Samstag, 4. Februar 2023
Rente

Alle Jahre wieder wird das Thema Rente auf die politische Agenda gesetzt. Das geht nun seit Jahrzehnten so. Die jeweilige Bundesregierung schiebt es mit immer neuen Arbeitskreisen (überwiegend bestehend aus Lobbyisten der Finanzwirtschaft und Personen, die keine Rente benötigen), von einer Legislaturperiode zur anderen vor sich her. Als Ergebnis kommt ausschließlich die Stabilisierung des vorhandenen, Zwei-Klassenrecht (Unterlage von 2011, aber immer noch aktuell), der Rentner zum Tragen - unterschiedliche Systeme für die Altersversorgung. Einerseits die gesetzliche Rentenversicherung, anderseits die lukrative Versorgung für Politiker, Beamte, berufsständische Versorgungssysteme, Selbstständige und Gutverdienende.
Was den Wenigsten, in diesem Zusammenhang bekannt sein dürfte, Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem nicht alle Bürger in einer gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind.
Die neueste - politisch gewollte - Flickschusterei, ist die von der FDP durchgesetzte Aktienrente. Da dieser Begriff, inzwischen negativ besetzt ist, wird es jetzt Generationenkapital verkauft.
Statt, auch für die gesetzliche Rentenversicherung, vorausschauend und zukunftsweisend zu handeln, wird mit unseriösen Daten die Erhöhung des Renteneintrittsalters, als einzige Alternative verbreitet.
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass diejenigen, die in der Öffentlichkeit, im Fernsehen, in den Zeitungen zum Thema Rente zu Wort kommen, alle gar nicht betroffen sind? Diese Politiker und selbst ernannten Experten haben für sich und andere, wesentlich bessere Regelungen für die Altersversorgung geschaffen. Aber nicht nur das, sie haben außerdem in der gesetzlichen Rentenversicherung unsere elementaren Grund- und Menschenrechte außer Kraft gesetzt. Wir haben in Deutschland bei der Altersversorgung nicht nur ein Zwei-Klassensystem, sondern auch ein Zwei-Klassenrecht.
Die Verunsicherung über die umlagefinanzierte Rente wird bewusst gestreut. Eine nachhaltige Alternative ist gegen die Finanzlobby nicht durchzusetzen, da diese die private Vorsorge und Aktienfonds, als Geschäftsmodell, durchsetzen wollen. Niemand hat das bis zum heutigen Tag, so eindrucksvoll dargestellt, wie der Kabarettist Volker Pispers.
Was aus der Aktienrente werden kann, zeigte 2008/09 die Weltfinanzkrise, speziell in den USA, überdeutlich auf. Das Verbrennen von Billionen angesparten Rentendollar. Damals wie heute, wurde eine effektive, politische Regulierung der Welt-Finanzmärkte versäumt.
Dass nachhaltige, umlagefinanzierte, seriöse Rentensysteme möglich sind, beweisen nicht nur unsere Nachbarländer Schweiz und Österreich.
In einem engen Zusammenhang mit der Finanzierung der Renten in Deutschland stehen die versicherungsfremden Leistungen.
Diese Leistungen, werden durch Beiträge aus der gesetzlichen deutschen Rentenversicherung (DRV) finanziert und nicht, wie der Gesetzgeber ursprünglich vorgesehen hat, aus Steuergeldern, sondern aus den Beiträgen, der ausschließlich Pflichtversicherten.
Weder Selbstständige, Beamtinnen und Beamte, noch Politikerinnen und Politiker sind davon betroffen. Das zum Thema Solidarität.
Dadurch belasten milliardenschwere Fremdleistungen die gesetzliche Rentenversicherung. Es gibt keine Zuschüsse des Bundes zur Rentenversicherung! Die sogenannten Bundeszuschüsse gleichen nicht einmal die Ausgaben für diese versicherungsfremden Leistungen aus, die der Staat jährlich der Rentenkasse entzieht.
Der Bund wäre aber verpflichtet, diese Summe an die DRV zurückzuzahlen. Das geschieht über den o. a. Bundeszuschuss. Die Politik und viele Medien suggerieren, das sind Steuergelder, mit denen die Rentenkasse subventioniert wird. Das Gegenteil ist der Fall. Der Bund subventioniert seine Steuerkasse, über die, von den Arbeitnehmern eingezahlten Rentenbeiträge.
Im Jahr 2021 wurden, für die versicherungsfremden Leistungen, vom Bund ca. 117,5 Milliarden Euro Beitragsvolumen der DRV entnommen. Zurückgezahlt wurden, über den sogenannten Bundeszuschuss ca. 78,9 Milliarden Euro. Diese Summe wird fälschlicherweise als Zuschuss aus Steuergeldern für die Rente ausgewiesen. Ein irreführender Begriff, da es kein Bundeszuschuss ist, sondern es sich hier nur um die teilweise Rückzahlung, von geliehenen Renten-Beiträgen an die DRV handelt!
Das bedeutet, die Differenz von ca. 38,6 Milliarden Euro, wurde allein im Jahr 2021, aus die für die Rente vorgesehenen, eingezahlten Beiträge, den Rentnern vorenthalten, um nicht zu sagen, staatlich veruntreut. Von 1957 bis 2021 summiert sich dieser zweckentfremdende Betrag auf ca. 948 Milliarden Euro.
Würde der Staat, wie gesetzlich vorgesehen, die vorgegebenen Ausgaben für versicherungsfremde Leistungen, vollständig aus Steuermitteln finanzieren und eine Rentenversicherung für alle Beschäftigten, ohne die Beitragsbemessungsgrenze, einführen, gäbe es keine Diskussion um die Sicherheit der Rente und die Generationengerechtigkeit. Das gegeneinander Ausspielen der Generationen (alt gegen jung) durch die Lobbyisten, würde nicht greifen.

