Donnerstag, 10. September 2020
Moria

Für Außenstehende ist es schwer nachvollziehbar, wie die Europäische Union (EU), auf das Drama in Moria reagiert. Schon vor dem Brand waren die Flüchtlinge, in Moria, auf der griechischen Insel Lesbos und in anderen Lagern unerträglichem Leid ausgesetzt.

Um Leib und Leben zu retten, haben sich ganze Familien auf die Flucht begeben und werden jetzt in Lägern, wie Moria kaserniert und menschenunwürdig untergebracht. Die Verantwortung hierfür wird, zwischen den EU-Staaten, wie beim Ping Pong hin und hergeschoben. Durch Ignoranz, Wegschauen und Verdrängenin, sind sie sehenden Auges, in dieses Drama hereingelaufen. Hilfe, durch Aufnahme und Integration von Flüchtlingen wird verweigert. Abschreckung dient allen Staaten als Geschäftsmodell.

Was die (Nicht) Aufnahme von Flüchtlingen, anbelangt, hebt sich besonders die Visegrad-Gruppe (ein Zusammenschluss von vier ost- und mitteleuropäischen Staaten: Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei) negativ hervor. Alle vier Staaten lehnen feste Umverteilungsquoten innerhalb der EU strikt ab und instrumentalisieren die EU nur für ihre Vorteile.

Menschenrechte, darf man getrost in die Tonne treten. Für die EU, die sich als Wertegemeinschaft sieht, gibt es die Menschenrechte nur noch auf Papier. Sie sind Makulatur und dienen höchstens als Feigenblatt der Humanität. Das zählt auch für unsere Große Koalition. Wie sonst ist es möglich, dass unsere Regierungsparteien mit einem "C" für christlich und "S" für sozial - in ihrem Parteilogo - zuschauen und verhindern, wie tausende Flüchtlinge - vor allen Dingen aber Kinder, dahinvegetieren müssen.

Kinder, deren Eltern in vielen Fällen nicht mehr leben und die alleine in den Flüchtlingslagern untergebracht sind, sollte - nein muss - sofort geholfen werden. Unser christlicher Innenminister Seehofer lehnt dieses jedoch ab. Deutschland und die EU schauen bewusst zu, welche humanitäre Katastrophe dort ihren Lauf nimmt. Das nur, weil die europäischen Politiker, bis zum heutigen Tag, nicht in der Lage sind und waren, einen gemeinsamen, politischen Plan zu erstellen, der die Fluchtursachen - durch Hilfe vor Ort - der Menschen, an den Wurzeln packt.

Es ist an der Zeit, dass die Europäer sich darauf besinnen, dass sie die Hauptverursacher - historisch und aktuell - der Flüchtlingswelle, aus den betroffenen Ländern, sind.

  • Das fing mit der Kolonialisierung und Versklavung an
  • Ging weiter, mit der Ausbeutung der Ressourcen dieser Länder
  • Setze sich fort, mit dem Leerfischen der Küstenregionen, durch europäische Fangflotten
  • Nahm seinen Lauf, mit der Überschwemmung von subventionierten, europäischen Waren, in diesen Regionen
  • Weiter ging und geht es mit der Klimapolitik der Industriestaaten, die den Menschen, durch Dürre und Mangel an Trinkwasser, die Lebensgrundlagen entzieht
  • Nicht zu vergessen, die europäische Unterstützung, korrupter, selbsternannter Politiker, die Wirtschaftshilfe, als persönliche Geschenke, für sich und ihre Familien veruntreuen
  • Als Krönung des Ganzen, die Waffenlieferungen in Bürgerkriegsgebiete, durch Deutschland und die EU
Alle diese Fakten trugen und tragen dazu bei, den Menschen in diesen Regionen, jegliche Basis zum Überleben zu entziehen.

Deutschland und Europa haben die politische und moralische Verpflichtung zum Helfen.

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Dienstag, 1. September 2020
Wirecard - Update 01.09.2020

Mit den Stimmen von FDP, Linke und Grüne, ist die Voraussetzung, für die Einsetzung eines Wirecard Untersuchungsausschusses vorhanden.

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Freitag, 28. August 2020
Berliner Gericht kippt Demo-Verbot

Update: 29.08.2020, 13:30 Uhr
Gerade lief über den News-Nachrichten, dass die Polizei die Demo für beendet erklärt hat, da die Abstandregeln nicht eingehalten wurden.

