Dienstag, 20. April 2021
Europäische Fußball Super-Liga

Update: 21. April 2021
Englische Clubs, ziehen den Schwanz ein.

Montag, 19. April 2021, zwölf europäische Spitzen-Fußballclubs, gaben die Gründung einer europäischen Super-Liga bekannt.
Die Verantwortlichen der sechs englischen Clubs: FC Arsenal, Tottenham Hotspur, FC Liverpool, Manchester City, Manchester United, die drei spanischen Clubs: Atletico Madrid, Real Madrid, FC Barcelona sowie drei italienische Clubs: AC Mailand, Inter Mailand, Juventus Turin, haben über die Köpfe von Millionen Fans eine Super-Liga geschaffen. Die Gründungsmitglieder werden von der US-Bank JP Morgan, mit 3,5 Milliarden Euro gesponsert.

Als bekennender Fußballromatiker ist auch mir klar, dass Fußball keine Nostalgieveranstaltung mehr ist. Fußball ist knallharter Business und Profi-Clubs mit geringen Einnahmen werden es immer schwerer haben, im internationalen Wettbewerb mitzumischen. Helfen würde hier nur eine Tranfer- und Gehaltsobergrenze, die einen fairen Wetbewerb garantiert.

Ausnahmespieler zu halten oder zu erwerben, wird ohne die finanziellen Grundlagen schwer möglich sein. Daraus resultierend, zeichnet sich auch der Erfolg eines Clubs ab, denn entgegen landläufiger Meinung schießt Geld (Ausnahmen bestätigen die Regel) doch Tore. Unabhängig von den ausufernden Gehältern und Transfersummen, sind das wirkliche Kapital eines Clubs aber die Zuschauer. Die Corona-Pandemie hat es eindeutig bewiesen, Fußball ohne Zuschauer ist ein steriler Vorgang. Erst die Fans haben die Clubs zu dem gemacht was sie heute darstellen, große Wirtschaftsunternehmen und ein zweites zu Hause für ganz viele Menschen.

Für den Schritt, den diese Clubs mit der Super-Liga jetzt beschreiten, gibt es nur eine Aussage: Gier frisst Gehirn auf! Es wird ein Gebilde zerstört, deren Auswirkungen alle Fußballfans trifft. Das Wort Fan wird eine ganz neue Bedeutung bekommen. Eine Identifikation mit seinem Club wird nur noch schwer möglich sein. Fan zu sein kann sich nur noch erlauben, wer finanziell in der Lage ist zu den Auswärtsspielen in ganz Europa zu jetten. Man darf davon ausgehen, dass auch die Eintrittspreise der Heimspiele angepasst werden und für viele, vor allen jugendliche Fans, nicht mehr erschwinglich sein werden.

Bayern München und Borussia Dortmund zieren sich noch, der elitären Liga beizutreten, da sie clever genug sind erst einmal abzuwarten, wie sich dieses Fußballerdbeben auf die Fanszene auswirkt. Sicher gibt es Fußballfans, die dieser neuen Konstellation positiv gegenüberstehen. Das gehört zur Meinungsfreiheit. Als Fernsehkonsument, Live-Zuschauer und Fußballliebhaber, sehe ich mich aber gefordert. Nur als schmückendes Beiwerk, für eine Multimilliarden Geldmaschine möchte ich nicht dienen.

Die Clubs der Super-Liga werden zum Spielzeug weniger Investoren und entfernen sich immer weiter von der Basis. Diese hat alle Möglichkeiten, ihren Unmut deutlich zu zeigen. Der einfachste Weg ist der Boykott der Euroa-League-Spiele. Die Corona-Pandemie hat den Spitzenclubs gezeigt, dass es finanziell auch ohne Zuschauer geht. Da die Profi-Clubs überwiegend von den Fernsehgeldern profitieren, sollten aber daran denken, dass Veranstaltungen ohne Zuschauer für die Werbeindustrie uninteressant werden. Es liegt also an jedem selbst, ob er weiterhin gewillt ist, Fußballmillionäre, durch Verträge mit den übertragenden Fernsehsendern zu sponsern oder seinen Heimatverein zu unterstützten.