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Freitag, 13. Januar 2023
Sozialer Wohnungsbau

Derzeit steht das Thema sozialer Wohnungsbau und bezahlbare Mietwohnungen, auf der Agenda der Bundesregierung, ganz oben.
Durch die Pandemie und den von Russland begonnenen Ukraine-Krieg wurden Rohstoffe und Energie ein kostbares Gut. Die Preise, nicht nur für den Wohnungsbau, wurden dadurch in die Höhe getrieben. Zielgrößen, konnten nicht mehr eingehalten werden. Der Mangel an Handwerkern ist das i-Tüpfelchen.
Unabhängig von diesen Fakten, wird dem letzten neoliberalen Politiker gerade vor Augen geführt, dass bedingt durch diese Umstände, der Markt nicht in der Lage ist, alles zu regeln. Das wurde rund um den Energiesektor besonders deutlich. Ohne politische Hilfe, wären ganze Wirtschaftszweige zusammengebrochen. Das zu den Lieblingsbegriffen der: FDP „Der Markt regelt alles und Eigenverantwortung“. Wie in den o.a. und durch Milliarden an Steuergeldern unterstützten Wirtschaftszweigen, wird auch so gut wie kein Immobilieninvestor, ohne politische, finanzielle Unterstützung die Hände rühren. Schaut man sich die Zahlen der geplanten Neubauten an, mit der Bund und Länder jedes Jahr an die Öffentlichkeit gehen, muss man ganz nüchtern feststellen - Ziel verfehlt. Trotz aller positiven Kommentare. Sie bleiben und blieben schon vor der Krise, weit hinter dem Soll zurück. Das wurde stillschweigend hingenommen. Ganz besonders unter dem Aspekt, dass viele gering verdienende Menschen, bezahlbaren Wohnraum benötigen, ist das sozial verwerflich.
Plötzlich fällt den politischen Verantwortlichen schlagartig ein, dass der Mangel an bezahlbaren Mietwohnungen, soziale Unruhen nach sich ziehen kann. Jetzt rächt sich die Privatisierung des Wohnraums. Der Bund und die Gemeinden, müssen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung endlich bewusst werden.

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Sonntag, 8. Januar 2023
Landtagswahlen 2023

In Berlin, wird die Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen wiederholt. Das Berliner Verfassungsgerichts, hatte schwere Fehler bei den Wahlen vom 26. September 2021 festgestellt. Es waren zu wenig Stimmzettel vorhanden, die auch teilweise falsch verteilt wurden.
Folgende Wahlen stehen 2023 an:
12.02. Berlin Wahl zum Abgeordnetenhaus (Wiederholungswahl).
14.05. Bremen Wahl zur Bürgerschaft
14.05. Schleswig-Holstein Kommunalwahl
08.10. Bayern Landtagswahl
Herbst 2023 Hessen Landtagswahl
Man darf davon ausgehen, dass sich alle Parteien wieder positionieren werden. Das wird damit einhergehen, dass viele unterschiedliche, politische und wirtschaftliche Vorstellungen aufeinanderprallen. Jede Partei, wird versuchen, ihr Programm durchzusetzen. Vergessen werden - aller Voraussicht nach - wie so häufig, die Wähler:innen.
Herr Scholz und seine SPD wachen langsam aber sicher auf und passen sich den globalen Herausforderungen an. Eine Zeitenwende sieht aber anders aus.
Frau Baerbock und Herr Habeck von den Grünen müssen ihre Ideale der politischen Realität unterordnen. Es ist aber, bis jetzt niemand zu sehen, der es hätte besser machen können.
Die FDP wird sich wieder dem Spiel, der Markt regelt alles, verschreiben. Auch werden sie wieder auf die Eigenverantwortung pochen. Wenn Eigenverantwortung, im Sinne der FDP, alle Menschen praktizieren würden, wäre das Thema Corona schon lange erledigt.
CDU/CSU, mit den Herren Merz und Söder, werden aufzeigen, was alles verkehrt läuft. Indirekt, geben sie, mit Ihrer aktuellen Kritik, ihr Versagen in den vergangenen Legislaturperioden zu. Die Union hat mit ihrer damaligen Politik, den jetzigen Status quo erst geschaffen.
Die Linken sollten endlich ihre internen Probleme lösen, damit sie soziale Politik gestalten können.
Eine Partei, wie die AfD, wird wieder genüsslich den Finger in die Wunde legen, wenn die Ampelkoalition und die Unionsparteien, sich auf demokratischer Basis, mit Bildung, Gesundheitswesen, Wohnungsbau und Mieten, Einwanderung, Migration und sozialen Themen, nicht einigen können. Dabei genügt eine Frage an die Verantwortlichen der AfD, um sie zu entlarven:
Wann, wo und welche Vorteile hat eure Partei bis jetzt, im sozialen Bereich und im friedlichen Zusammenleben, für die Menschen, in Deutschland erreicht? Nirgendwo in Deutschland, ist real festzustellen, dass sich durch die Politik der AfD, Verbesserungen für Ihre Wähler*innen ergaben. Das Gegenteil ist der Fall, durch die großspurigen und politisch antidemokratischen und unrealistischen, Aussagen, tritt Frust und eine noch größere Spaltung der Bevölkerung auf. Das scheint aber gewollt, um soziale Unruhen zu schüren.
Also liebe Wähler:innen der AfD, im Gegensatz zu euch, haben diese populistischen Selbstdarsteller:innen der AfD, einmal gewählt, für die nächsten Jahre, finanziell ausgesorgt. Sie frohlocken über das dumme Wahlvolk, das sie gewählt hat, da es sich als Abgeordneter*in, im Landtag und Bundestag, sorglos leben lässt.
Der ganze, rhetorische, rechte Erguss der AfD und deren krude Denkweise, wurde für alle wunderbar dokumentiert und ist hier nachlesbar.