28.08.2020
Es gibt Situationen, die es erfordern, abzuwägen, was wichtiger ist. Die Grundrechte Art. 8 (Versammlungsfreiheit) oder Art. 2 (Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit).

Nimmt man das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts, kommt man zum Schluss, die Gesundheit der Allgemeinheit spielt keine Rolle. Das Hygienekonzept der Veranstalter und deren Vorkehrungen rechtfertigen - aus Sicht des Gerichts - die Demo, der Corona-Ignoranten.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, die Demo darf stattfinden. Es stellte fest: Für ein Verbot lägen keine Voraussetzungen vor. Unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestehe nicht.

Hier stellt sich die Frage, wer trägt die Verantwortung, wenn diese Demo zum Covid19-Hotspot mutiert und wie blauäugig muss man sein zu glauben, dass Konzept der Veranstalter geht auf. Abgesehen davon, dass viele Demo-Teilnehmer von Haus aus ohne Maske kommen, werden die Ordner, nicht in der Lage sein, mehrere zehntausend Teilnehmer auf Abstand zu halten. Konflikte sind vorprogrammiert, da die Polizei eingreifen muss, wenn die Hygieneregeln nicht eingehalten werden.

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Dienstag, 25. August 2020
Donald Trump

Unter dem Fokus, dass Trump sich immer als ein erfolgreicher Geschäftsmann sieht, stellt sich die Frage, was ist daran wahr. Das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär, ein amerikanisches Klischee, zieht bei ihm nicht. Dass es in Amerika jeder zum Millionär schaffen könne, hat Trump für seine Person instrumentalisiert, bis zum Gehtnichtmehr. Gerne erzählt er die Legende, er hat sein Imperium aus eigener Kraft aufgebaut, man muss nur hart genug arbeiten, dann kann es jeder schaffen. Mit der Realität hat es wenig zu tun. Schaut man sich die Donald Trump-Historie an, stellt man fest, seine Legende ist die Geburtsstunde der Fake-News.

Nach dem Studium stieg er ins Geschäftsleben ein. Das mit einem bequemen Polster Startkapital (200 Mio. Dollar) seines Vaters Fred. Dieser verdiente sein Geld mit dem Bau von Eigenheimen, die er mit Fördergeldern (Gelder der Steuerzahler*innen) der US-Regierung finanzierte.

Politisch - durch seinen Vater - gut vernetzt, kaufte er das bankrotte Hotel Commodore, für einen symbolischen Dollar, und verwandelte es mit dem Hyatt-Konzern als Partner in ein Luxushotel, das Grand Hyatt. Dafür gab es einen Grundsteuernachlass, der ihm 60 Millionen Dollar sparte - zulasten der Steuerzahler*innen.

Das gleiche Spiel beim Trump Tower. Als ihm die Stadt New York den Steuernachlass verweigern wollte, erklagte sich das 164-Millionen-Dollar-Geschenk. Wieder mussten die Steuerzahler*innen Herrn Trump pampern.

1983 eröffnet, profitierte der Tower an der Fifth Avenue auch von der Arbeit illegaler - und nicht versicherter - Einwanderer aus Polen, von denen Trump nichts gewusst haben will. Mit einem Wort Steuerbetrug.

Trump habe die Stadtverwaltung betrogen, erinnerte sich New Yorks Ex-Rechnungsprüferin Karin Burstein in der "Los Angeles Times". Der Kongressabgeordnete Jerrold Nadler kritisierte Trumps Methoden, "die Steuerzahler*innen zu missbrauchen und das Gesetz zu beugen".

1988 kaufte Trump die Eastern Air Shuttle, eine Kurzstrecken-Fluggesellschaft und wollte sie zur Luxuslinie aufrüsten. Folge, sie ging pleite und verschwand.

1990 wäre die Trump Organisation fast bankrottgegangen, mit fünf Milliarden Dollar Schulden. Nur ein Rettungspaket von rund 70 Banken bewahrte Trump vor dem Aus.

Trump besaß mehrere Casinos in Atlantic City. Doch die Dachgesellschaft meldete viermal Insolvenz an (1991, 2004, 2009 und 2014). Trump legte das Management 2009 nieder und überließ den finanziellen Schlamassel den Gläubigern und Angestellten.

