährlich - dem gesamten erarbeiteten Bruttosozialeinkommen angepasst.

Es gibt bezahlbare und vernünftige Lösungsansätze, dass zeigen die folgenden Rentensysteme auf:

Österreich

Schweiz

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Mittwoch, 16. Januar 2019
AfD und Verfassungsschutz

Endlich wird der Verfassungsschutz wach und prüft eine Partei, die schon vor Monaten in Chemnitz, die im Grundgesetz verankerten Grundrechte, des Artikels 1 und 2, speziell im Umgang mit Flüchtlingen, Migranten und deren Unterstützern - im wahrsten Sinne des Wortes - mit Füßen getreten werden.

Teile, der AfD-Führungspersonen, haben ihre Masken fallen lassen. Sie zeigen ungeniert ihre wahren Gesichter und machen für Jedermann deutlich, dass sie mit dem Gedankengut der Nazis hofieren. Das der Verfassungsschutz die AfD jetzt unter Beobachtung stellt, ist ein richtiger, wenn auch nur erster Schritt.

Wie hoffnungslos müssen Menschen sein, dass sie nicht merken (wollen), dass diese, von ihnen gewählten Selbstdarsteller, nur ihre eigenen, machtpolitischen und finanziellen Vorteile, als gewählte Abgeordnete, vor Augen haben. Sie haben in jedem Fall ausgesorgt - nicht ihre Wähler.

Und wann begreifen CDU/CSU endlich, die AfD rechts zu überholen, führt zum Totalcrash. Das schlummernde, braune Gedankengut, frisst sich durch deren Tolerierung, immer tiefer die Mitte der Gesellschaft ein.

Es kann nicht sein, dass unsere Politiker tatenlos zuschauen, wie der rechte Mob, unsere demokratischen Werte zerlegt.

Dem Staat, der Polizei und Gerichtsbarkeit, stehen mit dem Grundgesetz - Grundrechte, Artikel 1 und 2, in Verbindung mit dem § 130 Volksverhetzung (siehe unten), alle rechtlichen Mittel zur Verfügung, um den braunen Mob Einhalt zu gebieten.

Passiert das nicht, ist die Gefahr greifbar nahe, dass die Geschichte sich wiederholt. Die Weimarer Republik lässt grüßen.

Warum wehrt sich die "Schweigende Mehrheit" nicht? Warum wählen und unterstützen Millionen Deutsche (alle Protestwähler?), Parteien wie - die AfD, deren Führungskräfte und Sympathisanten uns vor Augen führen, wie sie:

  • unser demokratisches System in Frage stellen

  • sich offen zum Nazi-Gedankengut bekennen

  • der braunen Brut ihre Hochachtung zollen

  • Menschen anderer Kulturkreise als Gelumpe bezeichnen

  • Rassismus und Nationalismus wieder besserem Wissen fördern und hoffähig machen wollen

  • die Untaten der Wehrmacht glorifizieren

  • keine Hemmungen haben, zu sagen: "wir werden vom Volk gewählte Politiker entsorgen"

  • die Toleranz gegenüber Minderheiten missen lassen

  • die Ängste der Menschen für Ihre Zwecke instrumen-talisieren

  • keine Lösungen sondern Spaltung anbieten


Der Rechtsstaat muss die zur Rechenschaft ziehen, die den Rechtsstaat zerstören wollen.

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Dienstag, 15. Januar 2019
Nationalstolz

Kann man auf etwas stolz sein, wofür man persönlich nichts getan hat? NEIN!!!

Man kann stolz sein, auf persönlich Erreichtes. Dazu gehört aber nicht, die Nationalität, Hautfarbe, Religion, ob arme oder reiche Eltern.

Der Mensch wird in eine Nation und deren Umfeld hineingeboren, ohne es selbst beeinflussen zu können.

Jede/r nach dem Krieg geborene/r Deutsche/r sollte sich deshalb bewusst sein, das Glück gehabt zu haben, in einem Staat hineingeboren zu sein und zu leben, in dem seit über sieben Jahrzehnte Demokratie, Meinungsfreiheit und Frieden herrschen.

Aus diesem Grund ist es schwer nachvollziehbar, dass immer mehr Menschen, mit Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und der Nazi-Ideologie sympathisieren.