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Dienstag, 3. Januar 2023
Autofahren im Alter

Bis jetzt, werden von der Politik, verpflichtende Eignungstests, für ältere Autofahrer:innen, in Deutschland, abgelehnt. Diese Einstellung spricht gegen die realen Erkenntnisse.
Ältere Verkehrsteilnehmer:innen verlieren, laut Statistischem Bundesamt, schneller den Überblick im Straßenverkehr als Jüngere. Dem steht aber die Unfallstatistik gegenüber, dass ältere Autofahrer:innen, weniger Unfälle (vorausschauendes Denken und Routine) als die Jüngeren (Leichtsinn, Übermut) verursachen.
Bei altersbedingten Eignungstest, wird schnell der Begriff, Diskriminierung der alten Generation, ins Spiel gebracht. Fakt ist aber, eine entscheidende, schnelle, situative Reaktion, wird nicht nur im Straßenverkehr, durch die Reaktionsfähigkeit und körperliche Fitness der Verkehrsteilnehmer:innen bestimmt. Diese Fähigkeiten nehmen im Alter ab. Bei aller Einsicht um die Mobilität der Älteren, es geht hier um ihre eigene Unversehrtheit und dem Allgemeinschutz. Im Umkehrschluss müsste man bei jüngeren Autofahrer:innen (z.B. innerstädtische Autorennen, riskante Überholmanöver), entsprechend der Gesetzesvorlagen (bis zum Führerscheinentzug) durchgreifen.
In vielen europäischen Ländern sind medizinische Untersuchungen, zur Fahrtauglichkeit für ältere Autofahrer:innen Pflicht. Hier ein Überblick, wie es in den betroffenen Ländern praktiziert wird:
Schweiz:
In der Schweiz müssen Autofahrer:innen über 70 Jahren im Abstand von zwei Jahren zur vertrauensärztlichen Kontrolluntersuchung, ähnlich wie auch Lkw-Fahrer:innen.
Italien:
Autoführerscheine in Italien sind generell nur für eine bestimmte Zeit gültig. Ab einem Alter von 50 Jahren muss man sie alle fünf Jahre erneuern lassen, ab 70 alle drei Jahre, ab 80 alle zwei. Ein medizinischer Check gehört immer dazu.
Spanien:
Wer in Spanien Auto fahren will, muss ab einem Alter von 65 Jahren den Führerschein alle fünf Jahre erneuern lassen. Zum Antrag gehört auch eine medizinische Untersuchung der Fahrtüchtigkeit.
In zahlreichen anderen europäischen Ländern ist der Führerschein jedoch nur befristet. So gilt er laut ADAC beispielsweise in Dänemark, Finnland, Großbritannien oder Irland bis zum 70. Lebensjahr. Für eine Verlängerung ist eine ärztliche Untersuchung nötig.
In Griechenland müssen Autofahrer:innen, die weiter Auto fahren wollen, demnach bereits ab 65 Jahren zum Arzt, in Slowenien nach dem 80. Geburtstag.
Ob Deutschland, ab einem bestimmten Alter, Fahreignungstests machen sollte, und das am besten verpflichtend, sollte entsprechend der wissenschaftlichen Erkenntnisse überdacht werden.
Die Politik ist gefordert, eine Verkehrswende einzuleiten und für ältere Personen, den Verzicht auf ein eigenes Auto attraktiv zu gestalten. Dazu gehört auch, ein öffentliches Nahverkehrsnetz, siehe die Stadt Wien, das den Namen verdient hat. Inklusive der Bezahlbarkeit. Denkbar wäre unter diesen Voraussetzungen, einen nicht mehr benötigten Führerschein, gegen freie Fahrt, im öffentlichen Nahverkehrssystem, einzutauschen.
Der Autor gehört zum älteren Personenkreis und hat sein Auto, bewusst, abgegeben.

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Deutschlands Reichtum

Die Vermögensuhr zeigt das Nettoprivatvermögen der Bundesbürger*innen. Deutlich wird, dass nur 1 % der reichsten Deutschen, über ein Drittel dieses Vermögens besitzen. Dieser Betrag ist mehr als das zweieinhalbfache der Staatsverschuldung.
Große Teile, dieser privilegierten Menschen sind bereit, und möchten ihren Beitrag, zum sozialen Ausgleich, in unserem Land zu leisten.
Der Wille, von vielen Millionär*innen, freiwillig mehr Steuern abzuführen und ihren Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit und letztlich zum sozialen Frieden in unserer Republik beizutragen, ist daher unübersehbar. Derweil lassen sich die SPD und Grünen, von der FDP, am Nasenring durch die Arena ziehen, statt die Voraussetzungen, für eine von vielen Vermögenden gewollte Steuer zu schaffen.
Auch müssen die Profiteure der Krise, (Energieunternehmen, Online-Giganten, Immobilien-Spekulanten), die Millionen und Milliarden-Profite eingefahren haben, angemessen und gerecht (z. B. Übergewinnsteuer) besteuert werden. Zurzeit, werden die Superreichen, dank der FDP, zulasten von finanziell betroffenen Haushalten, ob Arbeitnehmer oder Rentner, gepampert.
Parallel, zu einer zeitgemäßen, verhältnismäßigen und gerechten Besteuerung, von Wirtschaft, Industrie und Arbeitnehmer*innen, wäre es auch sinnvoll, sich einmal Gedanken über eine Maschinensteuer zu machen.
Nur mit einer nachhaltigen Steuerreform, wird es möglich sein, soziale Ungerechtigkeit und Armut, in Deutschland, zu verhindern. Bei einem weiter so, dürfen sich Herr Lindner und seine FDP, das Erstarken der AFD, DEMOS und aufkommende soziale Unruhen, auf ihre Fahne schreiben.

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Montag, 26. Dezember 2022
Letzte Generation