Unter den Namen Trump University verhökerte Trump Seminare für den Immobilienerfolg. Doch es handelte sich um nichts als plumpe Trump-Weisheiten. New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman verklagte ihn wegen Betrugs auf 40 Millionen Dollar.

Lässt man die Jahre und Trump-Projekte Revue passieren, stellt man fest, dass Herr Trump, nur über die gute politische Vernetzung und Unterstützung mit Geldern der Steuerzahler*innen und Hilfe von Banken in Milliarden Dollarbeträgen, wirtschaftlich überleben konnte. Das zum selbsternannten, großartigen Geschäftsmann.

Die Frage, die sich jeden neutralen Beobachter stellt ist, warum wird eine Person, die keine Rücksicht auf Amerikas Werte legt und die Nation spaltet, wie kein Präsident vor ihm, ein Mann, der das Establishment wie kein Zweiter verkörpert und lebt, ein Mann, der den Staat - als Präsident wie seine Firma (Tabubruch, Weißes Haus für Wahlkampf) behandelt, ein Mann, der das Global Office dafür nutzt, Werbung für die Produkte des Lebensmittelhersteller Goya zu machen, ein Mann, der für Insolvenzen und Pleiten steht und nur durch die Steuergelder der amerikanischen Bürger*innen und mithilfe von Banken (auch die Deutsche Bank) in Milliarden Dollarbeträgen, geschäftlich überleben konnte, von Menschen gewählt, die eben von diesem Establishment, die Schnauze voll haben.

Das Geniale an Trump ist, dass er es geschafft hat, die Legende vom allmächtigen Dealmaker, trotz mehrerer Pleiten, Insolvenzen, Steuergeschenke des Staats, so zu verfestigen, dass ein Großteil der USA-Bürger ihm das auch noch abnehmen.

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Donnerstag, 6. August 2020
Zigarettenfilter und Umwelt

Jährlich werden, laut Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehrere Billionen weggeschmissene Kippen, zu Umweltkillern.
Milliarden Raucher, verbrennen Unmengen Zigaretten pro Jahr. In Deutschland wird trotz Bußgeldandrohung einiger Bundesländer, keine Rücksicht genommen. Die Kippen, mit Filter, werden überall entsorgt.

Die Folgen für die Natur sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter. Die Filter sind sowohl ein Müllproblem, als auch ein Vergiftungsfaktor für die Umwelt. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die gebrauchten Filter, zum hochgiftigen Sondermüll.

Immer mehr Gesundheits- und Umweltwissenschaftler, weisen deswegen auf die gewaltigen Schäden, von achtlos weggeworfenen Zigarettenfilter hin. Ob Gehwege, Bahnhöfe oder Parkanlagen, überall sieht man diese ökologischen Zeitbomben liegen. Außerdem, ist der Anblick, von zig Filtern, auf ein paar Meter Gehweg, schwer zu ertragen.

Dabei bietet sich eine einfache Lösung an, um dem Problem Herr zu werden. Pfandgeld für Filter. Es werden auf jede Zigarette mit Filter - z. B. 10 Cent - Pfand erhoben. Diese 10 Cent pro Filterzigarette, werden beim Kauf, auf die Anzahl Zigaretten pro Packung, als Pfandgeld aufgeschlagen.

Sammelt man die Filter seiner gerauchten Zigaretten, wird beim Kauf einer neuen Packung und Abgabe der gebrauchten Filter, der Preis pro Packung, entsprechend der abgegeben Anzahl Filter, reduziert.

Es bedarf einer entsprechenden Infrastruktur (Abgabe, Lagerung und Entsorgung), man muss es nur wollen. Das beste Beispiel, dass es klappen kann, ist das System der Pfandflaschen.

Dem Autor ist klar, dass die Tabaklobby Sturm läuft und sofort alle Register ziehen wird, um aufzuzeigen, dass dieser Vorschlag nicht oder nur mit einem nicht akzeptablen Riesenaufwand, zu bewerkstelligen ist.

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Dienstag, 4. August 2020
Corona-Demos

Die Berliner Demonstranten, haben mit ihrem Egoismus, ignorieren der wissenschaftlichen Erkenntnisse und Eigennutz dafür gesorgt, dass eine zweite Welle der Corona-Pandemie, ein Stück näher gerückt ist. Sie tragen eine Mitschuld, an den nächsten Lockdown.

