Quasselstrippe
Sonntag, 14. April 2019
Landtagswahlen

Bei den kommenden Landtagswahlen 2019 - in Bremen, Sachsen, Brandenburg und Thüringen, geht es um die spannende Frage, wehrt sich die "Schweigende Mehrheit" endlich, gegen die schleichende Nationalisierung, durch die AfD?

Millionen Wähler (auch Protestwähler) haben die Chance, der AfD und deren Führungskräften deutlich aufzuzeigen, dass sie nicht gewillt sind, eine Partei und Personen zu wählen, die:

  • unser demokratisches System in Frage stellen

  • Gewalt und Diskriminierung legitimieren

  • die Toleranz gegenüber Minderheiten missen lassen

  • Menschen anderer Kulturkreise als Gelumpe bezeichnen

  • Rassismus und Nationalismus wieder besserem Wissen fördern und hoffähig machen wollen

  • die Ängste der Menschen für Ihre Zwecke instrumentalisieren

  • keine Lösungen sondern Spaltung anbieten

  • sich offen zum Nazi-Gedankengut bekennen

  • der braunen Brut ihre Hochachtung zollen

  • die Untaten der Wehrmacht glorifizieren

  • keine Hemmungen haben, zu sagen: "wir werden vom Volk gewählte Politiker entsorgen"

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Sonntag, 24. März 2019
Ursache allen Übels ist der Mensch

Die Künstliche Intelligenz (KI) basiert auf Algorithmen. Diese Algorithmen sind nicht mehr und weniger, als viele, genau definierte Einzelschritte.

Durch Mathematik und Steueranweisungen der Informatik, werden im Zusammenspiel mit den Algorithmen, die Grundlagen der KI, von Menschen programmiert und erschaffen.

Das Produkt (KI), kann man als Vergleich von unzähligen, menschlichen Verhaltensmuster ansehen. Mit jeder zusätzlichen Kommunikation = Informationen, wird unsere Verhaltensweise neu analysiert. Die Information, kann auch in menschlicher Sprache formuliert werden.

Die KI lernt selbsttätig, die aufgenommenen Informationen zu verarbeiten, um daraus ein Ergebnis abzuleiten. Das KI-System (z.B. Roboter) wird - durch diese Kommunikation - immer intelligenter und passt sich mehr und mehr, der menschlichen Verhaltensweise an.

Fakt ist aber, ohne menschlichen Einfluss geht nichts. KI ist ein Zusammenspiel von Mensch und Maschine und sollte es auch bleiben. Aber wie heißt es so schön: "Die Ursache allen Übels ist der Mensch." Es wird alles gemacht, was machbar ist. Aus diesem Grund ist es elementar, dass die Instanz Mensch, immer das letzte Wort hat.

Die KI darf den Menschen nicht fremd bestimmen, sondern muss ihn dienen. Die Politik ist gefordert, hier die richtigen Leitplanken einzubauen.

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Mittwoch, 20. März 2019
Gier frisst Gehirn auf

Ein normal denkender Mensch, schüttelt über die Dummheit des Bayer-Konzerns und deren Verantwortlichen nur den Kopf.
Vor lauter Geld-und Machtgier, wurde Monsanto - mit allen Altlasten (Glyphosat) - im Juni 2018 für ca. 59 Milliarden Euro vereinnahmt. Es ist die größte Übernahme durch einen deutschen Konzern.

Politik und Börse jubelten genauso, wie sie jetzt rumjaulen. Ein Dax-Unternehmen, das tief in die Miesen geht und, ach wie gruselig, die Einlagen der Aktionäre verbrennt. Dabei waren die durchaus, vorausschaubaren Probleme, durch das Unkrautvernichtungsmittel Roundup, mit Glyphosat, mehr als deutlich.

Schon zur Zeit der Übernahmegespräche zwischen Bayer und Monsanto, lagen mehrere Gutachten, über einen evtl. krebserregenden Effekt von Glyphosat vor.
Die Gutachten wurden je nach Interessenlage, unterschiedlich interpretiert und instrumentalisiert. Alleine dieser Umstand, hätte beim Bayervorstand, die Alarmglocken läuten lassen müssen. Zumal für jeden Bayer-Verantwortlichen klar war, dass es in den USA schon laufende Klagen gab, die nachweisen sollten und sollen, ob Glyphosat krebserregend ist.

Davon ist (Stand: 03/2019), eine Jury in den USA überzeugt, die sich mit der Klage von Edwin Hardeman auseinandersetzte. Die Jury ist sich sicher, dass seine Krebserkrankung, durch Unkrautbekämpfung in seinem Garten, mit dem, von ihm jahrzehntelang, verwendeten, glyphosathaltigen Mittel Roundup zusammenhängt.

Ein Gericht in San Francisco wird demnächst entscheiden, ob Roundup bei Edwin Hardeman den Krebs verursacht hat. Ist das der Fall, muss Bayer eine Entschädigung im hohen Millionenbereich zahlen. Das ist aber nur der Anfang. Weitere Klagen werden folgen, die Bayer und ihren Aktionären sehr wehtun werden.
Es handelt sich hier um ein Lehrbeispiel, dass die Gier, dass Denkvermögen stark einschränkt.