Da opfern, überwiegend junge Menschen, die sich ganz bewusst, die »Letzte Generation« nennen, ihre Lebenszeit und nehmen im Kauf, dass sie ins Gefängnis müssen, hohe Geldstrafen bekommen und für ihr weiteres Leben kriminalisiert werden. Warum nehmen sie das auf sich? Antwort:
Nur um die Aufmerksamkeit zu bewirken, die das Überleben aller Generationen – durch die Verhinderung/Verlangsamung – des Klimawandels verdient. Das Nullsummenspiel, der G20, in Scharm EL Scheich, hat wieder deutlich aufgezeigt, dass die größten Industrienationen (inkl. Deutschland), nicht in der Lage oder Willens sind, das 1,5 Gradziel der Pariser Klimakonferenz einzuhalten und es aus Eigennutz, sogar unterlaufen. Ein triftiger Grund, für die Aktivist:innen, neue Aufmerksamkeitskampagnen zu starten. Der »Rechtsstaat« und beratungsresistente Politiker:innen, drohen ihnen dafür, mit empfindlichen und unangemessenen Strafen.
Ohne Zweifel, behindern diese Aktionen den Verkehr. Unter Umständen werden auch Rettungsfahrzeuge behindert. Allerdings, sollte man diesen Umstand unter dem Aspekt: Gleiches Recht für alle, bewerten. Im Umkehrschluss müssten Autofahrer, die nicht dazu beitragen, in Notsituationen eine Rettungsgasse zu bilden, analog bestraft werden.
Die politischen CO2-Lobbyist:innen, sollten den Menschen, die für die Zukunft aller Bürger:innen auf die Straße gehen, lieber Dank zollen. Der friedfertige Einsatz, verteidigt den Schutz unserer Lebensgrundlagen und unsere gemeinsame Zukunft, auf dem Planeten Erde.
Diese wurden durch das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts (BVG) rechtlich garantiert, werden aber nicht mit der gebotenen Dringlichkeit – politisch – verfolgt. Mit ihren Aktionen versucht die »Letzte Generation« zu erreichen, dass dieses wegweisende und bindende Urteil des BVG politisch und industriell umgesetzt wird. Sie tun genau das, was jeder vernünftig denkende Mensch machen müsste, um die verantwortlichen Politiker:innen und Lobbyist:innen unter Druck zu setzen, damit diese endlich das tun, was das BVG ihnen vorgegeben hat.
Frau Anna-Nicole Heinrich (Vorsitzende der Synode der evangelischen Kirche), hat es mit folgender Aussage verdeutlicht:
„Für Friday For Future sind bis zu 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen, doch der Protest wurde verniedlicht und trivialisiert“. Die »Letzte Generation« wird kriminalisiert, um die Dringlichkeit zu diskreditieren“ (Zitat aus dem Spiegel, 23.12.2022).
Wann begreift das letzte Individuum endlich, die aktuelle Klimasituation ist kein Naturereignis, sondern zum großen Teil menschengemacht. Jeder neue Klimabericht macht deutlich, es wird immer dramatischer. Die Alarmstufe Rot ist erreicht - es ist nach 12 Uhr. Gleich welcher Kontinent, die Natur ist nicht verhandelbar, das zeigt uns aktuell immer wieder die Realität.
Die Katastrophe im Ahrtal, Flutkatastrophen auf allen Kontinenten, Hitzeperioden, Dürre, Überschwemmungen, Stürme, Abschmelzen des Polareises, Auftauen des Permafrostes, Feuer in der Türkei, Griechenland, auf Sizilien und in Kalifornien. Waldbrände im Amazonasgebiet und in der Taiga.
Der Mensch gemachte Klimawandel ist von niemandem mehr zu leugnen. Es geht darum, die Klimakrise im letzten Moment abzuwenden. Einen Mittelweg gibt es nicht. Die Botschaft kann nur heißen, hört auf die Wissenschaft und reagiert sofort. Nichts anderes, als das zu vermitteln, versucht die »Letzte Generation«.
Es wird der Tag kommen, da werden sich unsere Kinder und Enkelkinder, für diesen mutigen Einsatz bedanken. Die Aktivist:innen verdienen keinen Hass, sondern unseren Respekt! Nicht die Demonstrant:innen sind die Täter, sondern die verantwortlichen Politiker:innen aller Couleur, die den Klimawandel nicht oder nur mit geringstem Aufwand bekämpfen oder gar leugnen, sind die Klima-Terroristen.

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Freitag, 23. Dezember 2022
Zitate aus dem Leben
Mahatma Gandhi
- die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Robert Anson Heinlein (Schriftsteller)
- Man kann Frieden haben. Oder man kann Freiheit haben. Rechne niemals damit, beide gleichzeitig zu haben.

Abraham Lincoln (Politiker)
- Willst Du den Charakter eines Menschen erkennen, muss du ihm Macht geben
- Wer anderen die Freiheit verweigert, verdient sie nicht für sich selbst

Jean Paul Sartre (Dichter)
- Das Leben beginnt auf der anderen Seite der Verzweiflung

Publius Cornelius Tacitus (um 58 - 120 n. Chr.) römischer Historiker und Senator
- Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden

Jim Morrison (Musiker)
- Ein Freund ist jemand, der dir völlige Freiheit gibt, du selbst zu sein

Benjamin Franklin (Politiker)
- Wer die Freiheit der Sicherheit zuliebe opfert, hat beide nicht verdient6

Rosa Luxemburg (Freiheitskämpferin)
- Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden

Robert Lee Frost
- Freiheit liegt im Mut

Søren Kierkegaard
- Angst ist der Schwindel der Freiheit

Jean Jacques Rousseau
- Ich bevorzuge Freiheit mit Gefahr als Frieden mit Sklaverei.

Oscar Wilde
- Wer könnte mit Freiheit, Büchern, Blumen und dem Mond nicht glücklich sein?

Albert Einstein
- Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die Böses zulassen

Publius Cornelius Tacitus (um 58 - 120 n. Chr.) römischer Historiker und Senator
- Sie schaffen eine Wüste und nennen es Frieden

Emanuel Kant
- Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft

Brasilianischer Bischof (unbekannt)
- Besser, als für das Volk zu arbeiten, ist mit dem Volk zu arbeiten

Jean Anouilh (französischer Autor)
- Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht

Bertolt Brecht
- Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Voltaire
- Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

Albert Einstein
- Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
- Jeder Mensch ist zu etwas nütze und sei es als abschreckendes Beispiel.

Konfuzius
- Das Leben ist wirklich einfach. Aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen.

Aus dem Film, der Leopard
- Wir werden vieles ändern müssen, damit alles bleibt wie es ist.

Yuval Noah Harari (israelischer Historiker)
- Man darf die menschliche Dummheit nie unterschätzen.

Heiner Geißler (ehem. CDU-Politiker)
- Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen, hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

Unbekannt
- Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Andreas Geisel (ehem. Berliner Innensenator)
- Die freiheitlich-demokratische Grundordnung gilt auch für Arschlöcher.

