Samstag, 14. Februar 2026
Trump und Klima

Die Klimapolitik der USA unter Donald Trump wirkt wie ein politisches Eigentor mit Ansage. Statt auf Zukunftstechnologien, erneuerbare Energien und nachhaltige Industrie zu setzen, orientiert sich seine Vision an einem Wirtschaftsmodell der Vergangenheit: Schwerindustrie, fossile Energie und ein Lebensstil ohne ausreichende Rücksicht auf Umwelt- und Gesundheitsfolgen.
Wer globale Zukunftsmärkte wie grüne Energie, Speichertechnik und klimafreundliche Infrastruktur anderen überlässt, schwächt langfristig die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Während andere Volkswirtschaften den ökologischen Umbau als Innovationsmotor begreifen, bindet eine fossil geprägte Strategie Kapital, Arbeitskraft und politische Energie an auslaufende Modelle.
Ökologisch bedeutet dieser Kurs höhere Emissionen und steigende Folgekosten durch Extremwetter, Gesundheitsbelastungen und Infrastrukturschäden. Ökonomisch droht der Verlust technologischer Führungsrollen. Aus „Make America Great Again“ wird so eher ein „Make America smaller“ — wirtschaftlich wie ökologisch. Das zum Thema Trump und Klimawandel.

EPA (Environmental Protection Agency) Umweltschutzbehörde der Vereinigten Staaten
Trumps Regierung verhindert, dass die Umweltbehörde EPA, Treibhausgase als gesundheitsgefährdend einstufen darf. Ohne diese Einstufung fallen die rechtlichen Grundlagen für CO₂-Grenzwerte für Autos, Schwerindustrie und Kraftwerke weg.

Internationale Klimaabkommen
Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen und Rückzug aus anderen globalen Rahmenwerken. Die USA nabeln sich von Zukunftsmärkten für emissionsarme Technologien ab.

Umweltrisiken
• Mehr Dürren mit Waldbränden, Hurrikans und Überflutungen.
• Die Zukunft könnte schlechter werden als die Vergangenheit – ökologisch, gesundheitlich und wirtschaftlich.

Wirtschaftliche Folgen
• Sparsame Autos werden in Exportmärkte verkauft, ineffiziente in die USA.
• Unternehmen verlieren den Innovationsdruck für umweltfreundliche Technologien.
• Fossile Industrie profitiert kurzfristig durch höheren Verbrauch, langfristig droht Wettbewerbsverlust.

Fazit
Trumps EPA-Klimapolitik ist ein Eigentor: Sie schützt kurzfristig alte Industrien, schwächt die USA langfristig im globalen Wettbewerb und erhöht die Risiken für Natur und Gesellschaft. Wer auf die Vergangenheit setzt, riskiert eine schlechtere Zukunft.

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