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Freitag, 16. April 2021
Eigenheim oder Miete

Urteil des Bundesverfassungsgericht, Update: 15. April 2021, zum Mietendeckel in Berlin.

21. Februar 2021
Die zurzeit angeregte Diskussion, Mietwohnungen statt Einzelhäuser zu bevorzugen, verdrängt die ganze Problematik über zu wenig bezahlbaren Mietwohnraum, verfügbare Flächen für Eigentum, deren Kosten, die Finanzierung sowie urbanes Wohnen mit Nachhaltigkeit.

Damit es deutlich wird, es soll niemanden verweigert werden, ein Eigenheim zu bauen. Es entspricht aber nicht der Realität, wenn es so dargestellt wird, dass durch mehr bezahlbare Mietwohnungen, einem Großteil der Bevölkerung, die Chance genommen wird ein Eigenheim zu bauen. Sinnvoll wäre in diesem Zusammenhang, wenn die Union (CDU/CSU) ihren Widerstand, zur Vermeidung der Grunderwerbssteuer, im Sinne der großen Immobiliengesellschaften aufgeben würde.

Seit Zeiten von Erhard und Adenauer hat sich die Bundesrepublik Deutschland zur sozialen Marktwirtschaft bekannt. Der Immobilienmarkt, ist der einzige Wirtschaftszweig, der nicht durch Angebot und Nachfrage geregelt ist. Flächen (Angebot) für Baugrundstücke werden immer weniger. Die soziale Marktwirtschaft ist hier an ihre Grenzen gelangt, da die Gewährleistung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs, durch ein - einseitig - immer kleiner werdendes Angebot, nicht mehr gegeben ist.

Zu regeln wäre dieses Dilemma nur, wenn Städte und Gemeinden, von ihrem Vorkaufsrecht gebrauch machen, freie Bauflächen und zum Verkauf stehende Immobilien aufkaufen, anstatt den Erwerb profitorientierten Gesellschaften oder Bodenspekulanten zu überlassen. Die Baugrundstücke dann gemeindlich verwalten und ggf. den Bauherren von Eigenheimen und sozial eingestellten Wohnungsbaugesellschaften zum Selbstkostenpreis, anbieten. Das unter fest vorgegebenen Richtlinien. Dass es keine Sozialromantik ist, beweist die Stadt Ulm.

Städte und Gemeinden, hätten es dann selbst in der Hand, wie sie den Lebensraum ihrer Gemeinde/Stadt gestalten möchten. Anderenfalls stellt sich die Frage, welche jüngeren Normalverdiener*innen, die nicht von Angehörigen (Eltern) unterstützt werden, können es sich erlauben, in halbwegs zentraler Lage, ein Eigenheim zu bauen. Gleich, ob es sich um ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte handelt. Von einem Einzelhaus, mit übersichtlichem Garten, ganz zu schweigen.

Die Hürden, um an einem entsprechenden Kredit zu gelangen, sind hoch. Das fängt damit an, dass man mindestens 20 % Eigenkapital vorweisen muss. Welche junge Familie kann bei den heutigen Immobilienpreisen, für die je nach Lage, Größe, Alter und Ausstattung zwischen 350.000 und 600.000 Euro und mehr bezahlt werden müssen, mal kurz zwischen 70.000 bis 120.000 Euro Eigenkapital vorweisen. Hinzu kommt der Status der Beschäftigung: Angestellter, Handwerker oder Beamter. Ohne seriösen Arbeitgeber, entsprechendes Gehalts und Sicherheiten, wird es schwierig, eine Bank zur Auszahlung eines Baukredits zu bewegen.

Sicher gibt es die glücklichen Umstände, mit Unterstützung der Eltern, diese Beträge aufzubringen. Das aber als den Normalfall zu bezeichnen, läuft an der Realität vorbei. Da hilft auch das Baukindergeld und die Pendlerpauschale nicht. Für die Tilgung, des Baukredits, ca. 25 Jahre, ist es in den meisten Fällen notwendig, dass beide Ehepartner arbeiten müssen. Eine Familie, mit einem oder mehreren Kindern zu gründen, überlegen sich dann viele der Häuslebauer, da es finanziell nur schwer möglich ist.

