Mittwoch, 20. Januar 2021
Foulspiel nach Fifa-Regel 12

Das Gespür, für Respekt, Fairness und Gesundheit der Gegenspieler, scheint im Profifußball, vielen Kickern und "Fußballlehrern" abhanden gekommen zu sein. Es würde auch vielen Fernsehkommentatoren gut tun, einmal etwas Regelkunde zu betreiben.

Bei noch so offensichtlichen und brutalen Fouls im Spiel, wird das Schiedsrichterteam bedrängt, wenn sie das Einsteigen, als Tätlichkeit abpfeifen. Verbal sowie mit Gesten, wird von den Spielern angedeutet, dass nur der Ball gespielt wurde. Der Ball wird in vielen Situationen aber erst getroffen, wenn die Beine beiseite geräumt wurden. Viele Attacken, würden im privaten Bereich, eine Klage wegen Körperverletzung nach sich ziehen.

Brutale Fouls, werden immer häufiger: "als Spiel gegen den Ball" und in vielen Fällen, ohne entsprechende Strafe durchgewunken. Das wird als "internationale Härte" ausgelegt.

Fouls, wie Halten, werden fast nur noch als normales Zweikampfverhalten bewertet.

Regeln sind eigentlich dafür da, dass sie eingehalten werden sollen. Ist das nicht der Fall, sollte die vorgesehene Strafe verhängt werden. In diesem Zusammenhang, stellt sich die Frage, warum bewerten die Schiedsricher*innen die Vergehen nicht mehr entsprechend der Fifaregel 12. Diese Regel zeigt auf:

Ein Spieler verursacht einen direkten Freistoß für das gegnerische Team, wenn er eines der nachfolgend aufgeführten sieben Vergehen nach Einschätzung des Schiedsrichters fahrlässig, rücksichtslos oder mit unverhältnismäßigem Körpereinsatz begeht:

  • einen Gegner tritt oder versucht, ihn zu treten,
  • einem Gegner das Bein stellt oder es versucht,
  • einen Gegner anspringt,
  • einen Gegner rempelt,
  • einen Gegner schlägt oder versucht, ihn zu schlagen,
  • einen Gegner stößt,
  • einen Gegner bedrängt.

Dem gegnerischen Team wird ebenfalls ein direkter Freistoß zugesprochen, wenn ein Spieler eines der nachfolgenden drei Vergehen begeht:

  • einen Gegner hält,
  • einen Gegner anspuckt,
  • den Ball absichtlich mit der Hand spielt (gilt nicht für den Torwart im eigenen Strafraum).

Begeht ein Spieler eines der genannten zehn Vergehen im eigenen Strafraum, ist dies durch einen Strafstoß zu ahnden, vorausgesetzt, der Ball war im Spiel.

Beim Studium der o.a. Regel 12, fällt auf, nur der Versuch zum Foulspiel, zieht gleiche Konsequenzen nach sich, wie ein Foul. Diese Regelauslegung, wird so gut wie nie angewendet. Nimmt man die Regeln ernst – dafür sind Regeln ja da - würden in jedem Profispiel, nach 15 Minuten, nur noch acht gegen acht spielen und vier Elfmeter verhängt worden sein.

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Freitag, 15. Januar 2021
DFB-Pokal Holstein Kiel

Viele Fußbalfans fragen sich, wie es möglich war, dass Holstein Kiel, Bayern München aus dem DFB-Pokal gekickt hat. Die einfache Antwort ist, Kiel hat Fußball gespielt, wie es Bayern nicht erwartet hat. Kein heute übliches, Hin-und Hergeschiebe in der eigenen Hälfte, sondern schnelle Überbrückung des Mittelfelds. Das nahm den Bayern die Möglichkeit Abspielfehler zu nutzen.

Kiel verteidigte zwar überwiegend, schaltete aber direkt nach Ballgewinn, zielgerichtet, mit Zug auf das Bayerntor um. Dadurch wurde das übliche, fehleranfällige Mittelfeldgeplänkel reduziert. Diese Art vom Fußball wird in der heutigen Zeit nur selten praktiziert. Damit konnten die Münchner nicht umgehen. Vorgabe der Trainer ist immer noch der Ballbesitzfußball. Deswegen ist es immer wieder schön zu sehen, dass doch noch Fußball gespielt wird, der auch den Zuschauern gefällt und nicht nur von der Taktik und Systemen dominiert wird.

