Die AfD legte in einer Forsa-Umfrage - (Stand: 28.04.2026) einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche zu und liegt aktuell bei 27 Prozent, während die Union zwei Punkte verlor und auf 22 Prozent fiel.
Die SPD verharrt bei 12 Prozent, gleichauf mit der Linken. Die Grünen liegen bei 15 Prozent, die FDP bei vier Prozent – unter der Sperrklausel.
Klar ist: CDU und SPD haben an Vertrauen verloren. Ob das an programmatischen Differenzen, an Kommunikation oder an konkreten politischen Entscheidungen liegt, darüber streiten Experten.
Einig sind sie sich darin, dass die etablierten Parteien Antworten finden müssen – auf wirtschaftliche Sorgen, auf Migrationsfragen, auf das Gefühl vieler Bürger, nicht gehört zu werden.
Auch die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz sinkt auf einen neuen Tiefpunkt. Die vergangene Woche war vom Ringen der Koalition um Reformen geprägt – insbesondere das Sparpaket für die Krankenversicherung und Merz’ umstrittene Äußerung zur gesetzlichen Rente als „Basisabsicherung” sorgten für Irritation. Viele Wählerinnen und Wähler haben die Nase voll und drücken ihren Unmut und Frust über die – in ihren Augen – unzureichende Regierungsarbeit von CDU und SPD aus, indem sie beabsichtigen, die AfD zu wählen.
Fazit
Es bleibt nur zu hoffen, dass den Wählerinnen und Wählern der AfD bewusst ist:
„Sie schaden mit ihrer Wahl nicht nur die Demokratie und den Sozialstaat Deutschland, sondern häufig auch sich selbst“.
Die Frage bleibt, ob die Volksparteien CDU und SPD noch die Kurve kriegen, bevor aus Umfragewerten Wahlergebnisse werden.
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