Alle Demo-Teilnehmer sind verantwortlich. Und sie werden am lautesten jaulen, wenn es wieder zu einem Lockdown kommt. Wer sich mit seiner Teilnahme, gegen den Schutz der Gesellschaft stellt und skrupellos Menschen gefährdet, wird selbst zur Gefahr. Die Vernachlässigung der sozialen Distanz und das Verweigern von Schutzmasken, kann man als Tatbestand der vollendeten Körperverletzung sehen.

Es kann nicht angehen, dass eine legale, genehmigte Demonstration, dazu dient, die gesundheitlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu verniedlichen. Im Umkehrschluss, stellt sich Frage, was ist schützend würdiger, die Versammlungsfreiheit oder die Gesundheit der Bevölkerung?

Um es aber noch einmal zu verdeutlichen. Was die Einschränkung der Grundrechte anbetrifft, kann nur gelten: „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Der föderale Rechtsstaat, ist mit allen seinen Stärken gefordert, das richtige Maß zu finden.

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Montag, 27. Juli 2020
Griechenland

Hallo Freunde Griechenlands. Ich habe lange gesucht, um in Coronazeiten, die offiziellen Einreisevorschriften für Griechenland zu finden.

Folgend, ein offizieller Link, der alle notwendigen Informationen, auf deutsch, englisch und französisch"> enthält. Denkt bitte daran, das Formular (PLF) auszufüllen.

Um es noch einmal zu verdeutlichen, Griechenland hat mit seinen Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung des Virus, von Beginn der Pandemie Maßstäbe gesetzt. Es gibt wenige Länder, weltweit, die effektiver vorgegangen sind. Einen schönen und hoffentlich gesunden Urlaub in Griechenland.

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Samstag, 25. Juli 2020
Ursache allen Übels ist der Mensch

Gleich ob Coronakrise oder Flüchtlingsdrama, die momentane Weltlage, mit allen ihren führenden Politikern, als gut zu bewerten, wäre übertrieben. Zu sehr fühlen sich "demokratisch gewählte" Egomanen wie: Trump, Bolsonaro, Putin, Erdogan, Orban, um nur ein paar zu nennen, als Mittelpunkt der Welt. Nicht zu vergessen Xi Jinping (China) und Kim Jong-Un (Nordkorea), die einen großen Teil zum weltweiten Chaos beitragen.

Solange diese sogenannten Volksvertreter, die Covid19-Pandemie, trotz weltweit, hunderttausenden von Toten, Massengräbern, Millionen Infizierten und überfüllten Krankenhäusern, als harmlose Grippe, verleugnen und verniedlichen, kann man sie nicht ernst nehmen. Ganz abgesehen davon, dass die im Syrienkrieg involvierten Staaten, unendliches Leid, durch aktive Handlungen und/oder bloßes Zuschauen unterstützen und humanitäre Hilfe unterbinden.

Um persönliche Interessen und Vorteile zu stärken und auszuweiten, werden unabhängige Rechtssprechung instrumentalisiert, die Meinungsfreiheit ausgehebelt, ohne Skrupel Menschen ins Gefängnis deportiert und Klima-notwendige Natur (Amazonas) vernichtet.

Die Folge? Ein wahrer Massenexodus über Land- und Seewege, deren Auswirkungen - speziell für Europa - nicht überschaubar sind. Die Flüchtlinge werden sich selbst, der Corona-Pandemie und kriminellen Banden überlassen. Tote werden als Geschäftsrisiko hingenommen. Die Welt, inkl. Deutschland schaut zu und erscheint hilflos.

Der amerikanische Präsident und mehrfach gescheiterte Geschäftsmann Trump, lässt das gesamte Weltwirtschaftssystem - mit seinem Amerika first - gegen die Wand laufen. Lichtblicke, dass sich etwas ändert, sind nicht zu erkennen. Warum das so ist, kann man auf einem einfachen Nenner bringen: "Ursache allen Übels ist der Mensch"!

Was bleibt zu tun - das Gute stärken. Jeder einzelne, moralisch denkende Mensch, kann seinen Teil dazu beitragen, diesen Wirrköpfen zu widersprechen. Das viele Kleine wird in der Summe seine Wirkung entfalten.