Hermann van Veen (niederländischer Liedermacher)
- Wenn du dumm bist, weißt du nicht, dass du dumm bist
- Wie soll man erwachen, wenn man immer nur gelernt hat zu träumen? 


Mark Twain
- Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es so schön war!

Die Meinung des Autors
- Ursache allen Übels ist der Mensch.
- Nationalismus + Rassismus = Krieg
- Arschloch bleibt Arschloch, gleich welcher Nationalität, Religion und Hautfarbe

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Donnerstag, 15. Dezember 2022
Ich-AG

Der DFB möchte das geballte Expertenwissen in einer Beratergruppe, bestehend aus den Ex-Nationalspielern, Völler, Rummenigge, Sammer, Mintzlaff und Kahn bündeln. Das alles – hoffentlich – zum Erfolg der deutschen Nationalmannschaft, bei der EM 2024, im eigenen Land.
Ohne vorzugreifen, scheint bei dem Ego dieser fünf Ich-AGs, ein einheitlicher Weg zum gewollten Erfolg, bei der EM, fragwürdig. 
Ein ausreichender Grund, sich einmal daran zu erinnern, gewinnen, können nur die Spieler auf dem Platz (siehe Weltmeister Argentinien) und nicht ein Team, ohne Zweifel erfolgreicher, Altinternationaler.

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Mittwoch, 30. November 2022
Pyro beim Fußball

Laut Hamburger Morgenpost, musste der HSV, 2022, die Summe von 334.925 EUR Strafe, für das Abbrennen von Pyro, sowohl für Heim- und Auswärtsspiele, an Strafe zahlen. Das ist die höchste Summe, aller Profivereine der 1. und 2. Liga.
Die Diskussion, um das Abbrennen von Pyro in den Stadien, wird mit jedem Spieltag, nicht nur beim HSV, neu entfacht. So langsam aber sicher, muss den Verantwortlichen in Sport und Politik deutlich geworden sein, dass mit herkömmlichen Mitteln (Verbote, lasche Eingangskontrollen und Durchsagen der Stadionsprecher), das Abfackeln von Pyro (vor und während des Spiels) nicht unter Kontrolle zu bekommen ist.
Ohne großen psychologischen Sachverstand, kann man mit gutem Gewissen sagen, es geht hier ganz einfach nur um den Reiz des Verbotenen und um sich oder seine Gruppe hervorzuheben...seht her, wir waren es! Das hat nichts mit dem Support der eigenen Mannschaft zu tun. Fördernd kommt in der heutigen Zeit hinzu, dass die Vielfältigkeit der Medien, ein Katalysator und Antrieb für die Pyrofans sind - das Präsentieren in den sozialen Medien, mit außergewöhnlichen Vorgängen, die in aller Munde sind. Der mediale Erfolg, dieser Aktionen, wird nach Präsenz und Likes, von den Pyrofans, beurteilt.
Es ist keine Frage, Pyro, ist für die sich im Umfeld befindenden Zuschauer, im wahrsten Sinne des Wortes, brandgefährlich.
Zu unterbinden, dass Pyro mit ins Stadion geschmuggelt wird, bedeutet einen hohen, personellen und logistischen Aufwand für den Verein, der Geld kostet.
Vorschlag: Wenn es wirklich gewollt ist, Pyro im Stadion zu unterbinden, könnte beim Stadioneinlass, stichprobenartig, z.B. in einem rotierenden Verfahren, Spürhunde eingesetzt werden. Die Stadionordnung des HSV gibt es her.
Personen, die mit Pyro erschnüffelt werden, bekommen im Rahmen des Hausrechts Stadionverbot. Probleme beim Einlass dürfte es dadurch nicht geben, da ohnehin jede Person, auf unzulässige Mitbringsel, überprüft wird.
Dass es möglich ist, diese Substanzen (in diesem Fall Pyro), schon beim Einlass zu entdecken, ist durch den Einsatz, von darauf abgerichteten Hunden (siehe Flughäfen und Sprengstoff), möglich. Damit würde auch, ein kollektives Bestrafen, von bestimmten Fangruppen, kein Thema mehr sein.
Die den Vereinen auferlegten Strafgelder, präventiv, in Personal und Spürhunde, zur Eindämmung des Pyro-Spuks zu investieren, erscheint im Vergleich zu den Strafgeldern, die sinnvollere Variante für die Vereine.

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Freitag, 25. November 2022
Bürgergeld

Update, 24. Nov. 2022
Das Bürgergeld kommt ab Januar 2023. Nimmt man die Aussagen der Regierungsparteien ernst, gibt es nur Gewinner. Ein Vorteil des Kompromisses ist, der Name Harzt IV, wurde in Bürgergeld umgewandelt und lässt die SPD hoffen, dass dieses, von ihr geschaffene, unwürdige Monster in Vergessenheit gerät. Dazu soll auch, das letztendlich, im Vergleich zu Harzt IV, höhere Einkommen beitragen. Mit diesem Vergleich wird auch das Narrativ, als Fake entlarvt, dass Menschen, die arbeiten, weniger Geld zur Verfügung haben, als Empfänger des Bürgergelds.
Die Zukunft wird zeigen, ob sich das System Bürgergeld nachhaltig etabliert. Zukünftige Regierungsparteien, müssen in die Lage gebracht werden, das Bürgergeld, zeitnah, entsprechend ökonomischer Schwankungen anzupassen.

Update, 20. Nov. 2022
Die CDU/CSU, mit den Herren Merz und Söder an der Spitze, tragen ihren Teil dabei zu, dass die Bürger:innen, mit polarisierenden Aussagen, über das Bürgergeld, für dumm verkauft werden.
Millionen Hartz IV/Bürgergeldempfänger:innen, sind im öffentlichen Leben isoliert und selten oder überhaupt nicht in der Lage, vorzusorgen oder gar zu sparen, um sich etwas aufzubauen und für Alter abzusichern. Menschen mit wenig Geld werden gegen Menschen mit noch weniger Geld ausgespielt. Am kulturellen Leben (Theater, Sport, etc.) teilnehmen - Fehlanzeige. Keine Bank/Sparkasse gewährt ihnen einen Kredit. Das Ansehen in der Gesellschaft ist mit Vorurteilen behaftet. Dazu tragen all die Politiker:innen und die Medien bei, die Attribute wie: Sozialschmarotzer und soziale Hängematte, für diese Menschen, verbreiten.
Dabei wäre das Bürgergeld noch nicht einmal das Optimum. Wie die Studie, bedingungsloses Grundeinkommen zeigt, wäre dieses Modell, ein sinnvoller und sozialer Schritt.