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Dienstag, 6. April 2021
E-Auto und Batterieschrott

Im Moment wird das E-Auto, von Politik, Autolobby und den Medien, als das Allheilmittel gegen den Klimawandel ins Spiel gebracht.

Es gibt keinen Autohersteller mehr, der die Entwicklung und Produktion von E-Autos vernachlässigt. Das beinhaltet aber auch, dass die Autoindustrie Unmengen von hochgiftigem Batterieschrott produziert. Dieser muss, vom Verursacher (Autoindustrie), umweltschonend recycelt und wieder in den Produktionskreislauf integriert werden.

Die Vergangenheit hat auch deutlich gezeigt, dass man mit einer "freiwilligen Selbstverpflichtung" der Wirtschaft und Industrie, das Problem nicht lösen wird. Es muss gesetzlich geregelt werden.

Schon im Oktober 2019, wurde sich hier mit Batterierecycling und verbliebenen Batterieschrott auseinandergesetzt. Die Corona-Pandemie hat diese Thematik fast vergessen lassen. Umso mehr stellt sich die Frage, wie die Politik und die Autoindustrie damit umgehen will. Zum Glück, gibt es Menschen und Medien, die auch in diesen einschneidenden Zeiten, nicht vergessen, dass das Leben nach Corona weitergeht und von der Politik, Antworten auf die ungeklärten Fragen, des Batterie-Recycling, erwarten.

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Montag, 5. April 2021
Brücken-Lockdown

Schaut man auf die offizielle Hamburgseite, um zu erfahren, wie der aktuelle Stand der Kontaktbegrenzung ist, wird es schwierig zu entnehmen, was man darf und was nicht. Einerseits sind nur Treffen, mit einer Person, aus einem anderen Haushalt zugelassen. Hält man den Mindestabstand von 1,5 Meter ein, dürfen es auch mehrere Personen sein. Wie viele Personen es sein dürfen, kann man nur raten - siehe Kontakte.

Statt klare, übersichtliche, bundeseinheitliche Voraussetzungen für Lockdown und die Eingrenzung des Virus zu schaffen, setzt jede/r Landesfürst*in auf seine eigenen, egoistischen Lösungswege. Hintergrund für Maßnahmen, wie Lockerungen, Öffnungen und Lockdown, sind immer die nächsten Wahlen und die Stimmung in der Bevölkerung. Man hat Angst vor den Wähler*innen. Das unbekannte Wesen - der/die Wähler*in - schlägt an der Wahlurne zurück. Wenn wir jetzt alle einsperren und bevormunden, so die Gedankengänge der Politiker*innen, strafen sie uns bei der Wahl ab.

Allmählich haben aber auch die Politiker*innen festgestellt, dass die Mehrheit der Bevölkerung überzeugt ist, es hilft nur ein harter Lockdown, da der Virus, mitsamt Mutanten, nicht vor Grenzen und organisatorischen Chaos haltmacht. Die Menschen haben die Nase voll, von diesem Taktieren. Bis alle geimpft sind, wird immer deutlicher, nur ein konsequenter Lockdown hilft uns aus der Pandemie. Hört endlich auf die Wissenschaft. Macht nicht den gleichen Fehler, wie in der Klimapolitik!

Herr Laschet, möchte doch mit der neuen Wortkonstruktion "Brücken-Lockdown", seine Versäumnisse überspielen und hängt jetzt seine Fahne in Wind, in dem er fordert, was die Wissenschaft schon immer gepredigt, einen harten Lockdown. Mehr politische (sorry) Verarschung der Bürger*innen, ist nicht möglich.

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Sonntag, 4. April 2021
Infektionsschutzgesetz und Covid-19

Am 11. März 2021 wurde die COVID-19-Pandemie ein Jahr alt. Das Infektionsschutzgesetz (IfSG), soll in Pandemiezeiten dafür sorgen, dass die Menschen der Bundesrepublik Deutschland vor solchen Auswirkungen, wie zurzeit durch das Covid 19-Virus verursacht, geschützt werden. Dazu gehören die organisatorischen Voraussetzungen, Herstellung, Beschaffung, Verteilung und Verabreichung sämtlicher Ressourcen, die zur Pandemiebekämpfung notwendig sind.

