Kommerzialisierung des Sports
Die Fußball-WM 2026 - von Herrn Infantino - ist tatsächlich die größte der Geschichte: 48 statt 32 Teams und 104 statt 64 Spiele. Die Kritik lautet, dass die FIFA immer weiter expandiert, um mehr TV-Gelder, Sponsorenverträge und Ticketeinnahmen zu generieren.
Der Vorwurf, die WM werde für viele Fans unbezahlbar, findet sich auch in aktuellen Berichten über die hohen Ticketpreise und das umfangreiche Geschäft der FIFA, mit den Medien wieder.
Der Weg von der WM 2018 in Russland über die WM 2022 in Katar bis zur WM 2026 in den USA, zeigt die Richtung. Dahinter steht die These, dass große Sportereignisse autoritären oder problematischen Regierungen helfen können, ihr internationales Image aufzupolieren.
Bei Russland standen Krieg und Repressionen im Fokus, bei Katar die Menschenrechtslage und die Arbeitsbedingungen von Gastarbeitern.
Die USA unter Donald Trump werden hier in eine ähnliche Reihe gestellt – allerdings aus einer anderen politischen Perspektive.
Politische Anklage gegen Trumps Migrationspolitik
Der Kontrast zwischen feiernden Fans in den Stadien und den Maßnahmen der US-Einwanderungsbehörde ICE außerhalb der Stadien, ist schwer auszuhalten.
Fazit
Die WM schafft eine Art „Gute-Laune-Kulisse“, während gleichzeitig harte Abschiebungs- und Migrationspolitik betrieben wird. Das wirft die Frage auf, ob internationale Sportgroßereignisse noch als unpolitische Feste betrachtet werden können oder ob sie zunehmend Teil von Imagepolitik, Kommerz und Machtinteressen geworden sind. Einfach ausgedrückt: Sport ist Poltik.
Die FIFA selbst dürfte das natürlich anders sehen und die WM als weltweites Sport- und Kulturereignis darstellen.
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Wird Kritik an Trump mit Antiamerikanismus verwechselt?
Viele politikinteressierte Menschen sind der Meinung: Friedrich Merz schürte durch seine Aussagen Antiamerikanismus.
Wenn Merz sagt, dass er seinen Kindern derzeit wegen des „gesellschaftlichen Klimas“ von einer Ausbildung in den USA abraten würde, dann kritisiert er zunächst gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Daraus folgt nicht automatisch eine Ablehnung der Amerikaner als Menschen.
Donald Trump wurde von rund 77 Millionen Menschen gewählt wurde und repräsentiert damit nicht die Mehrheit aller Amerikaner. Das ist Fakt, ebenso dass, das die republikanische Partei aktuell weitgehend hinter ihm steht. Viele seiner politischen Maßnahmen genießen zumindest innerhalb seiner Wählerschaft beträchtliche Unterstützung. Einfach zwischen Trump und den USA trennen, als hätten beide nichts miteinander zu tun, dient nicht der Sache.
Die wirtschaftliche Situation in den USA - unter Trump - verdient Beachtung:
* höheres Wirtschaftswachstum
* technologische Führungsrolle bei KI
* Spitzenuniversitäten
* größere Innovationskraft.
Den Stärken der USA, stehen aber auch deutliche Schwächen - im sozialen Bereich - gegenüber:
* höhere soziale Ungleichheit
* geringere soziale Absicherung
* hohe Studienkosten
* politische Polarisierung
Ob die USA für junge Menschen attraktiver sind als Deutschland, hängt daher stark davon ab, welche Kriterien man anlegt.
Die Demokratiefrage ist ein Thema, das sich in den USA jahrhundertelang nie gestellt hat. Allerdings gibt es aktuell auch ernsthafte Gegenargumente:
* Versuche politischer Einflussnahme auf Justiz und Behörden,
* Druck auf Universitäten und Medien,
* Ausweitung präsidialer Machtbefugnisse,
* Zweifel an Wahlergebnissen nach der Wahl 2020.
Viele Politikwissenschaftler sehen deshalb demokratische Risiken, ohne gleich von einer Diktatur zu sprechen. Der Artikel stellt diese Sorgen eher als Übertreibungen dar.
Fazit
* die NATO - speziell Deutschland braucht die USA
* Die USA sind mehr als Trump
* Nicht alle Amerikaner unterstützen Trump
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