Darauf stolz zu sein, dass der braune Mob skandiert:" Wir sind das Volk", kann sich keine demokratische Nation leisten.

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Historie

Die heutige Generation kann das gewaltige Verbrechen, des "Tausendjährigen Reiches", nicht mehr rückgängig machen - schuldig daran ist sie auch nicht. Wenn ich aber höre, wir müssen endlich einen Schlussstrich ziehen, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Nur die Erinnerung an die Vergangenheit kann dafür sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Es unsere Pflicht, die Historie - positive wie auch dunkle Zeiten - nicht zu vergessen.

Niemand würde auf die Idee kommen, Goethe, Schiller, Kant, etc. genauso tot zu schweigen, wie die AfD, die Verbrechen, von Hitler und seinen Mitstreitern negieren möchte. Die gehören aber genauso zur deutschen Historie, wie unsere Dichter und Denker.

Die Zukunft demokratisch, gerecht und sozial gestalten kann nur, wer die Historie seiner Nation, in der Gesamtheit nicht vergisst.

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Montag, 19. November 2018
Dieselskandal

Update: 19.11.2018
Es ist das eingetroffen, was Frau Merkel angedeutet hat. Das muss sich der Normalbürger auf der Zunge zergehen lassen.

Die Bundesregierung umgeht mit Taschenspielertricks, Fahrverbote, um die kriminellen Machenschaften der Autoindustrie (siehe Update 24.10.2018) - zu unterstützen.

Da wird das Argument der mangelnden Verhältnismäßigkeit aus dem Hut gezaubert, um gerichtliche angeordnete Diesel-Fahrverbote in Städten zu umgehen bzw. zu erschweren.

Am am 15. November 2018 wurde eine Gesetzesregelung verabschiedet - wohlgemerkt, auch mit den Stimmen der SPD - wonach eine Stickoxid-Belastung von unter 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, als unverhältnismäßig gilt.

Der Wert ist um 25% höher, als die von der EU festgelegte Höchstgrenze von 40 Mikrogramm NOx im Jahresmittel. So wird die Judikative mit einer einfachen Änderung der Gesetzgebung - gegen den Willen von Millionen Bürgern - ausgehebelt. Wie war es noch einmal mit den Schutz der Bürgerinnen und Bürger?

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Update: 24.10.2018
Merken unsere Politiker noch was? Frau Merkel will die Fahrverbote der Deutschen Gerichte, in deutschen Städten aushebeln, wenn nur geringfügige Grenzwertüberschreitungen vorliegen.

Wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NOx) von - im Jahresmittel 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft - nur geringfügig überschritten, soll das gerichtliche Fahrverbot nicht gelten.

Jetzt, wo Gerichte die Bürgerinnen und Bürger schützen, unterstützt unsere Kanzlerin - scheißegal, was die Gesundheitsgefährdung anbetrifft - die Autoindustrie.

Seit Bekanntwerden, dass die Grenzwerte nicht eingehalten werden können, wurde von der Autoindustrie - mit Einverständnis der Politik - jahrelang verhindert, dass Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft, umgesetzt wurden.

In diesem Zusammenhang hat die Autolobby auch durchgesetzt, dass der Dieselkraftstoff eine unverhältmäßige, geringere Besteuerung, im Vergleich zum Benzin, unterliegt (siehe Link: Vergleich Mineralölsteuer).

Mit dem Argument, geringer und kostengünstiger Kraftstoffverbrauch - im Vergleich zum Benzin - wurde der Verkauf angekurbelt. Das ganze ein bisschen aufgepeppt mit der Betrugssoftware für theoretisch, umweltfreundliche Motoren, erwies sich als ein genialer Marketingschachzug der Autolobby. Jetzt, wo der Betrug ans Tageslicht gekommen ist, wird weiter getrickst und vertuscht.

Die Schadstoffbelastung durch Dieselautos, ist ein Thema, was schon jahrelang auf der Agenda steht. Es wurde ausgesessen, bis es knallte. Mit einer rechtzeitigen Gleichschaltung der gesamten Mineralölsteuer, hätte das Dieselproblem, nicht die heutige Dramatik, mit Gesundheitsschädigung und Fahrverboten, da der Verkauf von Dieselmodellen weitaus geringer ausgefallen und damit auch die Luftverschmutzung, nicht das heutige Ausmaß hätte.