Die politischen sowie alle organisatorischen Möglichkeiten werden durch §5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite, des IfSG deutlich aufgeführt und sollten als Leitfaden dienen. Hier, insbesondere die Artikel 4-6.

Mit dem IfSG, wird den verantwortlichen Politiker*innen, speziell der Bundesregierung, mit dem von Jens Spahn geführten Bundesministerium für Gesundheit - ein temporäres Werkzeug (ausschließlich für die Zeit der Pandemie) zur Verfügung gestellt, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen. Das betrifft die ungeliebten Maßnahmen, Entscheidungen und schmerzhaften Einschnitte (Lockdown) in das tägliche Leben genauso, wie vorausschauendes Denken und Planen. Dazu gehört (immer noch), ein bundeseinheitliches Konzept, das aufzeigt, wie auf Situation a, b oder c bundesweit zu reagieren ist und wie geht das Zusammenleben mit dem Virus weiter.

Hier liegt das Problem der Bundesregierung und von Frau Merkel - es müssen die vielschichtigen Möglichkeiten des IfSG, auch gegen alle Lobby-Begehrlichkeiten, Länderchefs und Kanzlerkandidaten durchgesetzt werden. In dieser schwierigen Lage vermisst man die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin.

Vor allen Dingen, die Alleingänge der Länderchefs sind schwer nachvollziehbar. Mit ihrer dickköpfigen Vorgehensweise, in Sachen Öffnung, praktizieren sie fahrlässig das Gegenteil von dem, was die Wissenschaft immer wieder predigt - Kontaktminimierung!

Was jetzt passiert, grenzt an vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge. Statt, wie von den Virologen gefordert, die Pandemie einzugrenzen, wird einer Ausweitung Vorschub geleistet. Bei allen berechtigten, wirtschaftlichen (Lobby-) Zwängen, sollte immer Prämisse sein, die Wirtschaft kann man wiederbeleben, Tote nicht!

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Donnerstag, 1. April 2021
Sport und Politik

Man mag es nicht mehr hören. Da verkünden immer wieder hohe Sportfunktionäre - ob Fifa, DFB oder olympisches Komitee - allen Ernstes: "Sport und Politik" gehören getrennt". Das ist die größte Lüge. Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar durchzuführen, ist ein politischer Akt.

Ein politisches Statement ist auch, dass so gut wie keine - sogenannte, demokratische Nation - Einwände gegen die Missachtung von Menschenrechten und die Ausbeutung von fremdländischen Gastarbeitern erhebt. Die Scheichs sehen diese unwürdige Behandlung von Menschen, dadurch als ihr - politisches - Recht an.

Tausende Tote auf den Baustellen, Unterkünfte die eher einen Verschlag ähneln, miserable Versorgung und Missachtung der gesundheitlichen Belange werden nicht einmal verheimlicht. Die Welt schaut dabei zu, alles im Namen des Sports und der Milliardenumsätze, die mit der WM generiert werden. Im wahrsten Sinne des Wortes, wird über Leichen gegangen.

Die krampfhaften Aktionen der Fußballnationalmannschaft, mit Parolen auf den Trikots: wie "Human Rights", täuschen auch nicht über die Versäumnisse des DFB hinweg, klare Kante zu beweisen und den Machthabern mitzuteilen, wir stehen für reale Menschenrechte vor Ort. Wenn ihr nicht danach handelt, wird boykottiert. Es liegt jetzt, statt an dem DFB, an den fußballinteressierten Menschen, ob sie durch Fernsehverzicht der WM-Spiele Zeichen setzen.

Sport ist Politik! Das wussten sie schon im alten Griechenland. Nazi-Deutschland, hat es mit der Olympiade in Berlin (1936), ebenso eindrucksvoll bewiesen, wie später die Ex-DDR.