Update, 14. Nov. 2022
Der Bundesrat lehnt mit der Mehrheit der Unionsparteien das Bürgergeld ab. Man darf davon ausgehen, dass es bei dieser Maßnahme, ausschließlich um die Gesichtswahrung von Unionspolitikern und nicht um die Sorgen von Bürgerinnen und Bürgern, die um ihr finanzielles Überleben kämpfen, geht.

Update
Der Bundestag hat mit den Stimmen der Ampelkoalition beschlossen, das Bürgergeld einzuführen. Die größte Hürde, zur Einführung, wartet noch. Die Zustimmung des Bundesrates. Hier drohen die Unionsparteien mit einer Blockade. Angeblich wird den - ach so faulen Hartz-VI-Empfängern, die Motivation zum Arbeiten genommen, wenn man Ihnen das Geld hinterherwirft.
Vorschlag: Gemeinnützig, im Sinne der Demokratie und des sozialen Zusammenhaltes, wäre es, wenn die Damen und Herren der (Unions)-Parteien, die gleiche Motivation für ihre Hauptaufgaben, als Bundestagsabgeordnete, zeigen, wie für ihre Lobbyarbeit.

Ursprünglicher Artikel
Wissen Herr Merz und die Union eigentlich noch, was das »C« in den Parteiinitialen der CDU/CSU bedeutet? Mit »C« für christlich, hat es schon lange nichts mehr zu tun. Wenn es noch eines Beweises, für unchristliches Verhalten bedarf, dann ist es die Verweigerungshaltung der Union zum Bürgergeld.
Da werden Niedriglohnverdiener und Sozialhilfeempfänger gegeneinander ausgespielt. Millionen betroffener Familien und Personen wissen nicht, wie es finanziell morgen weitergeht. Mieten, Energiepreise und Lebensunterhalt steigen durch den Ukrainekrieg und die Inflation schießt in ungeahnte Höhen.
Die Union, mit Herrn Merz und Söder an der Spitze, bedienen mit der Aussage über »Sozialschmarotzer« die unterste Schublade und spielen der AfD in die Karten. Die Herren glauben doch nicht wirklich, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger wegen, ca. 45 EUR, die das Bürgergeld, zusätzlich pro Monat bringt, die Arbeit verweigern. Das Gegenteil ist der Fall, die meisten dieser Menschen wollen arbeiten, da sie mit den aus der Arbeit, lebensnotwendigen Einkünften, wieder am öffentlichen Leben teilhaben können. Klar gibt es Fälle, die das individuell ausnutzen. Ebenso wie Personen, die erspartes Einkommen, als Altersrücklage besitzen.
Als negative Beispiele, sind aber eher die Damen und Herren Politiker hervorzuheben, die durch windige Deals, aus Lobbyarbeit und Vorteilsnahme, ihre Gier offen zur Schau stellen. Bei der Beschaffung der Coronamasken, zeigte sich der wahre Charakter, dieser Personen. Speziell, Politiker mit dem »C« im Parteilogo taten sich hier hervor und scheffelten Summen, aus Steuermitteln, im sechs- und siebenstelligen Bereich. Zusätzlich abgesichert, mit Diäten von über 10.000 EUR/Monat, aus Steuergeldern und weiterer Gelder, aus undurchsichtiger Lobbyarbeit, maßen sich Führungskräfte und Bundestagsabgeordnete dieser Parteien jetzt an, bedürftige Bürgerinnen und Bürger, als Sozialschmarotzer zu bezeichnen.
Es liegt an jedem selbst, aus dieser gelebten, christlichen Politik der Unionsparteien, den Umkehrschluss zu ziehen.

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Montag, 21. November 2022
One-Love

Wie die größten europäischen Fußballverbände und deren Offizielle sich dem Diktat der FIFA und hier speziell Herrn Infantino unterwerfen und einknicken, verführt zum Fremdschämen.
Da verzichten - trotz großer Sprüche im Vorfeld - Nationen, wie Deutschland, England, Niederlande und Dänemark, die Kapitänsbinde "One-Love" zu tragen. Statt Druck auf die FIFA auszuüben, beugt man sich dem Druck von Infantino und seinen katarischen Freunden.
Stellt man die angedrohte Spielsperre durch die FIFA und die Restriktionen, die iranische Spieler erwartet gegenüber, verdienen die iranischen Spieler, die das Mitsingen ihrer Nationalhymne, aus Protest gegen die Staatsgewalt verweigerten, Hochachtung. Das alles, mit den Gedanken im Kopf, welcher Gefahr sie, durch die iranische Polizei, nach ihrer Rückkehr ausgesetzt sind. 
Hätten Spieler und Offizielle, nur etwas vom Mut der Iraner aufgebracht, würden sie Herrn Infantino und der FIFA endlich einmal die Grenzen aufzeigen. Aber was solls, schließlich zählt für den DFB, eine Gelbe Karte bei der WM mehr, als alle Menschenrechtsverletzungen, in Katar und Iran. Verwunderlich ist auch, dass die Schiedsrichter:innen, beim Tragen der One-Love-Binde, Gelbe Karten vergeben sollen, ohne zu wissen, nach welcher Regel, sie diese Maßnahme durchführen sollen.
Mit dem Vorgehen der FIFA wurde endlich deutlich, internationaler Sport ist Politik. Wer etwas anderes behauptet, lügt.