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Sonntag, 17. März 2019
Die Gedanken eines Fußballromantikers

Mit etwas Fußballsachverstand, kann man über die Diskussion - "Zustand und Abschneiden der Nationalmannschaft bei der WM und der Nations-League sowie der deutschen Klubs auf europäischer Ebene" - nur müde lächeln. Schon 2017 war es vorauszusehen.

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Freitag, 15. März 2019
Steuern fürs Allgemeinwohl

Der Umbruch bei Volkswagen auf die E-Mobilität, mit der Folge, dass Tausende Mitarbeiter ihren Job verlieren, zeigt deutlich auf, was auf die Menschen zukommt.

Unternehmen, die heute schon Fabrikhallen, ohne Menschen, mit selbst lernenden Maschinen, Robotern und 3D-Drucker betreiben, werden für Wirtschaftsunternehmen zunehmend attraktiver. Immer weniger Menschen produzieren mehr Güter und Dienstleistungen.

Es ist dringend notwendig, dass die Politik, diese Unternehmen adäquat und intelligent - z.B. nach einem Mix (Output, Umsatz, Verdienst der Mitarbeiter) besteuert, damit der Staat seinen u.a. Aufgaben nachkommen kann.

Das Gemeinwesen, mit allen Grundbedürfnissen wie Bildung, KiTa, Wohnungsbau, Sozialleistungen, Kultur, Infrastruktur, Freizeiteinrichtungen, etc. wird mittelfristig nicht mehr, die hierfür benötigen Mittel, über die herkömmlichen, erarbeiteten Steuern abdecken können. Der Umkehrschluss kann deshalb nur lauten, wie kann Politik gegensteuern?

Es scheint - zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung - dass die politisch Verantwortlichen darauf nicht, oder nur halbherzig reagieren. Das gilt auch und besonders, für die gerechte Besteuerung von Multi-Unternehmen. Apple, Google, Amazon, etc. müssen da ihre Steuern zahlen, wo ihre Produkte erstellt, gelagert und/oder vertrieben werden.

Man kann davon ausgehen, dass diese Art von Unternehmensbesteuerung, nicht im Sinne der Profiteure ist. Es wird aber Zeit, das Primat der Politik - gegenüber dem Lobbyismus - wieder herzustellen.

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Montag, 4. März 2019
E-Autos

Die E-Auto Offensive der Autoindustrie, dient jetzt als Allzweckwaffe gegen Feinstaub, CO2 und Klimakatstrophe. Außerdem ist sie ein exzellentes Mittel, um von der Betrügerei der Autohersteller und der politischen Untätig- und Hilflosigkeit, gegenüber der Autolobby, abzulenken.

USA, mit Tesla, die Europäer, mit VW, BMW, Daimler, Renault. etc. und der riesige asiatische Markt mit China, Japan und Südkorea, liefern sich zur Zeit, einen einen weltweiten Wettbewerb, um die Kunden für die E-Autos.

Ob E-Autos, dass Maß aller Dinge sind, wird die Zukunft zeigen. Entscheidend, für den Absatz, wird der Preis, die Reichweite und eine vernünftige Infrastruktur der Ladestellen sein. Kurz- und mittelfristig können E-Autos sicherlich ökologisch sinnvoll sein.

Denkt der neutrale Beobachter aber ein paar Jahre weiter, kommt ein bekanntes Gefühl auf - die Endlagerung. Es ist zwar nicht so brisant und akut gefährlich, wie der Atommüll, für den es bis heute noch keine Endlagerung gibt. Dafür ist der Batterieschrott, aber ein schleichender Prozess, der von Jahr zu Jahr Unmengen Batteriemüll hinterlässt.

Es wird eine nicht mehr überschaubare Menge an Batterien auf die Menschheit zukommen, die hochgiftige Bestandteile (z.B. Blei, Cadmium, Zink, Nickel, Quecksilber, etc.) enthalten. Diese müssen umweltgerecht entsorgt werden, und/oder nachhaltig, wieder den Materialkreislauf zurückgeführt werden.

Spannend, wäre von der Politik zu hören, ob die Alternativen wieder Afrika, Bangladesh, etc. heißen. Diese Länder, haben mit unserem westlichen Elektroschrott, ohnehin schon eine riesige Umweltkatastrophe.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichte sich nicht wiederholt und die verantwortlichen Politiker, bei den riesigen Mengen ausgedienter Batterien, nicht genauso so hilflos reagieren, wie bei der Endlagerung des Atommülls.

Die Politik muss aus diesem Grund umgehend handeln und ein entsprechendes Gesetz, zum Recyceln und der umweltgerechten Entsorgung, von Batterien für E-Autos einbringen.

Es darf nicht auf freiwilliger Basis - durch die Verursacher - geregelt werden. Praxis und Realität zeigen auf, dass egal in welchem Wirtschaftsbereich, die Freiwilligkeit, durch die Wirtschaft und Industrie, gnadenlos - zu Lasten der Umwelt und der Bürgerinnen und Bürger - ausgenutzt wird.