Das Zusammenspiel - Politik und Sport - ist untrennbar. Warum, stellen sich die Staatsoberhäupter der Welt, mit Ihren erfolgreichen Mannschaften und Spitzensportler vor Kameras? Weil sie dadurch politisch aufgewertet werden.

Und jetzt kommen Sportfunktionäre der Fifa und des DFB und wollen, der Bevölkerung wahrmachen - mit anderen Worten - sie für dumm verkaufen, dass man Sport und Politik trennen muss.

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Dienstag, 23. März 2021
Lobbyismus

Warum haben sich in der Vergangenheit ausgerechnet die Unionsfraktion von CDU/CSU, gegen die Einrichtung eines Lobbyregisters, mit Händen und Füßen gewehrt? Nicht nur der Fall Philipp Amthor (CDU) hat deutlich aufgezeigt, dass auffällig viele Unionsfraktion-Abgeordnete bestimmte Lobbytätigkeiten inkl. erhaltene Zuwendungen nicht freiwillig offengelegt haben.

Die dadurch resultierende Abhängigkeit und politische Einflussnahme auf Gesetzgebungsmaßnahmen und Finanzströme, durch Lobbyisten ist schwer zu kontrollieren. Um den öffentlichen Druck zu mindern, wurde ein schwammiges Lobbyregister, ganz im Sinne der Unionsparteien auf den parlamentarischen Weg gebracht. Auch für dieses Werk, ist Transparenz ein Fremdwort.

Die Lobbyarbeit soll gegenüber Ministerien, bis zur Ebene der Unterabteilungsleiter, registrierungspflichtig sein. Wie und wo Lobbyisten versuchen auf die Erarbeitung einzelner Gesetze Einfluss zu nehmen, ist nicht vorgesehen. Nach wie vor kann im Dunkeln und geheim gemauschelt werden.

Transparenz gegenüber den Wähler*innen sieht anders aus. Geschäfte mit Interessenkonflikten, wie sie bei den Unions-Abgeordneten Nüßlein, Löbel und jetzt beim CSU-Abgeordneten Sauter öffentlich wurden, werden Lobbyisten weiterhin nicht abschrecken, ihre Deals abzuwickeln.

Erklärungsbedarf besteht auch beim CDU-Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn. Nach Informationen des Spiegels, soll die Firma Burda, deren Interessen der Ehemann von Herrn Spahn - Daniel Funke - vertritt, einen Direktauftrag (ohne Angebote einzuholen) des Bundesministerium für Gesundheit, zur Maskenlieferung erhalten haben. Daniel Funke, der als Lobbyist und Büroleiter der Burda-Repräsentanz in Berlin arbeitet, ist laut Burda-Angaben, weder informiert noch involviert gewesen. Ob das der Fall ist, kann jeder sehen wie er möchte. Das ändert nichts mehr an den Vertrauensverlust in die Politik.

Es würde der Politik guttun, wenn die Politiker*innen wieder das machen, wofür sie von den Bürger*innen gewählt und bezahlt werden. Hier ins Besondere, für §44a (Ausübung des Mandats) und §44b (Verhaltensregeln, des Abgeordnetengesetz.

Perfide an der Raffgier, der Herren Nüßlein, Löbel und Sauter ist, dass sie die Pandemie, die viele Familien und Menschen, mit Krankheit, Tod und Trauer konfrontiert, als Geschäftsmodell erwählt haben.

Die Politik ist gefordert, solche Fälle für die Zukunft zu unterbinden. Dafür setzt sich die NRO (Nicht Regierungs Organisation) Lobby Control ein.

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Montag, 15. März 2021
Landtagswahlen

Die Wahlen sind für die Regierungsparteien in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg so gelaufen, wie es vorhersehbar war. Sowohl Malu Dreyer (SPD) als auch Winfried Kretschmann (Grüne) können - mit leichten Zugewinnen - weiterregieren. Die Union hat durch die Korruptionsgeschichten ihrer Mitglieder viel Kredit verspielt und hat ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, in Sachen Lobbyismus.