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Mittwoch, 22. Juli 2020
Wirecard

Betrug hin oder her. Die Politik wurde früh eingebunden und gewarnt. Tatsache ist, die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-aufsicht) war nicht in der Lage oder Willens, die Machenschaften von Wirecard offenzulegen, obwohl Hinweise vorhanden waren. Die Versäumnisse und Untätigkeit, können jetzt noch so viele Ausreden, über ausgeklügelte Betrugssysteme und hohe kriminelle Energie, nicht verbergen. Bei allen, in der Vergangenheit vorgetragenen Auffälligkeiten und Verdächtigungen, wurde das System Wirecard, von Politik und Wirtschaft, weiterhin fahrlässig hofiert.

Hier stellt sich die Frage, für wem arbeiten die Wirtschaftsprüfer, die Expertisen für die politisch Verantwortlichen erstellen und mit Steuergeldern in Millionenhöhe bezahlt werden. Der Umstand, dass diese Prüfer, zum großen Teil auch für die Unternehmen tätig sind, die sie prüfen sollen, zeigt die (gewollte ?) Schwäche des Systems.

Was nicht sein darf, wurde ignoriert, da ein deutsches DAX-Unternehmen, im Kreise der Großen mitspielen durfte. Das auch noch in der digitalen Finanzwelt. Auf Teufel komm raus, wurde Wirecard mit Milliardenbeträgen gepampert. Anleger und Politik sind genauso hereingefallen, wie Bayer Leverkusen mit dem Monsanto Deal. Auch hier griff, die immer wiederkehrende Regel, "Gier frisst Gehirn auf".

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Dienstag, 14. Juli 2020
Vermögens- und Schuldenverteilung

Ein Überblick, über die Finanzsituation in Deutschland, zeigt auf, dass ein Verteilungsdefizit, zwischen Superreichen und deren Steuerabgaben vorherrscht.
Die Vermögens- und Schuldenuhr (Quelle: Wirtschaftspolitik, ver.di), zeigt auf die Sekunde, das Nettoprivatvermögen und wie sich das Vermögen der Superreichen vermehrt. Gleichzeitig tickt die Schuldenuhr des Staates unerbittlich.
Deutlich wird auch, dass nur 1 % der reichsten Bundesbürger, über ein Drittel dieses Vermögens besitzen. Diese Summe ist mehr als das zweifache der Staatsverschuldung.

Hier einen vernünftigen Mittelweg - zwischen Staatsverschuldung und Superreichtum - zu finden, müsste ein Hauptanliegen der jeweiligen Bundesregierung sein. Ganz besonders in Coronazeiten, wo dreistellige Milliardenbeträge benötigt werden, um Wirtschaft und Gesundheitswesen zu stabilisieren.

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Dienstag, 7. Juli 2020
Maskenpflicht

Jetzt, wo sich Virologen und Bundesminister einig sind, dass eine Maskenpflicht, die beste Lösung ist, um das Virus unter Kontrolle zu halten, fangen verschiedene Lobbyverbände und Kommunalpolitiker an, das Tragen von Masken infrage zu stellen.

Ohne Zweifel, es geht bei vielen, kleinen Einzelhandelsgeschäften ums Überleben. Die Frage, die sich allerdings stellt, welches Überleben meinen die Gegner der Maskenpflicht? Das Überleben der Geschäfte oder das Überleben der Verkäufer*innen und Kunde*innen, bei denen, durch die leichtfertige Rücknahme der Maskenpflicht, der Virus übertragen wird. Hier werden Gesundheit und sogar das Leben, gegen wirtschaftliche Belange ausgespielt. Es kann nicht sein, dass die wirtschaftlichen Interessen, dass Recht auf Gesundheit aushebeln. Zum Glück gibt es einen gerichtlichen Beschluss (Stand: 07.07.2020) der das Tragen von Masken für rechtmäßig festlegt.

Das die Politik, in der Lage ist, Großkonzerne mit Milliardensummen (Autoindustrie, DB, LH, etc.) zu unterstützen, hat sie ja schon bewiesen. Im Umkehrschluss, ist sie - die Politik - in dieser Pandemie, aber auch für das wirtschaftliche Überleben, des Klein- und Einzelhandels, der Kulturschaffenden und der Soloselbständigen gefordert.

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Dienstag, 16. Juni 2020
Corona-App

Update 02.07.2020

Wenn man die Argumente zur Corona-App und deren Einsatz einmal in Ruhe hinterfragt, dann bekommt man das Gefühl, man hat in der Schule beim Rechnen etwas versäumt.
Warum? Die immer wieder von offizieller Seite genannte Studie, der Uni Oxford, sagt aus, dass der volle Effekt erst bei einer Beteiligung von ca. 60 % der Bevölkerung greift.