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Montag, 18. Februar 2019
Dieselfahrverbot

Es ist nachvollziehbar, dass die Dieselfahrer auf die Barrikaden gehen, wenn es um Fahrverbote geht.
Sind doch Existenzen bedroht. Verwunderlich ist aber, dass die Diskussion sich nicht um die kriminelle und nachweislich betrügerische Manipulation der Autoindustrie dreht. Statt dessen wird mal schnell ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet, der vom Wesentlichen ablenkt - von den Verursachen. Es wird auf die eingeprügelt, die ein Zeichen für den Umweltschutz und saubere Luft setzen möchten.

Messwerte hin oder her - es geht um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Da hilft auch nicht das Ablenkmanöver, wie und wo die Messstationen positioniert sind.
Unabhängig von der Entfernung zur Straße, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand auch nur schwer, warum die Messung der Abgase, in einer Höhe von ca. drei Metern (z.B. der Messcontainer an der Stresemannstraße in Hamburg-Altona) vorgenommen wird und nicht in Höhe von Kleinkindern und Kinderwagen,

Was den Kleinen - in direkter Höhe zu den Auspuffabgasen - zugemutet wird, grenzt am Tatbestand der vollendeten Körperverletzung. Eine Messung in diesen Regionen, würde ein Fahrverbot, für einen Großteil des Verkehrs, nach sich ziehen. Das Motto: "Kinder sind unsere Zukunft" wird hier mit Füßen getreten.

Fakt ist, dass Fahrzeuge aller Art, unabhängig wie hoch oder niedrig der Grenzwert ist, Feinstaubpartikel in die Umwelt blasen. Unstrittig ist auch, dass es nicht gesund ist, wenn Menschen diese Schadstoffe langfristig einatmen.

Eine Reduzierung der Abgaswerte, durch eine Hardwarenachrüstung - auf Kosten der Verursacher - wäre ein erster Schritt. Zielführend, kann aber nur der politische Wille, für eine saubere Luft sein.

Nachdem die Politik - in Sachen Hardwarenachrüstung - wieder einmal hilflos vor der Automobilindustrie und ihrer Lobby eingeknickt ist, taucht plötzlich ein Gutachten, von wenigen (nur 3 % Unterzeichner) deutschen Lungenfachärzten auf, welches alle wissenschaftlichen und gesundheitlichen Erkenntnisse über die Feinstaubbelastung, die weltweit, wissenschaftlich belegt wurden, in Frage stellt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Der Bundesverkehrsminister, die Autoindustrie und deren Lobbyisten klatschen Beispiel. Dieselfahrzeuge müssten nach diesem Gutachten nicht mehr umgerüstet werden, da die Grenzwerte angeblich zu niedrig angesetzt wurden.

Die Autoindustrie wird für ihren Betrug belohnt und spart Milliardenbeträge und Bundesverkehrsminister, Herr Scheuer, wird für seine Taten- und Hilflosigkeit entlastet.

Die Fahrverbote der Gerichte werden in Frage gestellt. Alles zum Wohle der Autoindustrie.

Schade nur, dass dieses Gutachten, sich im Nachhinein als fehlerhaft entpuppte!

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Mittwoch, 13. Februar 2019
Grundrente

Das Thema, Grundrente ohne Bedürfnisprüfung, wird von allen wirtschaftlich orientierten Parteien und Institutionen als Sozialismus - analog DDR - verteufelt. Das trotz eindeutiger Signale, dass ein weiter so, Millionen Werktätige in die Altersarmut katapultiert.

Jeder der einen Schritt weiter denkt, kann sich ausrechnen, dass hier ein großes, soziales Problem auftaucht, dessen Auswirkung, die Bundesrepublik zu einem riesigen, sozialen Spannungsfeld macht.

Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, wird jetzt nicht politisch auf die Altersarmut reagiert, werden zukünftig - des sozialen Friedens wegen - immense, finanzielle Kosten verbunden, mit gesellschaftlichen Problemen und Konflikten auf die Bundesrepublik zukommen.
Darum brauchen sich aber zum Glück, unsere jetzigen politisch Verantwortlichen keine Gedanken mehr zu machen.

Jahrelang wurde das Thema immer wieder auf die Agenda, der jeweiligen Regierungsparteien, gesetzt. Es passierte Nichts. Dabei wäre es, mit politischem Willen und der Ignorierung der Lobbyisten, schon längst möglich gewesen, eine zukunftsorientierte Lösung zu integrieren. Stichwort, eine Rentenversicherung für Alle.

Das beinhaltet als Erstes, den Wegfall der bisherigen Beitragsbemessungsgrenze (BBG) für die Rentenversicherung. Alternativ könnte man über eine Erhöhung der BBG diskutieren. Unter diesen Voraussetzungen, zahlen alle Arbeitnehmer sowie Ärzte, Architekten, Abgeordnete, Beamte und Selbstständige in die Rentenversicherung ein.

Es wird allen Beitragszahlern, ein nach oben gedeckelter Betrag, entsprechend der individuellen Einzahlungsjahre und gezahlten Beiträgen, als Rente gezahlt.