Für neutrale, demokratische Beobachter*innen, ist aber der entscheidende Aspekt, dass viele Wähler*innen der AfD den Rücken kehrten. Langsam aber sicher wird bemerkt, dass AfD-Politiker*innen, nicht in das demokratische Gefüge der Bundesrepublik Deutschland passen. Auch wenn das Kölner Verwaltungsgericht urteilte, die AfD vorerst nicht zu beobachten und als Verdachtsfall einzuordnen, wurde vielen Wähler*innen das wahre Gesicht der AfD vor Augen geführt.

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Dienstag, 2. März 2021
Verfassungsschutz beobachtet AfD

Update: 05. März 2021, Kölner Verwaltungsgericht
Der Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht beobachten und als Verdachtsfall einordnen.

02. März 2021
Der Verfassungsschutz erklärt die AfD zum Verdachtsfall. Das Bundesamt hat die AfD unter Beobachtung gestellt. Die Partei gilt nun als rechtsextremistischer Verdachtsfall. Die AfD-Oberen wittern einen "Skandal", dürfen sich aber nicht beklagen, da sie sich aufgrund ihres rechten Gedankenguts, die Beobachtung redlich verdient haben. Es gibt nichts zu beschönigen, da der ganze rhetorische Erguss der AfD wunderbar dokumentiert ist.

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Donnerstag, 11. Februar 2021
AfD und Briefwahl

Das Superwahljahr 2021 ist eingeläutet. Die Covid19-Pandemie spielt natürlich bei der Wahl eine große Rolle. Zur Stimmenabgabe kommt es erfahrungsgemäß zu größeren Menschenansammlungen, die in Pandemiezeiten kontraproduktive Auswirkungen hätten. Die Briefwahl scheint eine vernünftige Alternative.

Zum Höhepunkt - der Bundestagswahl am 26. September 2021 - sowie den Landtagswahlen in: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, positioniert sich die AfD schon einmal vorsorglich mit der Aussage, dass es Pläne der etablierten Parteien gibt, eine Briefwahl durchzuführen. Reflexartig kommt die Behauptung: ?Briefwahlen ermöglichen ein hohes Maß an Manipulation?. Herr Trump lässt grüßen. Trumps Erzählung vom Raub seines Wahlsieges, durch die Briefwahl, wird 1:1 übernommen - warum? Die Erfahrung hat gezeigt, bei Briefwählern schneidet die AfD traditionell eher schlecht ab. Deswegen muss die Trump-Behauptung, Briefwahlen ermöglichen ein hohes Maß an Manipulation, auch für die AfD herhalten.

Die AfD hat sich ganz der Rhetorik ihres Vorbilds Donald Trump verschworen. Der hat den Menschen monatelang die Mär vom Wahlbetrug durch Briefwahl vorschwadroniert. Das gemäß dem Goebbels-Zitat: ?eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden, dann wird sie geglaubt?.

Bleibt nur zu hoffen, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt.

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Freitag, 5. Februar 2021
Covid-19 Impfung

Es ist auffällig, dass der Impfstoff von AstraZeneca - in Zeiten der Verteilungskämpfe - für die Gruppe ab 65-jährige - nicht sicher sein soll, obwohl es unter den Virologen unterschiedliche Meinungen, über die Wirkung bzw. Auswirkungen des Impfstoffs - bezogen auf diese Personengruppe - gibt.

Der Zusammenhang zwischen den Lieferengpässen, der Impfdosen für Covid-19 und den Zwang, große Teile der systemrelevanten Personen vorrangig zu impfen, erleichtert die Entscheidung offensichtlich, die Gruppe der über 65 Jahre in die Warteschlange zu schicken. Aktuell gibt es in Hamburg folgende Prioritätenliste.

Die dadurch eingesparten Impfdosen entspannen die Lage, bei den systemrelevanten und jüngeren Jahrgängen. Die verantwortlichen Politiker können dadurch ihre Blauäugigkeit, in Sachen Lieferverträge, vertuschen.

Es kann und darf aber nicht nur darum gehen, dass die reichen Staaten der Weltgemeinschaft, die Impfstoffe aufkaufen. Vor Augen halten sollten sich alle diese privilegierten Länder und deren Menschen, das Virus und seine Mutationen machen nicht an Grenzen halt. Das Problem ist global und kann nur solidarisch bewältigt werden.