Was jetzt folgt, ist ein einfaches Rechenexempel:
Anzahl Personen, die ein Handy besitzen. Die geschätzte Anzahl Handybesitzer, die freiwillig mitmachen.
Davon Anzahl Handybesitzer, die Voraussetzungen für die Corona-App besitzen (IOS 13.5 Iphone und Android 6). Wieviel Prozent der Bevölkerung bleibt da noch übrig?

Es wäre schön zu wissen, ob es von offizieller Seite eine vergleichbare Erhebung gibt, die eben diesen Prozentanteil, der eventuellen App-Teilnehmer - unter den o.a. Voraussetzungen – aufzeigt und wie hoch sich der errechnete Prozentsatz, im Vergleich zu den benötigten 60 %, beläuft.

Um es deutlich zu machen, jede Corona-Infizierung, die durch die App verhindert wird, trägt einen kleinen Teil zu deren Rechtfertigung bei.

Fakt ist aber auch, die sogenannte Risikogruppe - die älteren Jahrgänge (auch der Autor gehört dazu), halten in den meisten Fällen, an ihr gewohntes - älteres, nicht Corona-App kompatibles Handy fest. Somit ist ein großer Teil der relevanten Gruppe außen vor.

Darum muss auch die Frage erlaubt sein, soll der Öffentlichkeit, wieder einmal, die sogenannte „gefühlte Sicherheit“ verkauft werden? Unter dem Motto:“ wir machen ja alles, um Euch zu schützen!

Ich werde allerdings, weiterhin die analoge Variante wählen – Abstand und Maske.

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AfD Brandenburg
Update:16.06.2020 - AfD Rechter Flügel

Endlich hat sich der Verfassungsschutz dazu durchgerungen, die gesamte AfD, des Landes Brandenburg unter Beobachtung zu stellen. Nach wie vor, haben die Personen des sogenannten Flügels, das Sagen in der Partei. Die Gesinnung zum Rechtsstaat und der Demokratie, ist die Gleiche geblieben, da dieselben Menschen unverändert, ihr rechtes Gedankengut verbreiten.

Das jetzt, die gesamte AfD Brandenburgs unter Beobachtung steht, zeigt, dass der Rechtsstaat - nach jahrzehntelanger Verniedlichung der rechten Szene, handlungsfähig wurde.

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Dienstag, 19. Mai 2020
Statistik im Fußball

Statistik hin oder her, nach wie vor sind beim Fußball, die geschossenen Tore, die einzige Statistik, die zählt. Da bringt es auch nichts, wenn jeder Zentimeter Laufweg, jeder Sprint und jeder Dreimeterpass, etc. in einer Datenbank festgehalten und statistisch ausgewertet wird. Über alles wird Statistik geführt. Was ich vermisse, ist eine Art praktische, spielbezogene Statistik:

Zum Beispiel:
Wie häufig kommt der Gegner in Ballbesitz, weil pausenlos, in der eigenen Hälfte quer gespielt wird und wie viele unnötige Gegentore fallen dadurch.

Das Gleiche gilt für Rückpässe, die ohne Not zum Torwart gespielt werden, ihn in Bedrängnis bringen, und er den Ball nur noch unkontrolliert - oftmals zum Gegner - wegschlagen kann.

Oder, wie häufig werden Punkte verschenkt, weil ohne zwingenden Grund (zB. Verletzung), in den letzten Minuten oder sogar in der Nachspielzeit ausgewechselt wird. Meist passiert das, wenn eine Mannschaft unter Druck steht.

Jeder Fußballer weiß aber, dass es eine Zeit braucht, um von Null auf Hundert zu kommen und sich ins System zu integrieren. Seine Leistung innerhalb von ein paar Minuten abzurufen ist schwer möglich. Unordnung im System ist die Folge.

Außerdem werden für die Auswechslung noch einmal ein paar Minuten darauf gegeben.

Wenn eine Mannschaft eh schon unter Druck steht, sind Auswechslungen - in der Nachspielzeit - meistens kontraproduktiv. Anschauungsbeispiele, dass die Zeitschinderei nach hinten losgeht, lieferten in den letzten Saisonspielen, der HSV sowie in der Relegation zur 2. Liga, Ingolstadt.