Für alle Niedriglöhner/innen, wird eine Grundrente zur Verfügung gestellt, die ein Leben in Würde und Selbstbestimmung garantiert. Ggf. müssen noch Steuermittel für diese Grundrente bereitgestellt werden.

Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern es ist sozial und entspricht dem Artikel 1 des Grundgesetzes: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Ganz nebenbei wird ein Beitrag zur Stabilisierung des sozialen Frieden geleistet. Das alleine ist ist wert, eine bedingungslose Grundrente einzuführen.

Die jeweilige Anpassung der Rente, wird - jährlich - dem gesamten erarbeiteten Bruttosozialeinkommen angepasst.

Die Politiker, die immer wieder heraus posaunen, hier wird nach dem Gießkannenprinzip vorgegangen, sollten sich einmal Gedanken machen, nach welchem Prinzip das Kindergeld verteilt wird. Hier wird, egal welche finanziellen Mittel jemand zur Verfügung hat, mit der Gießkanne verteilt.

Dass man mit einem Einkommen ab 100.000 Euro/Jahr, kein Kindergeld benötigt, wird Niemand bestreiten.

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Donnerstag, 24. Januar 2019
Feinstaub

Es ist doch irritierend, nachdem die Politik, wieder einmal hilflos vor der Automobilindustrie und ihrer Lobby eingeknickt ist, taucht plötzlich ein Gutachten, von wenigen (3 % Unterzeichner) deutschen Lungenfachärzte auf, welches alle wissenschaftlichen und gesundheitlichen Erkenntnisse über die Feinstaubbelastung, die weltweit wissenschaftlich belegt wurden, in Frage stellt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Der Bundesverkehrsminister, die Autoindustrie und deren Lobbyisten klatschen Beispiel, Dieselfahrzeuge müssten nicht mehr umgerüstet werden, da die Grenzwerte angeblich zu niedrig angesetzt wurden.

Die Autoindustrie wird für ihren Betrug belohnt und spart Milliardenbeträge und Bundesverkehrsminister, Herr Scheuer, wird für seine Taten- und Hilflosigkeit entlastet.

Die Fahrverbote der Gerichte werden in Frage gestellt. Alles zum Wohle der Autoindustrie.

Greift aber der gesunde Menschenverstand, ist Fakt, dass Fahrzeuge aller Art, unabhängig wie hoch oder niedrig der Grenzwert ist, Feinstaubpartikel in die Umwelt blasen. Unstrittig ist auch, dass es nicht gesund ist, wenn Menschen diese Schadstoffe langfristig einatmen. Nicht umsonst, werden Raucher vor den Folgen gewarnt. Einfach ausgedrückt, werden die Gesundheitsrisiken gegen wirtschaftliche Aspekte verrechnet.

Die Politik ist einmal mehr als Steigbügelhalter der Autolobby entlarvt. Der bei Antritt geschworene Amtseid, ist in vielen Fällen, nur noch ein Lippenbekenntnis.

Im Amtseid heißt es:
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

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Dienstag, 15. Januar 2019
Nationalstolz

Kann man auf etwas stolz sein, wofür man persönlich nichts getan hat? NEIN!!!

Man kann stolz sein, auf persönlich Erreichtes. Dazu gehört aber nicht, die Nationalität, Hautfarbe, Religion, ob arme oder reiche Eltern.

Der Mensch wird in eine Nation und deren Umfeld hineingeboren, ohne es selbst beeinflussen zu können.

Jede/r nach dem Krieg geborene/r Deutsche/r sollte sich deshalb bewusst sein, das Glück gehabt zu haben, in einem Staat hineingeboren zu sein und zu leben, in dem seit über sieben Jahrzehnte Demokratie, Meinungsfreiheit und Frieden herrschen.

Aus diesem Grund ist es schwer nachvollziehbar, dass immer mehr Menschen, mit Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und der Nazi-Ideologie sympathisieren.

Darauf stolz zu sein, dass der braune Mob skandiert:" Wir sind das Volk", kann sich keine demokratische Nation leisten.

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Historie

Die heutige Generation kann das gewaltige Verbrechen, des "Tausendjährigen Reiches", nicht mehr rückgängig machen - schuldig daran ist sie auch nicht. Wenn ich aber höre, wir müssen endlich einen Schlussstrich ziehen, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Nur die Erinnerung an die Vergangenheit kann dafür sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Es unsere Pflicht, die Historie - positive wie auch dunkle Zeiten - nicht zu vergessen.

Niemand würde auf die Idee kommen, Goethe, Schiller, Kant, etc. genauso tot zu schweigen, wie die AfD, die Verbrechen, von Hitler und seinen Mitstreitern negieren möchte. Die gehören aber genauso zur deutschen Historie, wie unsere Dichter und Denker.

Die Zukunft demokratisch, gerecht und sozial gestalten kann nur, wer die Historie seiner Nation, in der Gesamtheit nicht vergisst.

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Montag, 19. November 2018
Dieselskandal

Update: 19.11.2018
Es ist das eingetroffen, was Frau Merkel angedeutet hat. Das muss sich der Normalbürger auf der Zunge zergehen lassen.

Die Bundesregierung umgeht mit Taschenspielertricks, Fahrverbote, um die kriminellen Machenschaften der Autoindustrie (siehe Update 24.10.2018) - zu unterstützen.