Vergleich Mineralölsteuer

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Update: 20.10.2018
Verdrängt wird, es geht hier um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Die gesamte Messung der Abgaswerte ist eine einzige Verarschung der Menschen. Fakt ist, dass nur eine Reduzierung der Abgaswerte der Motoren Abhilfe schafft.

Hier hilft nur Hardwarenachrüstung oder Verschrottung der staatlich legitimierten Dreckschleudern, auf Kosten der Verursacher - der Autoindustrie. Die Sperrung von einzelnen Straßen ändert die Situation nicht, da die Gesamtbelastung nicht minimiert wird.

Es ist auch schwer nachvollziehbar, warum die Messung in einer Höhe von ca. drei Metern (Container an der Stresemannstraße in Hamburg-Altona) vorgenommen wird und nicht in Höhe von Kleinkindern und Kinderwagen. Was da den Kleinen zugemutet wird, hält keinem Grenzwert stand. Zu vermuten ist, eine Messung in diesen Regionen, würde ein Fahrverbot für einen Großteil des Verkehrs nach sich ziehen.

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Update: 08.10.2018
Der Dieselskandal wäre doch ganz einfach zu lösen.

1. Autounternehmen und deren Vorstände werden gesetzlich so behandelt, wie es dem Strafgesetzbuch, bei kriminellen Machenschaften, entspricht.
Ohne dem Gesetz vorzugreifen, handelt es sich, durch die betrügerische Manipulation der Motoren, mit Ihren - über den gesetzlichen Grenzwerten liegenden, schädlichen Abgaswerten - um Körperverletzung mit ggf. Todesfolge, sowie Umweltverschmutzung und Betrug. Die Menschen in den Städten wurden und werden weiterhin bewusst, diesen tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Unabhängig vom richterlichen Strafmaß für diese Vergehen, werden die Unternehmen dazu verpflichtet, den Betrug am Kunden zu revidieren.
Hier könnte es sich um Rücknahme des Fahrzeugs, Hardwarenachrüstung oder Prämien für einen Umtausch handeln.

2. Die Bundesregierung beugt sich nicht mehr dem Druck der Autolobby und gibt die Verweigerungshaltung gegenüber den strengeren Brüsseler Abgaswerten auf, damit die Autohersteller, sich der Klimarealität stellen müssen.

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Update: 08.05.2018
Audi, VW, Daimler, Porsche und Bosch - sind Weltfirmen, die sich einen - im wahrsten Sinne des Wortes - Dreck um Gesetze, die Umwelt und die Gesundheit der Menschen kümmern.

Um des Profites Willen wurde manipuliert, getrickst und bestehendes Recht ausgehebelt. Bewusst wurden durch technische Tricks Emissionsgrenzen missachtet. In den Städten und an den großen Ausfallstraßen wohnende Menschen, wurden millionenfach der Körperverletzung mit ggf. Todesfolge ausgesetzt.

Deutsche Politik und Judikative greifen nur halbherzig ein, da der Autostandort Deutschland nicht in Frage gestellt werden soll. Vorstände und Aufsichtsräte waschen ihre Hände in Unschuld.

Die USA macht es vor und greift durch. Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn, wird durch die USA, per Haftbefehl, wegen Verschwörung im Dieselskandal gesucht.

Leider wird bei der ganzen Gemengelage, das Ganze auf Unternehmen und Personen reduziert. Natürlich ist es zwingend notwendig, die Verantwortlichen zu bestrafen.

Der entscheidende Aspekt gerät durch diese Diskussion in den Hintergrund. Technik kann bezahlt werden....aber was ist mit der Gesundheit, der Betroffenen?

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Update: 04.05.2018
Jeder Arbeitnehmer, der einmal in einem Unternehmen mit Vorstand oder Geschäftsführung tätig war, ist irritiert über die Aussagen des ehemaligen VW-Chefs Martin Winterkorn, der öffentlich beteuert, er habe sich in der Abgasaffäre nichts zuschulden kommen lassen.