Niemand ist z.Z. In der Lage vorherzusehen, welche COVID-19-Mutationen sich in den Ländern entwickeln, die nicht die Mittel haben, ihre Bevölkerung durchzuimpfen.

Mit Egoismus, ist dieser Pandemie nicht beizukommen. Allen Staaten, mit einem funktionierenden Gesundheitswesen, sollte daran gelegen sein - schon aus Eigennutz - ärmeren Staaten, die Mittel und Möglichkeiten bereitzustellen, auch ihre Bevölkerung zu impfen und das möglichst zeitnah.

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Mittwoch, 20. Januar 2021
Foulspiel nach Fifa-Regel 12

Das Gespür, für Respekt, Fairness und Gesundheit der Gegenspieler, scheint im Profifußball, vielen Kickern und "Fußballlehrern" abhandengekommen zu sein. Es würde auch vielen Fernsehkommentatoren guttun, etwas Regelkunde zu betreiben, damit sie ihre eigene Meinung zum Foul - entsprechend der u.a. FIFA-Regeln - artikulieren können.

Bei noch so offensichtlichen und brutalen Fouls im Spiel, wird das Schiedsrichterteam bedrängt, wenn sie das rücksichtslose Einsteigen als Tätlichkeit abpfeifen. Verbal sowie mit Gesten, wird von den Spielern angedeutet, dass nur der Ball gespielt wurde. Der Ball wird in vielen Situationen aber erst getroffen, wenn die Beine beiseite geräumt wurden. Viele Attacken, würden im privaten Bereich eine Klage wegen Körperverletzung nach sich ziehen.

Brutale Fouls, werden immer häufiger: "als Spiel gegen den Ball" und in vielen Fällen, ohne entsprechende Strafe durchgewunken. Das wird als "internationale Härte" ausgelegt. Schiedsrichter*innen haben die Order, das Spiel laufen zu lassen. Beispiele sind in allen Profispielen präsent.

Fouls, wie Halten, werden fast nur noch als normales Zweikampfverhalten bewertet, obwohl das, nach der u.a. Regel 12, einen Freistoß bzw. im Strafraum einen Elfmeter geben müsste.

Mit an stelle sich vor, bei einer Ecke oder Freistoß, würde es für jedes Halten im Strafraum einen Elfmeter geben.

Regeln sind eigentlich dafür da, dass sie eingehalten werden sollen. Ist das nicht der Fall, sollte die vorgesehene Strafe verhängt werden. In diesem Zusammenhang, stellt sich die Frage, warum bewerten Schiedsrichter*innen die Vergehen nicht mehr entsprechend der Fifaregel 12. Diese Regel zeigt auf:

Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des/der Schiedsrichter*innen fahrlässig, rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körpereinsatz begeht.

  • einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten
  • einem Gegner das Bein stellt oder es versucht
  • einen Gegner anspringt
  • einen Gegner rempelt
  • einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen
  • einen Gegner stößt
  • einen Gegner bedrängt

Dem gegnerischen Team wird ebenfalls ein direkter Freistoß zugesprochen, wenn ein Spieler eines der nachfolgenden drei Vergehen begeht:

  • einen Gegner hält
  • einen Gegner anspuckt
  • den Ball absichtlich mit der Hand spielt (gilt nicht für den Torwart im eigenen Strafraum)

Begeht ein Spieler eines der o.a. genannten zehn Vergehen im eigenen Strafraum, ist dies durch einen Strafstoß zu ahnden, vorausgesetzt, der Ball war im Spiel.

Halten ist das einzige der o.a. zehn Vergehen, wo das Regelwerk sich nicht hinter dem Passus: nach Einschätzung des/der Schiedsrichter*innen verstecken kann, da das Halten für alle Beteiligten - eindeutig - sichtbar ist.