Da wird das Argument der mangelnden Verhältnismäßigkeit aus dem Hut gezaubert, um gerichtliche angeordnete Diesel-Fahrverbote in Städten zu umgehen bzw. zu erschweren.

Am am 15. November 2018 wurde eine Gesetzesregelung verabschiedet - wohlgemerkt, auch mit den Stimmen der SPD - wonach eine Stickoxid-Belastung von unter 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, als unverhältnismäßig gilt.

Der Wert ist um 25% höher, als die von der EU festgelegte Höchstgrenze von 40 Mikrogramm NOx im Jahresmittel. So wird die Judikative mit einer einfachen Änderung der Gesetzgebung - gegen den Willen von Millionen Bürgern - ausgehebelt. Wie war es noch einmal mit den Schutz der Bürgerinnen und Bürger?

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Update: 24.10.2018
Merken unsere Politiker noch was? Frau Merkel will die Fahrverbote der Deutschen Gerichte, in deutschen Städten aushebeln, wenn nur geringfügige Grenzwertüberschreitungen vorliegen.

Wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NOx) von - im Jahresmittel 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft - nur geringfügig überschritten, soll das gerichtliche Fahrverbot nicht gelten.

Jetzt, wo Gerichte die Bürgerinnen und Bürger schützen, unterstützt unsere Kanzlerin - scheißegal, was die Gesundheitsgefährdung anbetrifft - die Autoindustrie.

Seit Bekanntwerden, dass die Grenzwerte nicht eingehalten werden können, wurde von der Autoindustrie - mit Einverständnis der Politik - jahrelang verhindert, dass Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft, umgesetzt wurden.

In diesem Zusammenhang hat die Autolobby auch durchgesetzt, dass der Dieselkraftstoff eine unverhältmäßige, geringere Besteuerung, im Vergleich zum Benzin, unterliegt (siehe Link: Vergleich Mineralölsteuer).

Mit dem Argument, geringer und kostengünstiger Kraftstoffverbrauch - im Vergleich zum Benzin - wurde der Verkauf angekurbelt. Das ganze ein bisschen aufgepeppt mit der Betrugssoftware für theoretisch, umweltfreundliche Motoren, erwies sich als ein genialer Marketingschachzug der Autolobby. Jetzt, wo der Betrug ans Tageslicht gekommen ist, wird weiter getrickst und vertuscht.

Die Schadstoffbelastung durch Dieselautos, ist ein Thema, was schon jahrelang auf der Agenda steht. Es wurde ausgesessen, bis es knallte. Mit einer rechtzeitigen Gleichschaltung der gesamten Mineralölsteuer, hätte das Dieselproblem, nicht die heutige Dramatik, mit Gesundheitsschädigung und Fahrverboten, da der Verkauf von Dieselmodellen weitaus geringer ausgefallen und damit auch die Luftverschmutzung, nicht das heutige Ausmaß hätte.

Vergleich Mineralölsteuer

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Update: 20.10.2018
Verdrängt wird, es geht hier um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Die gesamte Messung der Abgaswerte ist eine einzige Verarschung der Menschen. Fakt ist, dass nur eine Reduzierung der Abgaswerte der Motoren Abhilfe schafft.

Hier hilft nur Hardwarenachrüstung oder Verschrottung der staatlich legitimierten Dreckschleudern, auf Kosten der Verursacher - der Autoindustrie. Die Sperrung von einzelnen Straßen ändert die Situation nicht, da die Gesamtbelastung nicht minimiert wird.

Es ist auch schwer nachvollziehbar, warum die Messung in einer Höhe von ca. drei Metern (Container an der Stresemannstraße in Hamburg-Altona) vorgenommen wird und nicht in Höhe von Kleinkindern und Kinderwagen. Was da den Kleinen zugemutet wird, hält keinem Grenzwert stand. Zu vermuten ist, eine Messung in diesen Regionen, würde ein Fahrverbot für einen Großteil des Verkehrs nach sich ziehen.

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Update: 08.10.2018
Der Dieselskandal wäre doch ganz einfach zu lösen.

1. Autounternehmen und deren Vorstände werden gesetzlich so behandelt, wie es dem Strafgesetzbuch, bei kriminellen Machenschaften, entspricht.
Ohne dem Gesetz vorzugreifen, handelt es sich, durch die betrügerische Manipulation der Motoren, mit Ihren - über den gesetzlichen Grenzwerten liegenden, schädlichen Abgaswerten - um Körperverletzung mit ggf. Todesfolge, sowie Umweltverschmutzung und Betrug. Die Menschen in den Städten wurden und werden weiterhin bewusst, diesen tödlichen Gefahren ausgesetzt.

Unabhängig vom richterlichen Strafmaß für diese Vergehen, werden die Unternehmen dazu verpflichtet, den Betrug am Kunden zu revidieren.
Hier könnte es sich um Rücknahme des Fahrzeugs, Hardwarenachrüstung oder Prämien für einen Umtausch handeln.