Es ist undenkbar, dass ein Vorstandsvorsitzender eines global tätigen Unternehmens, bei einem Betrug, dermaßigen Ausmaßes, nichts davon wusste was in seinen Unternehmen passierte. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass er nicht in Entscheidungen mit diesem Ausmaß involviert wurde. Im Umkehrschluss müsste man sich sonst fragen: "wofür wurde er bezahlt"?

Was in Deutschland undenkbar ist, wird in den USA praktiziert. Die USA lassen sich das nicht bieten und greifen durch.

Der ehemalige, verantwortliche VW-Chef, wird in den USA, für Manipulationen und Betrug (Diesel-Gate), zu Verantwortung gezogen.

Man muss kein Freund der USA sein, um festzustellen, die Behörden der USA machen das, was in solchen Situationen ein Rechtsstaat tun muss. Die wahren Schuldigen - unabhängig vom wirtschaftlichen und politischen Status - vor Gericht bringen.

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Update: 11.04.2018
Das schlägt den Fass den Boden aus. Auf der Klausur des Bundeskabinetts im brandenburgischen Schloss Meseberg, äußerte sich unsere Kanzlerin Merkel skeptisch, zu technischen Nachrüstungen bei Dieselautos.
Hardware-Nachrüstungen seien "kostenintensiv". Wo lebt diese Frau? Die Dame zieht einen Kosten/Nutzen-Vergleich, der Gesundheit von Millionen Bürgerinnen und Bürgern vor, nur um die Autoindustrie vor hohen Kosten zu schützen.

Was ist kostenintensiver - den Verursachern selbstverschuldete Kosten, für eine Nachrüstung aufzubürden und Dieselautos mit Hardware nachrüsten oder Millionen von Betroffenen weiterhin die Schadstoffe inhalieren lassen, die - nachweislich - Krankheit und Tod nach sich ziehen.
Die zusätzlichen Kosten für das Gesundheitswesen werden ja auf die Allgemeinheit umgelegt. Ganz abgesehen von den Schicksalen, der betroffenen Menschen, die nicht in Euro zu bemessen sind.
Nicht über mehr oder weniger muss Frau Merkel bei ihrer Kosten/Nutzen -Analyse Gedanken machen.

Böse Zungen behaupten, dass bei einer Nichtumrüstung auf die Hardware, im Gesundheitswesen Umsätze generiert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Fakten würden eine Kosten/Nutzen-Analyse doch attraktiv machen.

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14.03.2018
Es war voraus zu sehen. Ein Urteil, das für Politik und Autoindustrie alle Möglichkeiten offenlässt - siehe Bericht
Dieselurteil.

Die Richter des Bundesverwaltungsgerichts haben den Ball zurückgespielt und mit ihrem Urteil, die Politik und Städte wieder in die Verantwortung genommen. Mit dem Richterwort "Verhältnismäßigkeit" wird der Kumpanei zwischen Politik und Autolobby, erneut Tür und Tor geöffnet.

Wenn es der Politik tatsächlich um die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen geht, muss die Möglichkeit der Fahrverbote - in den entsprechenden Regionen - konsequent umgesetzt werden.

Hier ist aber ein Chaos vorprogrammiert, da jede Stadt für sich entscheiden kann, wie sie mit dem Urteil umgeht. Alleine schon bei den Plaketten - welche Euronorm darf wo fahren - scheinen die Ministerien überfordert. Statt Lösungen vorzulegen, publizieren die entsprechenden Bundesministerien all das, was sie nicht möchten.

Um es noch einmal deutlich zu machen, die Autoindustrie hat - nicht nur - die Dieselautokäufer betrogen. Mit dem Betrug über falsche Abgaswerte - bei allen Autos - wurde eine vielfache, vorsetzliche Körperverletzung, ggf. mit Todesfolge in Kauf genommen. Das betrifft viele Millionen Menschen, die als Testpersonen herhalten mussten und weiterhin müssen.

Warum werden die wahren Schuldigen in Politik und Autoindustrie von der Staatsanwaltschaft geschont? Betrug und Körperverletzung mit Todesfolgen sind strafbar!
Die Kumpelschaft zwischen Autoindustrie und Politik muss endlich entflechtet werden.

Trotz Milliardengewinne, wollen sich die Autoindustrie und deren Lobbyisten, jetzt ihrer Verantwortung, für eine Hardware-Nachrüstung, entziehen.

