Montag, 2. März 2020
Syrische Flüchtlingskinder

Für Außenstehende ist es schwer nachvollziehbar, welche Vorteile sich die involvierten Mächte - im Syrienkrieg - versprechen. Fest steht, die syrische Bevölkerung, ist unerträglichem Leid ausgesetzt. Um Leib und Leben zu retten, sind Millionen auf der Flucht. Als Europäer sind wir insoweit mitschuldig, als alle europäischen Regierungen sehenden Auges, in diese Eskalation hereingelaufen sind und diese durch Waffenlieferungen - im wahrsten Sinne des Wortes - auch noch befeuert haben.

Nach der türkischen Grenzöffnung und den gewalttätigen Konfrontationen, zwischen der griechischen Polizei und Flüchtlingen, an der griechischen Grenze, darf man alle Menschrechte der UNO, EU und Deutschlands, in die Tonne treten. Für die Europäische Union, die sich als Wertegemeinschaft sieht, gibt es die Menschenrechte nur noch auf Papier. Sie sind Makulatur und dienen höchstens als Feigenblatt der Humanität.

Wie sonst ist es möglich, dass unsere Regierungsparteien mit einem "C" für christlich und "S" für sozial - in ihrem Parteilogo - zuschauen und verhindern, wie tausende Flüchtlinge - vor allen Dingen aber Kinder, an der griechisch/türkischen Grenze, dahinvegetieren müssen.

Das obwohl, sieben deutsche Städte (Köln, Düsseldorf, Potsdam, Hannover, Freiburg/Breisgau, Rottenburg/Neckar und Frankfurt/Oder), von der Bundesregierung fordern, Schritte zur Aufnahme von Kindern aus den griechischen Flüchtlingslagern durchzuführen und auch gewillt sind diese Kinder aufzunehmen.

Vor allem, die Kinder, deren Eltern in vielen Fällen nicht mehr leben und die alleine in den Flüchtlingslagern untergebracht sind, sollte sofort geholfen werden. Unser christlicher Innenminister Seehofer lehnt dieses jedoch ab. Deutschland und die EU schauen bewusst zu, welche humanitäre Katastrophe dort ihren Lauf nimmt.

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