Beim Studium der Fifaregel 12 fällt auf, nur der Versuch zum Foulspiel, zieht gleiche Konsequenzen nach sich, wie ein Foul. Diese Regelauslegung, wird so gut wie nie angewendet. Nimmt man die Regeln ernst, dafür sind Regeln ja da - würden in jedem Profispiel, nach 15 Minuten, nur noch acht gegen acht spielen und vier Elfmeter verhängt worden sein.

Das Fußball eine Kontaktsportart ist, braucht nicht diskutiert zu werden. Trotzdem sind Regeln einzuhalten. Deswegen wäre es interessant zu wissen, was von Seiten der Verbände (Fifa, DFB, etc.) mit den Schiedsrichter*innen passiert, die Rückgrat zeigen und entsprechend der Fifaregel 12 - Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen - konsequent pfeifen. Da sie dann nicht mehr nach dem Motto: "Brot und Spiele" Spiele agieren, darf man davon ausgehen, dass sie aus dem Verkehr gezogen werden.

Fußballfans können nur hoffen und wünschen, dass die Fifa und alle angeschlossenen Verbände, die Schiedsrichter*innen anweist - endlich wieder entsprechend ihrer eigenen Regeln - zu pfeifen. Nur mit dem Schutz der Regel, wären technisch versierte Spieler in der Lage ihre Vorteile, zu nutzen.

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Freitag, 15. Januar 2021
DFB-Pokal Holstein Kiel

Viele Fußbalfans fragen sich, wie es möglich war, dass Holstein Kiel, Bayern München aus dem DFB-Pokal gekickt hat. Die einfache Antwort ist, Kiel hat Fußball gespielt, wie es Bayern nicht erwartet hat. Kein heute übliches, Hin-und Hergeschiebe in der eigenen Hälfte, sondern schnelle Überbrückung des Mittelfelds. Das nahm den Bayern die Möglichkeit Abspielfehler zu nutzen.

Kiel verteidigte zwar überwiegend, schaltete aber direkt nach Ballgewinn, zielgerichtet, mit Zug auf das Bayerntor um. Dadurch wurde das übliche, fehleranfällige Mittelfeldgeplänkel reduziert. Diese Art vom Fußball wird in der heutigen Zeit nur selten praktiziert. Damit konnten die Münchner nicht umgehen. Vorgabe der Trainer ist immer noch der Ballbesitzfußball. Deswegen ist es immer wieder schön zu sehen, dass doch noch Fußball gespielt wird, der auch den Zuschauern gefällt und nicht nur von der Taktik und Systemen dominiert wird.

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Dienstag, 12. Januar 2021
Mark Zuckerberg & WhatsApp

Update: 26.02.2021
Die Erpressung durch Herrn Zuckerberg geht weiter! Die neuen AGB, ab 15. Mai 2021, sind überhaupt nicht mehr zu durchschauen.

Update: 02.02.2021
Zwischenzeitlich hat Herr Zuckerberg gemerkt, dass die User sich nicht alles bieten lassen und sich mit den App?s von Threema und Signal Alternativen ausgewählt haben, die den Datenschutz ernst nehmen. Da hilft auch nicht, dass der Termin zur Zustimmung der AGB bis zum 15. Mai 2021 verlängert wurde.

Bei Genehmigung der neuen AGB, werden neben der Mobiltelefonnummer, Status-Informationen und den Transaktionsdaten, auch Geräte- und Verbindungsdaten sowie Standort an Facebook übermittelt. Dabei geht es insbesondere darum, dass Daten von WhatsApp-Nutzern auch mit Facebook selbst und anderen Konzerntöchtern wie Instagram geteilt werden sollen, unabhängig davon, ob man Mitglied dieser Medien ist.

Wer dem Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook nicht zustimmt, kann WhatsApp ab dem 8. Februar 2021 nicht mehr nutzen. Nach dem Motto "friss oder stirb", erpresst das Unternehmen seine Kunden.

Ich persönlich habe auch keine Probleme damit, für Systeme, die den Datenschutz, im Sinne ihrer Nutzer betreiben, Gebühren zu entrichten, lasse mich aber nicht von Herrn Zuckerberg und WhatsApp erpressen. Hiermit verabschiede ich mich zum 15. Mai von WhatsApp, da ich den neuen AGB nicht zustimme.

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