2. Die Bundesregierung beugt sich nicht mehr dem Druck der Autolobby und gibt die Verweigerungshaltung gegenüber den strengeren Brüsseler Abgaswerten auf, damit die Autohersteller, sich der Klimarealität stellen müssen.

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Update: 08.05.2018
Audi, VW, Daimler, Porsche und Bosch - sind Weltfirmen, die sich einen - im wahrsten Sinne des Wortes - Dreck um Gesetze, die Umwelt und die Gesundheit der Menschen kümmern.

Um des Profites Willen wurde manipuliert, getrickst und bestehendes Recht ausgehebelt. Bewusst wurden durch technische Tricks Emissionsgrenzen missachtet. In den Städten und an den großen Ausfallstraßen wohnende Menschen, wurden millionenfach der Körperverletzung mit ggf. Todesfolge ausgesetzt.

Deutsche Politik und Judikative greifen nur halbherzig ein, da der Autostandort Deutschland nicht in Frage gestellt werden soll. Vorstände und Aufsichtsräte waschen ihre Hände in Unschuld.

Die USA macht es vor und greift durch. Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn, wird durch die USA, per Haftbefehl, wegen Verschwörung im Dieselskandal gesucht.

Leider wird bei der ganzen Gemengelage, das Ganze auf Unternehmen und Personen reduziert. Natürlich ist es zwingend notwendig, die Verantwortlichen zu bestrafen.

Der entscheidende Aspekt gerät durch diese Diskussion in den Hintergrund. Technik kann bezahlt werden....aber was ist mit der Gesundheit, der Betroffenen?

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Update: 04.05.2018
Jeder Arbeitnehmer, der einmal in einem Unternehmen mit Vorstand oder Geschäftsführung tätig war, ist irritiert über die Aussagen des ehemaligen VW-Chefs Martin Winterkorn, der öffentlich beteuert, er habe sich in der Abgasaffäre nichts zuschulden kommen lassen.

Es ist undenkbar, dass ein Vorstandsvorsitzender eines global tätigen Unternehmens, bei einem Betrug, dermaßigen Ausmaßes, nichts davon wusste was in seinen Unternehmen passierte. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass er nicht in Entscheidungen mit diesem Ausmaß involviert wurde. Im Umkehrschluss müsste man sich sonst fragen: "wofür wurde er bezahlt"?

Was in Deutschland undenkbar ist, wird in den USA praktiziert. Die USA lassen sich das nicht bieten und greifen durch.

Der ehemalige, verantwortliche VW-Chef, wird in den USA, für Manipulationen und Betrug (Diesel-Gate), zu Verantwortung gezogen.

Man muss kein Freund der USA sein, um festzustellen, die Behörden der USA machen das, was in solchen Situationen ein Rechtsstaat tun muss. Die wahren Schuldigen - unabhängig vom wirtschaftlichen und politischen Status - vor Gericht bringen.

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Update: 11.04.2018
Das schlägt den Fass den Boden aus. Auf der Klausur des Bundeskabinetts im brandenburgischen Schloss Meseberg, äußerte sich unsere Kanzlerin Merkel skeptisch, zu technischen Nachrüstungen bei Dieselautos.
Hardware-Nachrüstungen seien "kostenintensiv". Wo lebt diese Frau? Die Dame zieht einen Kosten/Nutzen-Vergleich, der Gesundheit von Millionen Bürgerinnen und Bürgern vor, nur um die Autoindustrie vor hohen Kosten zu schützen.

Was ist kostenintensiver - den Verursachern selbstverschuldete Kosten, für eine Nachrüstung aufzubürden und Dieselautos mit Hardware nachrüsten oder Millionen von Betroffenen weiterhin die Schadstoffe inhalieren lassen, die - nachweislich - Krankheit und Tod nach sich ziehen.
Die zusätzlichen Kosten für das Gesundheitswesen werden ja auf die Allgemeinheit umgelegt. Ganz abgesehen von den Schicksalen, der betroffenen Menschen, die nicht in Euro zu bemessen sind.
Nicht über mehr oder weniger muss Frau Merkel bei ihrer Kosten/Nutzen -Analyse Gedanken machen.

Böse Zungen behaupten, dass bei einer Nichtumrüstung auf die Hardware, im Gesundheitswesen Umsätze generiert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Fakten würden eine Kosten/Nutzen-Analyse doch attraktiv machen.

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14.03.2018
Es war voraus zu sehen. Ein Urteil, das für Politik und Autoindustrie alle Möglichkeiten offenlässt - siehe Bericht
Dieselurteil.

Die Richter des Bundesverwaltungsgerichts haben den Ball zurückgespielt und mit ihrem Urteil, die Politik und Städte wieder in die Verantwortung genommen. Mit dem Richterwort "Verhältnismäßigkeit" wird der Kumpanei zwischen Politik und Autolobby, erneut Tür und Tor geöffnet.

Wenn es der Politik tatsächlich um die Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen geht, muss die Möglichkeit der Fahrverbote - in den entsprechenden Regionen - konsequent umgesetzt werden.

Hier ist aber ein Chaos vorprogrammiert, da jede Stadt für sich entscheiden kann, wie sie mit dem Urteil umgeht. Alleine schon bei den Plaketten - welche Euronorm darf wo fahren - scheinen die Ministerien überfordert. Statt Lösungen vorzulegen, publizieren die entsprechenden Bundesministerien all das, was sie nicht möchten.