Das ein Softwareupdate, auf einmal das Allheilmittel sein soll, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand nur schwer.

Bei den betroffenen Motoren wurde gezielt Software aufgespielt, die Abgaswerte in bestimmten Situationen so manipulieren, dass die messbaren Grenzwerte, ausschließlich unter Laborbedingungen, eingehalten werden.

Jetzt soll ein Update installiert werden, was den Betrug rückgängig macht.
Zieht man den Umkehrschluss, dann kann es ja nur heißen, die Motoren werden durch das Update wieder in den Urzustand versetzt - ergo, wieder die ursprünglich erhöhten Abgaswerte.

Eine Reduzierung der Schadstoffe - durch ein Softwareupdate - ist nur durch Drosselung des Verbrauchs wahrscheinlich. Das dann die angegebenen Leistungsdaten sich auch verschieben, liegt auf der Hand.

Mit anderen Worten, es wurde ein Auto gekauft, dass ein anderes ist, als in den Hochglanzbroschüren angepreist. Man kann es auch deutlich aussprechen - Betrug!

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Freitag, 27. Oktober 2017
Fußballromantiker

Fußball ist und war noch nie eine Wissenschaft. Abgesehen von der individuellen Fitness der Spieler, die durch wissenschaftliche Methoden optimiert werden kann.

Fußballfans, geht doch dieses ganze System- und Statistikgequatsche auf den Senkel. Die einzige Statistik, die zählt, sind die Tore. Genau hier fängt die Misere an. Heute gehen fast alle Mannschaften mit der Einstellung auf den Platz nicht zu verlieren.
Folge, ein Hin- und Hergeschiebe. Was nützt 80% Ballbesitz, wenn das Spiel auch noch vergeigt wird. Es würde auch mehr Sinn machen, wenn nicht gegen den Ball - sondern mit dem Ball gespielt wird.

Lediglich der FC Barcelona konnte, den sogenannten Ballbesitzfußball zelebrieren. Das lag aber nicht am System des Trainers, sondern an die genialen Iniesta, Xavi und Messi. Die hätten nicht einmal einen Trainer benötigt, um so zu spielen.

Aus diesem Grund sind die folgenden - old school - Fähigkeiten, immer noch Basis des erfolgreichen Fußballs. Das Fußballspiel lebt von Spielertypen mit:

  • körperlicher Fitness
  • Teamfähigkeit
  • technischen Fähigkeiten
  • Kreativität
  • geistige Beweglichkeit (eigenständiges Denken)
  • den unbedingten Willen (eine Charakterfrage) zu gewinnen.

Nur mit Typen, die diese Fertigkeiten in sich vereinen, einen Trainer, der die elementaren Grundlagen, die immer im Fußball Bestand haben lehrt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, ein erfolgreiches Team zu formen. Neue Systeme hin oder her.

  • Das Spielsystem nach vorhandenen Spielertypen ausrichten, nicht die Spieler ins System pressen.

  • Bei eigenen Angriff bewegen, freie Räume nutzen, nicht verstecken, sondern den Ball fordern. Es fällt auf, dass sich in vielen Fällen nur der ballführende Spieler bewegt.

  • Wenn am gegnerischen Strafraum, dann auch Abschluss suchen. Danach ist genügend Zeit, die Abwehr neu zu ordnen. Kein Hin- und Hergeschiebe und zurückspielen, bis zum eigenen Torwart. Die Wahrscheinlichkeit ist groß ist, das zeigt die Praxis, dass der Gegner den Ball erobert.

  • Einwürfe auf Höhe des gegnerischen Strafraums, hart in Richtung Fünfmeterraum werfen. Direktabnahme oder Querschläger durch Gegner sind gefährlicher und effektiver, als neuer Spielaufbau.

  • Flanken - wenn möglich, direkt aus dem Lauf - schlagen, nicht erst auf den Ball treten und warten bis der Gegner abblocken kann bzw. zurückgespielt werden muss.

  • Doppelpass, die effektivste Spielart, eine Abwehr auszuhebeln.

  • Zur Not nehmt die Pieke, ein einfaches Mittel, um den Ball ins Tor zu befördern.

  • Übrigens, was die Rotation anbetrifft, widersprechen sich die Trainer doch selbst. Ich höre immer, die Abläufe haben sich noch nicht verfestigt. Wie soll das passieren, wenn pausenlos rotiert wird?