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Montag, 14. November 2022
Katar und Fußball-WM

Als sogenannter, Fußballromantiker, werde ich mir die Fußball-WM, lediglich in der nachrichtlichen Kurzzusammenfassung anschauen. Bisher habe ich als ehemals aktiver Fußballer, bis zu dieser WM, nie ein internationales Fußballgroßereignis verpasst. Meine Freunde und ich fieberten auf den Anpfiff hin. Gleich, ob es sich um Europapokal / Champions-League oder Europameisterschaft / Weltmeisterschaft handelte, die Vorfreude war schon Wochen vorher zu spüren. Leider macht sich dieses freudige Gefühl, nicht mehr bemerkbar.
Mit der immer stärkeren Kommerzialisierung des internationalen Fußballs verlor dieser Sport sein Herz. Arabische Scheichs kaufen die Weltmeisterschaft 2022, mit Milliardenbeträgen, auf. Das alles nur, um Land und autokratische Regierungsformen aufzuwerten. Zuschauer werden als schmückendes Beiwerk gesehen. Hinzu kommen die, bei dieser WM, im Vorfeld bekannt gewordenen menschenunwürdigen Bedingungen und Todesfälle, der überwiegend ausländischen Bauarbeiter, beim Stadionbau.
Der Veranstalter, die FIFA, scheint diese traurigen Vorfälle als normal hinzunehmen. Hinzu kommt, dass die FIFA sich gegenüber den politischen Machthabern, von totalitären Regimen, generell versteckt. Das ist immer der Fall, wenn es um Menscherechte und die freie und ungehinderte Berichtserstattung geht.
Bei diesem Fußball-Event, nicht um die Freude, Lust, technische Raffinessen und Tore, sondern ausschließlich ums Geld, Politik und um die positive Außendarstellung, des Veranstalterlandes. Es wäre aber heuchlerisch, mit dem Finger auf Katar zu zeigen, da speziell die deutsche Politik und Wirtschaft (Gas/Öl), unabhängig von den Menschenrechten in Katar, ihre Deals abwickelt. Auch sollte es man unter den dem Aspekt betrachten, dass von den sogenannten, demokratischen Nationen, nach der Annexion der Krim (2014) durch Russland, sich niemand darum kümmerte, das Russland mit Waffengewalt, internationales Recht brach. Die WM 2018 in Russland, wurde aber ohne Murren der Politik, trotz der Annexion der Krim, durchgeführt.
Entscheidend ist aber ein persönlicher Grund, dass mir die Lust am am Fußballgucken (nicht nur bei der WM) vergangen ist. Das seit mehreren Jahren, im Profi-Fußball praktizierte, Hin- und Hergeschiebe. Es wird vergessen, dass Tore nur fallen, wenn man einmal den Mut beweist, aufs Tor zu schießen.
Was auch immer mehr abschreckt, ist das teilweise brutale Spiel. Immer öfter, zieht das rücksichtslose Zweikampfverhalten, schwere Verletzungen nach sich. Das ist scheinbar gewollt und erinnert an Brot und Spiele im alten Rom. Respekt vor der Gesundheit der Gegenspieler scheint ein Fremdwort zu sein.
Wer sich heute Profi-Fußballspiele anschaut, muss das Gefühl bekommen, die Fifaregel 12, verbotenes Spiel und unsportliches Betragen, existiert nur auf dem Papier. Immer häufiger fragen sich am Fußball interessierte Zuschauer, wie kann es sein, dass Fouls nicht entsprechend der vorgegebenen Regel bestraft werden. Es liegt an der FIFA, bei dieser WM, ein Zeichen zu setzen. Regeln sind schließlich dafür da, dass sie eingehalten werden.
Hinzu kommt das Geschwafel der Reporter und Experten, die ohnehin nur das wiedergeben, was ich als Fernsehzuschauer auf dem Schirm selbst sehen kann. Wie anfangs bemerkt, schaue ich mir nur noch die Zusammenfassungen an. Da sieht man das, was wir am Fußball so lieben....schöne Spielzüge und Tore! In diesem Sinne bin ich gerne ein Fußballromantiker!

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Mittwoch, 9. November 2022
Steuererhöhung

Weder der Sachverständigenrat, mit seiner geballten Expertise, noch der Wirtschaft-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, können Herrn Lindner und seine FDP davon überzeugen, Steuern zu erhöhen und die Schuldenbremse auszusetzen.
Speziell in Zeiten, in denen die öffentlichen Gelder benötigt werden, wäre es überzeugend und notwendig, sich den Herausforderungen von Klimaschutz, Digitalisierung, Erneuerung der Infrastruktur und Energiegewinnung zu stellen. Dafür werden staatliche Investitionen benötigt, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. So, nicht nur die Erkenntnis des Wirtschafts-Nobelpreisträgers. 
Um dieser Tatsache gerecht zu werden, ist Wille, vieler Vermögender, die freiwillig mehr Steuern zahlen möchten, vorhanden.
Die FDP, muss sich endlich Ihrer Verantwortung, als Regierungspartei, stellen und auf diese Freiwilligkeit von Superreichen, zu gerechteren Steuern, reagieren.

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Sonntag, 30. Oktober 2022
China-Abhängigkeit

Update
Statt 35 Prozent, kann die chinesische Staatsreederei Cosco, eine Minderheitsbeteiligung, von 24.9 Prozent für den Terminalanteil, (Hamburg-Tollerort) von der HHLA, übernehmen.
Bundeskanzler Scholz, Regierungsverantwortliche und die Führung der HHLA zeigten sich beratungsresistent, gegen internationale (USA) und nationale Kritik, aus der Ampelkoalition, die vor einem Verkauf - auch von Teilen - an China warnten.
Wie es aussieht, haben führende Politiker, aus dem Abhängigkeitsverhältnis zu Russland nicht gelernt. Es geht ja schließlich um Kohle, was spielen da Autokraten, Despoten, wirtschaftliche Abhängigkeit, Kontrollverlust und Erpressbarkeit der eigenen Nation eine Rolle? Von den Menschenrechten, die China mit Füßen tritt, ganz zu schweigen.
Bei dem Verkauf handelt es sich, nach neuer Lesart, nur noch um 24,9 Prozent Anteile, am Hamburger Hafenterminal Tollerort, der HHLA. Während man in Deutschland nur auf die aktuellen Profite schaut, denkt man in China vorausschauender. Im Gegensatz zur chinesischen Aufkaufstrategie ist es für Deutschland und anderen europäischen Ländern nicht möglich, Anteile von chinesischen Häfen zu erwerben.