Um es noch einmal deutlich zu machen, die Autoindustrie hat - nicht nur - die Dieselautokäufer betrogen. Mit dem Betrug über falsche Abgaswerte - bei allen Autos - wurde eine vielfache, vorsetzliche Körperverletzung, ggf. mit Todesfolge in Kauf genommen. Das betrifft viele Millionen Menschen, die als Testpersonen herhalten mussten und weiterhin müssen.

Warum werden die wahren Schuldigen in Politik und Autoindustrie von der Staatsanwaltschaft geschont? Betrug und Körperverletzung mit Todesfolgen sind strafbar!
Die Kumpelschaft zwischen Autoindustrie und Politik muss endlich entflechtet werden.

Trotz Milliardengewinne, wollen sich die Autoindustrie und deren Lobbyisten, jetzt ihrer Verantwortung, für eine Hardware-Nachrüstung, entziehen.

Das ein Softwareupdate, auf einmal das Allheilmittel sein soll, erschließt sich dem gesunden Menschenverstand nur schwer.

Bei den betroffenen Motoren wurde gezielt Software aufgespielt, die Abgaswerte in bestimmten Situationen so manipulieren, dass die messbaren Grenzwerte, ausschließlich unter Laborbedingungen, eingehalten werden.

Jetzt soll ein Update installiert werden, was den Betrug rückgängig macht.
Zieht man den Umkehrschluss, dann kann es ja nur heißen, die Motoren werden durch das Update wieder in den Urzustand versetzt - ergo, wieder die ursprünglich erhöhten Abgaswerte.

Eine Reduzierung der Schadstoffe - durch ein Softwareupdate - ist nur durch Drosselung des Verbrauchs wahrscheinlich. Das dann die angegebenen Leistungsdaten sich auch verschieben, liegt auf der Hand.

Mit anderen Worten, es wurde ein Auto gekauft, dass ein anderes ist, als in den Hochglanzbroschüren angepreist. Man kann es auch deutlich aussprechen - Betrug!

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Mittwoch, 10. Oktober 2018
Klimawechsel satirisch gesehen

Das Thema Klimapolitik in Deutschland ist zur Zeit in aller Munde. Nach den neuesten Erkenntnissen des Weltklimarats (Stand: Oktober 2018), ist es für Alle klar, das Wasser steht uns im - wahrsten Sinne des Wortes - bis zum Hals.

Was machen unsere Politiker? Sie lassen zu, das im Sinne der Gewinnmaximierung, Energieunternehmen Braunkohle abbauen und verfeuern dürfen - trotz der Gewissheit, dass es die Klimaerwärmung weiter fördert.

Da wird gegen die Mehrheit der EU, mit aller Macht versucht, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß, im Sinne der deutschen Autoindustrie durchzusetzen.

Die gesundheitlichen Probleme der Menschen, durch den Betrug der Autoindustrie, was die Grenzwerte anbetrifft, werden beiseite gewischt. Das Thema Arbeitsplätze erschlägt alle wissenschaftlich, fundierten Fakten.

Wo bleibt die Kreativität der Autobauer, wenn es darum geht, kostengünstige Abgasfilter zu bauen. Bei der Entwicklung der Betrugssoftware, gab es weder technische noch finanzielle Hindernisse. Da griff die deutsche Ingenieurkunst.

Jahrelang hatte die Autoindustrie Zeit, sich den Grenzwerten zu stellen. Jetzt jammern die Betrüger rum, und drohen, dass wenn ihnen bei den CO2-Grenzen nicht entgegengekommen, es hunderttausende von Arbeitsplätzen kostet.

Die Auto- und Energieindustrie und ihre Lobby, diktiert der Politik weiterhin, was sie für richtig hält.

Satirisch könnte man es auch so interpretieren

Die Politik muss das Große Ganze im Auge haben. Deswegen handelt es sich volkswirtschaftlich gesehen, um eine Win Win Situation, da:

  • einerseits, wird durch die deutsche Blockade der EU - zur Minimierung des CO2-Ausstoß - sowie der andauernden Braunkohleverfeuerung, die Auto- und Energieindustrie geschützt, was Arbeitsplätze erhält.

  • andererseits, werden die durch den Klimawechsel auftretenden Naturkatastrophen dazu beitragen, dass Arbeitsplätze - durch den Neuaufbau von zerstörter Infrastruktur, Häuser und überfluteten Arealen - neu geschaffen werden. Wenn das kein Erfolg ist.

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Dienstag, 9. Oktober 2018
Klimawechsel

Die Große Koalition (GroKo) hat mit ihrer Festlegung zur Klimapolitik: “Das kurzfristige Ziel für 2020 wird aus heutiger Sicht nicht erreicht", ein fatales Signal für unsere Umwelt und eine Kapitulation, vor den mit der Arbeitsplatzkeule schwingenden, großen Energieunternehmen gesetzt.