Es muss ein Umdenken stattfinden - "wieder Fußball spielen, statt Fußball zu arbeiten". Für die Zuschauer ist alles andere Fußball zum abgewöhnen.

Das sind die Träume eines Fußballromantikers

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Donnerstag, 7. September 2017
Visionen

Das alle zukünftig gewählten Abgeordneten, vereidigte Minister und Bundeskanzler(in), entsprechend ihres Eids/Gelöbnis (Art. 56), den sie auf das Deutsche Grundgesetz abgelegt haben handeln, dem Lobbyismus trotzen und das Primat der Politik wieder herstellen. Die jeweils politisch Verantwortlichen setzen sich mit allen Mitteln ein, für:

  • gleicher Lohn für gleiche (Frauen-)Arbeit
  • Kostenloser Bildungszugang für alle Bürger(innen)
  • Ausreichend Wohnraum inkl. bezahlbare Mieten
  • Freie Kita-Plätze
  • Altersgerechte Wohnungen
  • Entsprechende, gleiche Entlohnung für Mann und Frau, speziell in sozialen Berufen:
    - Kita
    - Altenpflege
    - Krankenpflege
  • Eine Rentenversicherung für Alle. Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Finanzierung durch:
    - Arbeitnehmer
    - Beamte
    - Ärzte
    - Architekten
    - Abgeordnete
    - Selbstständige
    - Steuermittel
  • Eine Krankenversicherung für Alle. Abschaffung der BBG. Finanzierung durch:
    - Arbeitnehmer
    - Beamte
    - Ärzte
    - Architekten
    - Abgeordnete
    - Selbstständige
  • Altersarmut bekämpfen durch:
    - Mindestrente
    - Mindestlohn
  • Besteuerung von Unternehmen und Arbeitnehmer aus Mix:
    - Umsatz
    - Finanztransaktionen
    - Maschinensteuer
    - Produktivität
    - Arbeitnehmereinkünfte
  • Sicherheit:
    - Mehr Bürgerpolizei direkt vor Ort
  • Breitband-Ausbau:
    - In der Fläche
    - 5G-Anschlüsse
  • Datenschutz:
    Herr über eigene Daten, durch Selbstbestimmung, welche gesammelten Daten gelöscht werden müssen.
  • Integration Flüchtlinge
    Einsatz deutschprachiger Flüchtlinge als Paten für
    Landsleute. Schnellere Arbeitserlaubnis für Emigranten.
  • Preisdiktat Pharmaindustrie brechen
  • Steuerung und Planung mit der Autoindustrie, auf praxisgerechte:
    - Sicherheit
    - reale Abgaswerte
    - reale Verbrauchswerte
    - Tankstellenausbau für Elektrik- und Erdgasautos
  • Zügiger Ausbau der Fahrradinfrastruktur
    - Sichere Fahrradwege

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Dienstag, 4. April 2017
Kommentare der Sportreporter

Als langjähriger Zuschauer von Sportsendungen, möchte ich eine Anregung zur Diskussion stellen.

Ohne Unterbrechung wird das kommentiert, was eh auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Nicht nur ich bin überzeugt, haben Fernsehzuschauer die technische Möglichkeit, zwischen Reporter und/oder ausschließlich Stadionstimmung zu wählen, wird in der überwiegenden Übertragungszeit die Stadionstimmung siegen.

Die verantwortlichen Intendanten sollten einmal davon ausgehen, dass Sportsendungen von Zuschauern eingeschaltet werden, die nicht ganz unbedarft sind und denen die Dauerberieselung durch die Reporter auf den Nerv geht. Das gilt übrigens für alle Sportarten.

Die Maßnahme einer freien Wahl (Reporter und/oder Stadionstimmung), hätte nur Positives. Dass es möglich ist, beweist der Sender Sky bei seinen Bundesligaübertagungen. Hier kann man wahlweise auf Stadionatmospähre plus Sprecher oder ausschließlich Stadionatmosphäre schalten.

Die Sender könnten weiterhin die teure Sendezeit durch die "fachmännischen Kommentare der Experten" überbrücken, den Zuschauern wird aber ein Stück Selbstbestimmung zurückgegeben.

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