Mastichari
Wer an die griechische Kos denkt, hat oft zuerst große Hotelanlagen, lebhafte Strandpromenaden und klassischen Pauschaltourismus im Kopf. Doch die Insel kann auch ganz anders. Leiser, persönlicher und individueller.
An der Nordküste liegt Mastichari – ein kleiner Hafenort, der sich seinen dörflichen Charakter bewahrt hat. Hier scheint die Zeit etwas langsamer zu vergehen. Schon bei der Ankunft spürt man den Unterschied. Keine mehrspurigen Straßen, kein Lärm, kein Gedränge. Stattdessen weiße Häuser, kleine Gassen, einen überschaubaren Hafen und Tavernen mit Blick aufs Meer.
Mastichari ist kein Ort für Partyurlauber. Es ist ein Platz für Menschen, die morgens barfuß zum Bäcker gehen, mittags unter einer schattigen Pergola sitzen und abends den Sonnenuntergang über der Ägäis beobachten möchten.
Mastichari – Die ruhige Seite der Insel entdecken
Der Strand von Mastichari ist lang, sandig und angenehm ruhig. Das Wasser fällt flach ab, was ihn besonders familienfreundlich macht. Selbst in der Hochsaison findet man hier genug Raum.
Der Wind gehört zum Charakter des Ortes. Für viele ist er ein Geschenk: perfekte Bedingungen für Wind- und Kitesurfen. Und für alle anderen sorgt er dafür, dass selbst heiße Sommertage angenehm bleiben.
Wenn die Sonne langsam im Meer versinkt, färbt sich der Himmel in warmen Orange- und Rosatönen. Es sind diese Momente, die bleiben.
Wohnen wie bei Freunden
In Mastichari dominieren kleine, familiengeführte Unterkünfte. Studios mit Balkon, Apartments mit Meerblick, kleine Hotels mit Pool und persönlicher Atmosphäre. Kein Luxus im klassischen Sinne – sondern Herzlichkeit und Ehrlichkeit.
Man kennt sich. Man grüßt sich. Und oft bekommt man den besten Restauranttipp nicht aus einem Reiseführer, sondern direkt von der Vermieterin.
Das Dorfleben
Am Hafen legen täglich Fähren zur Nachbarinsel Kalymnos ab – ideal für einen spontanen Tagesausflug. Fischerboote schaukeln im Wasser, Kinder spielen auf dem Platz, ältere Männer diskutieren im Schatten.
In den Tavernen wird frischer Fisch serviert, dazu ein Glas Wein oder Ouzo. Das Leben wirkt hier weniger inszeniert als in manchen anderen Ferienorten. Es ist einfach – und genau darin liegt der Reiz. Für wen ist Mastichari ideal?
• Für Paare, die Ruhe suchen
• Für Familien mit Kindern
• Für Individualreisende
• Für Menschen, die Griechenland spüren möchten
Wer Luxusresorts, Animation und Nachtklubs sucht, wird hier nicht glücklich. Wer jedoch einen entspannten, authentischen Inselurlaub verbringen möchte, findet in Mastichari einen besonderen Ort.
Kos hat viele Gesichter. Mastichari zeigt eines der schönsten: ein Dorf am Meer, geprägt von Wind, Licht und Gelassenheit. Kein Spektakel, kein Glamour – sondern echtes Inselfeeling. Und manchmal ist genau das die beste Art zu reisen.
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In Talkshows, ist es nicht unkritisch, wenn die AfD ungehindert ihre Narrative ausbreitet. Sie sollte stattdessen, mit ihren eigenen, extremistischen, rechten Aussagen konfrontiert und an ihren antidemokratischen Aussagen und Veröffentlichungen gemessen werden. Wichtig ist dabei eine klare Haltung der Moderatorinnen und Moderatoren, um populistischen Parolen fundiert und sachlich entgegenzutreten.
Populisten leben davon, dass ihre Narrative unwidersprochen verbreitet werden. Medien haben hier eine Verantwortung, ihre Plattform nicht als Bühne missbrauchen zu lassen.
Alle öffentlichen Auftritte von AfD-Spitzenkräften zeigen auf, wie die AfD sich bewusst als Opfer darstellt, während ihre tatsächlichen politischen Ziele und Praktiken in den Hintergrund treten.
Es ist gefährlich, die AfD als eine Partei wie jede andere zu behandeln. Ihre demokratiefeindliche Grundhaltung muss immer wieder hervorgehoben werden, um zu zeigen, dass sie keine „Alternative“, sondern eine Bedrohung für demokratische Werte darstellt.
Neben den politischen Akteuren sollten Wissenschaftler, Journalisten und Aktivisten zu Wort kommen, um die Aussagen der AfD einzuordnen und bei Bedarf zu widerlegen.
Das mediale Aufzeigen der Verstrickungen, wie Kontakte zu Russland oder China, sowie interner Machtkämpfe und Korruptionsskandale, sind real und dafür geeignet, ihre Opferrolle in den Fantasiebereich einzuordnen.
Statt Raum für Rechtfertigungen zu bieten, sollte das wahre Gesicht der AfD im Fokus stehen: ihre antidemokratische Agenda, rassistische Rhetorik und widersprüchliche Antworten auf reale Probleme.
Dokumentationen und Berichte, die die internen Strukturen, Skandale und Verflechtungen der AfD beleuchten, könnten die demokratiefeindlichen Ziele der Partei für ein breites Publikum sichtbar machen.
Fazit
Die Offenlegung und konsequente Konfrontation mit den rechten AfD-Parolen sind ein Ansatz, um die demokratische Kultur zu verteidigen. Passivität und Gleichgültigkeit bieten der AfD nur weiteren Nährboden. Es braucht einen Zusammenschluss von Medien, Politik und Zivilgesellschaft, um die Strategie der AfD zu durchbrechen und ihre antidemokratischen Absichten sichtbar zu machen. Demokratie lebt vom Widerstand gegen ihre Feinde – und jeder Mensch kann dazu beitragen, solche Ideologien zu unterbinden.
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