Wie anders sollen, die folgenden - nicht bindenden - Absichtserklärungen (Quelle: Sondierungspapier SPD/Union) verstanden werden:

  • Maßnahmen, um die Lücke zur Erreichung des 40 %-Reduktionsziels bis 2020 so weit wie möglich zu reduzieren.
  • Wir bekennen uns zu den Klimazielen 2020, 2030 und 2050.
  • Die Handlungslücke zur Erreichung des Klimaziels 2020 wollen wir so schnell wie möglich schließen. Das Minderungsziel 2030 wollen wir auf jeden Fall erreichen. Dies soll unter Beachtung des Zieldreiecks Versorgungssicherheit, Sauberkeit und Wirtschaftlichkeit sowie ohne Strukturbrüche realisiert werden.
  • Wir werden eine Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ unter Einbeziehung der unterschiedlichen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Umweltverbänden, Gewerkschaften sowie betroffenen Ländern und Regionen einsetzen, die bis Ende 2018 ein Aktionsprogramm mit folgenden Elementen erarbeiten soll:

    • Maßnahmen, um die Lücke zur Erreichung des 40 %-Reduktionsziels bis 2020 so weit wie möglich zu reduzieren.

    • Maßnahmen, die das 2030-Ziel für den Energiesektor zuverlässig erreichen, einschließlich einer umfassenden Folgenabschätzung.

    • einen Plan zur schrittweisen Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung einschließlich eines Abschlussdatums und der notwendigen rechtlichen, wirtschaftlichen, sozialen und strukturpolitischen Begleitmaßnahmen und die finanzielle Absicherung für den notwendigen Strukturwandel in den betroffenen Regionen und einen Fonds für Strukturwandel aus Mitteln des Bundes.

    • Ein paralleles Vorgehen soll für den Bau- und Verkehrssektor erfolgen. Auf dieser Grundlage wollen wir ein Gesetz verabschieden, dass die Einhaltung der Klimaschutzziele 2030 gewährleistet. Wir werden 2019 eine rechtlich verbindliche Umsetzung verabschieden.

Das Zeitfenster, der GroKo, für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes wurde ad absurdum geführt. Hat der von der GroKo beschlossene Zeitablauf weiterhin Bestand, steht uns nach neuesten Erkenntnissen (Stand: Oktober 2018) des Weltklimarat ein Supergau bevor. Das umso mehr, da Deutschland sich schon wieder gegen Europa gestellt hat. Deutschlands Umweltministerin Svenja Schulze, bremst bei den CO2-Vorgaben für Autos, die EU aus.

Die EU wollte ursprünglich, bis 2030 mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase produzieren, als 1990. EU-Klimakommissar Canete hatte vorgeschlagen, frühzeitig ein Ziel von 45 Prozent anzustreben. Deutschland Lobbyisten haben es aber geschafft, dass die Bundesregierung - mit nur 30 Prozent Minimierung - als Höchstgrenze, in die Verhandlungen geht.

Bei der Klimapolitik durfte erwartet werden, dass alle lobbyistischen Belange keine Rolle spielen und alle an einem Strang ziehen. Das Gegenteil ist der Fall - siehe Hambacher Wald - Die Lobbyisten haben sich gegen die Politik und wider der Vernunft durchgesetzt.
Auf einem einfachen Nenner reduziert: "es geht um Kohle". Immer mehr große Naturkatastrophen sind die Folge. Die Gier nach dem Geld, fördert den Ausstoß von Treibhausgasen.

Wann endlich wird es wahrgenommen, dass die Natur nicht verhandel- und bezahlbar ist. Wir brauchen die Natur! Die Natur braucht uns nicht! Sie wehrt sich gegen ihre Vergewaltigung.

Was nützen Arbeitsplätze, wenn unsere Küsten unter Wasser stehen. Und dann wird endlich auch ein Herr Trump nasse Füße bekommen.

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Mittwoch, 19. September 2018
Das blöde Wahlvolk

Das ganze Dilemma um den Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, zeigte wieder einmal auf, für wie blöde, das Wahlvolk gehalten wird.

Irritierend daran ist aber, dass die Politiker nicht mehr in der Lage sind, nachzuvollziehen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen, in der Bevölkerung hervorrufen.

Man bekommt Kopfschmerzen, wenn die politisch verantwortlichen Damen und Herren zum Geschwafel vor Kameras und Mikrofonen ansetzen.

Auf Teufel komm raus, versuchen sie ihre Entscheidungen positiv zu verkaufen. Gleich welcher Schwachsinn produziert wurde. Ihre landläufige Meinung scheint zu sein, der Halbwertzeit des Gedächtnisses, der Wählerinnen und Wähler wird es schon richten.

Wie sonst, können führende Politiker der SPD, es als einen großen Erfolg verkaufen, dass sie es durchgesetzt haben, Herrn Maaßen, einen besser bezahlten Posten als Staatssekretär zu verschaffen.

Allerdings gibt es einen kleinen Wermutstropfen. Es wird hier jemand nach oben gelobt, der auf dem rechten Auge nicht mehr den Durchblick hatte. Eine Person, dafür auch noch, mit dem Posten eines Staatssekretärs und höherem Gehalt zu belohnen, ist eine glatte Verhöhnung der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.

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