Update: 11.07.2020
Da wird lamentiert, wie brutal der Fußballgott ist. Vergessen werden aber, die sich immer wiederholenden Fehler der Trainer. Ingolstadt verschenkt den Aufstieg in die 2. Liga gegen Nürnberg, genauso leichtsinnig, wie der HSV den Aufstieg in die Bundesliga. Wie oben beschrieben, durch unmotivierte Auswechslungen in der Nachspielzeit.

Update: 09.06.2020
Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein Trainer, wie Hecking, seine Fehler mehrmals wiederholt. Exakt nach dem gleichen Muster (auswechseln in der Nachspielzeit), verschenkte der HSV in Fürth 2:2, in Stuttgart 2:3 und jetzt gegen Kiel beim 3:3, fünf Punkte, die den Aufstieg gekostet haben.

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Dienstag, 12. Mai 2020
Fußball und Corona

Update: Spieltag 16./17. Mai 2020
Die Vorgaben von DFB/DFL, wie darf nach einem Tor gejubelt werden, sind total weltfremd und nicht zu Ende gedacht worden. Einerseits, soll beim Jubeln so wenig Körperkontakt wie möglich praktiziert werden - was speziell beim Spiel von Hertha BSC in Hoffenheim ad absurdum geführt wurde. Andererseits werden aber Situationen, wie direkte und hautnahe Körperkontakte, im Zweikampf, aus dem Tabu-Katalog ausgeklammert. In Standardsituationen (Freistöße und Ecken) wurde gehalten und geklammert, wie eh und je, ohne Rücksicht auf Körperkontakt. Hier würde es sich anbieten, entsprechend der Regel für Foulspiel Fifaregel 12 zu pfeifen. Beim Studium der Regel 12, fällt auf, Halten (Körperkontakt), ist ein Foul. Gerade in Coronazeiten - unabhängig von den Quarantäne-Maßnahmen des DFB - ist es wichtig, diese Regel ernst zu nehmen. Verhängt man beim Halten im Strafraum - wie vorgesehen - einen Strafstoß, hätte man das Problem Körperkontakt schnell im Griff. Das hätte Vorbildcharakter und wäre ein Zeichen, dass alle verstehen.
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12. Mai 2020
Was im Moment läuft, können - nicht nur - Fußballfans schwer verstehen. Da wird auf einmal eine Branche - die da Profi-Fußall heißt - gepampert. Unabhängig von der finanziellen Lage, machen sich die Herren Großverdiener und deren Führungskräfte, auch noch Sorgen, wie sie diese ach so gruselige Saison, ohne Zuschauer überstehen sollen. Da werden auf einmal sogenannte Mentaltrainer aktiviert, die dafür sorgen sollen, dass die nötige Motivation vorhanden ist und hochgehalten wird. Als ehemaliger Fußballer (5. Liga) waren bei unseren Spielen, maximal ein paar Hundert Zuschauer anwesend. Trotzdem musste uns niemand motivieren, dass Letzte aus und herauszuholen. Fußball spielt man, weil es von Kindheit an Spaß bringt und man (Charaktersache) gewinnen will.

Jetzt rächt sich es, dass es keine Straßenfußballer mehr gibt, Typen mit Ecken und Kanten, die auf dem Platz zur Attacke blasen und den Willen haben, unbedingt zu gewinnen. Zuschauer hin oder her.

Hinzu kommt, wer als Profi, heute Charakter zeigt und seine Meinung vertritt, ist vielfach Trainern und Funktionären, ein Dorn im Auge. Außerhalb des Spielfeldes wird fast jede persönliche Meinung eines Bundesligaprofis, als vereinsschädigend dargestellt. Die Spieler werden und wurden entsprechend der jeweiligen Funktionärsmeinung sozialisiert. Ohne Zweifel eine Charakterfrage, ob man sich dass, als mündiger Bürger bieten lässt.

Wenige Spieler, wie Kölns Verstraete üben Kritik und fordern gerade jetzt, wo es um die Gesundheit - auch ihrer Familie geht - ein Mitspracherecht und ordnen sich aber nach einer Rüge des Vereins, stillschweigend wieder unter. Die Spiele sollen durchgezogen werden. Gesundheit erscheint zweitrangig.

Hier stellt sich Frage, warum es in Deutschland keine Spielervertretung wie z.B. in England oder Italien gibt.

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