Ursprünglicher Artikel
Schon seit 2017, wurde es deutlich, dass China anstrebt, den Weltmarkt, der technologischen Schlüsselindustrie, unter seine Hoheit zu bringen. Man denke nur an die Technologie der Solarzellen, in der Deutschland, wie im Maschinenbau, eine führende Stellung hat(te). Die gezielten Begehrlichkeiten, der chinesischen Staatswirtschaft umfassen alle diese, für Industrie und Wirtschaft, überlebenswichtigen Bereiche.
Beim Transfer/Verkauf, dieser Unternehmen nach China, wurde nur halbherzig eingegriffen. Dadurch wurden auf dem Weltmarkt, führende, deutsche Technologiefirmen, mitsamt Patenten und Know-how, von chinesischen Staatsunternehmen, ohne oder nur mit geringem Widerspruch der deutschen Politik, durch China übernommen.
Noch deutlicher, wurde uns die langfristige, chinesische Strategie, mit dem Aufkauf von Infrastruktur, wie ganze europäische Häfen, vor Augen geführt.
Die Energieabhängigkeit zu Russland, was Öl und Gas anbetrifft (neuerdings kommen die Uran-Brennstäbe wieder dazu), hat noch nicht einmal ihren (Winter-) Höhepunkt erreicht. Trotzdem begeben sich der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher, vereint mit dem Bundeskanzler und Hamburger Ex-Bürgermeister Olaf Scholz, freiwillig, in die nächste politische und wirtschaftliche Abhängigkeit.
Weil der Wandel durch Handel, mit Russlands Putin (Nord Stream1+2) schiefgelaufen ist, wird jetzt der nächste, noch größere Autokrat und Despot, Xi Jinping, aus China, hofiert. Eigentlich heißt es, aus Fehlern soll man lernen. Durch den Kauf bekommt die chinesische Staatsreederei Cosco, Zugriff auf viele Daten des Terminals Tollerort. Hamburg verliert die Souveränität über das Terminal. Das Hamburger Terminal, ist nur ein Puzzleteil, in der von China, langfristig geplanten, Weltmarktbeherrschung. Globalisierter Handel ist die Grundlage für unseren Wohlstand, ohne Frage, aber bitte auf Augenhöhe und nicht einseitig.
Anscheinend spielt das bei Scholz und Tschentscher nur eine untergeordnete Rolle. Bei dem Deal handelt sich nur um 35 Prozent Anteile, am Hamburger Hafenterminal Tollerort, der HHLA.

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Samstag, 29. Oktober 2022
Rohstoffe

Deutschlands Wirtschaft und Hightech-Industrie, ist abhängig von Gas, Öl und den sogenannten seltenen Erden-Metallen. Diese Naturstoffe gibt es überwiegend, in Russland, Asien und Afrika.
Meist kommen sie aus Staaten, die den demokratischen Werten der Europäischen Union widersprechen. Die deutsche Wirtschaft ist auf diese Naturalien aber dringend angewiesen. In den vergangenen zwei Jahren wurde uns die Abhängigkeit, von der Lieferfähigkeit und den Lieferwillen dieser Export-Nationen deutlich vor Augen geführt. Ein Grund für Deutschland, zeitnah umzudenken, um diese Abhängigkeit zu minimieren. Rohstoffe sind auch in Deutschland, in Platinen, von ausrangierten, technischen Geräten vorhanden.
Es muss die entsprechende, schon vorhandene Recyceltechnik, professionell ausgebaut und genutzt werden. Der deutschen Politik, muss es eine Herzensangelegenheit sein, einen nachhaltigen Kreislauf zum Recyceln, dieser für die Wirtschaft, überlebenswichtigen Rohstoffe zu schaffen. Das Gleiche gilt für die Energiegewinnung, durch Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biowärme.
Man muss es politisch und finanziell nur wollen und nicht auf Lobbyisten und deren Investoren warten, die ohne kurzfristigen Gewinn, keinen Finger rühren.
Die aktuelle, politische Situation, hat uns eines vor Augen geführt. Wir müssen zeitnah, alle technischen Möglichkeiten ausschöpfen, um den autokratischen Staaten, politisch und wirtschaftlich, nicht ausgeliefert zu sein. Die Investitionen, dürfen dabei kein Hinderungsgrund sein.

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Elon Musk, Donald Trump und Twitter

Jetzt ist es offiziell. Elon Musk hat Twitter gekauft. Die Frage, die sich stellt, ist, inwiefern er Einfluss auf die Plattform nimmt und geltend macht. 
Speziell das Geschäftsmodell Musk/Trump wird jetzt wieder aufleben. Musk drohte, sollte er Twitter übernehmen, wird er Herrn Trump, die Plattform Twitter, wieder zur Verfügung stellen. Nicht nur der amerikanischen Bevölkerung, wurde aufgezeigt, mit welcher Spaltkraft, die sogenannten sozialen Medien, auf die Demokratie einwirken.
Das wurde uns von Donald Trump, per Twitter, deutlich vor Augen geführt. Twitter reagierte, der Trump-Account wurde gesperrt. Das wird aller Voraussicht, unter dem neuen Besitzer, Elon Musk, wieder rückgängig gemacht. Aus Sicht von Musk ist es nachvollziehbar, dass er Trump unterstützt. Das gehört zu seinem Geschäftsmodell. 
Mit Unterstützung von Trump, als möglicher, nächster USA-Präsident, wird Musk, all seine Geschäfte ungehindert durchziehen können. Einen Menschen, mit dem Ego von Musk (ähnlich Trump), geht es nur darum, seine Vorstellungen zu verwirklichen, der Mensch spielt nur eine untergeordnete Rolle, als Mittel zum Zweck.
Der Gedanke, dass eine Person, ein öffentliches Medium wie Twitter dominiert, trägt mit Sicherheit nicht dazu bei, die öffentliche Meinung zu demokratisieren und macht Angst. Man darf nur hoffen, dass die amerikanische Justiz und deren Oberstes Gericht eingreift, sollte eine Entwicklung eintreten, die Meinungsvielfalt und demokratische Regeln widerspricht. 

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