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Dienstag, 12. Januar 2021
Mark Zuckerberg & WhatsApp

Den neuen AGB – zustimmen oder nicht?

Bei Genehmigung der neuen AGB, werden neben der Mobiltelefonnummer, Status-Informationen und den Transaktionsdaten, auch Geräte- und Verbindungsdaten sowie Standort an Facebook übermittelt. Dabei geht es insbesondere darum, dass Daten von WhatsApp-Nutzern auch mit Facebook selbst und anderen Konzerntöchtern wie Instagram geteilt werden sollen, unabhängig davon, ob man Mitglied dieser Medien ist.

Wer dem Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook nicht zustimmt, kann WhatsApp ab dem 8. Februar 2021 nicht mehr nutzen. Nach dem Motto "friss oder stirb", erpresst das Unternehmen seine Kunden.

Ich habe keine Probleme damit, für Systeme, die den Datenschutz, im Sinne ihrer Nutzer betreiben, Gebühren zu entrichten. Ich lasse mich aber nicht von Herrn Zuckerberg und WhatsApp erpressen. Hiermit verabschiede ich mich zum 8. Februar 2021 von WhatsApp. Parallel benutze ich seit Längerem Threema

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Donnerstag, 31. Dezember 2020
Coronatote

Mit über 1000 Coronatoten pro Tag, zum Jahreswechsel 2020/21, rächt sich jetzt, die Vorgehensweise von verschiedenen Ministerpräsidenten der Länder und deren Abwägung, Gesundheit gegen Ökonomie.

Lässt man die Pandemiezeit Revue passieren fällt auf, dass in vielen Bundesländern, die wirtschaftlichen Aspekte über die Gesundheit oder sogar das Leben gestellt wurde. Nicht berücksichtigt wurde, dass man Tote im Gegensatz zur Wirtschaft nicht wiederbeleben kann.

Jedes Bundesland, verwies auf die Hoheit des föderalen Systems der Bundesrepublik und suchte den Königsweg. Dieser erwies sich leider, außer für das COVID-19-Virus, als Sackgasse. Masken und Schutzkleidung für Ärzte und Gesundheitsinstitionen waren Mangelware und mussten umständlich und für Millionenbeträge, von wo auch immer, besorgt werden. Unser Gesundheitsminister stellte sich vor jede Kamera und publizierte...alles im Griff.

Von der Bundespolitik wurde erwartet, ein schlüssiges System zur Bekämpfung der Pandemie zu entwickeln...Fehlanzeige. Stattdessen, Diskussionen über Lockdown ja oder nein, Veranstaltungen in Sport und Kultur mit und ohne Zuschauer, Altenheime, Kita und Schulen öffnen ja oder nein, wenn ja, welche Auflagen.

Die geballten Expertenmeinungen der Virologen prallten, in Talkshows und Podcast, aufeinander. Eine konzertierte Aktion, mit einem abgestimmten Ergebnis von Politik und Virologen, über die weitere Vorgehensweise zur Bekämpfung der Pandemie...Fehlanzeige.

Länderchefs sahen in ihrem Egoismus nur bis zur nächsten Landtagswahl, ganz abgesehen von den sogenannten Kanzlerkandidaten, die in hektische Aktivitäten verfielen.

Der Lichtblick, dass ein zugelassener Impfstoff, in kürzester Zeit, zur Verfügung steht, wird durch das Wirrwarr, der Bundesländer zunichtegemacht, wer wird wann, in welchen Bundesland geimpft und wie werden die Bürger*innen über die Termine unterrichtet.

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Samstag, 26. Dezember 2020
Brexit is done

Update: 26.12.2020

Die Europäische Union (EU) und Großbritannien (GB) haben einen sogenannten Brexit-Deal unterzeichnet. Auch wenn sich beide Seiten als Gewinner darstellen, gibt es im Gegensatz zur Vor-Brexitzeit, nur Verlierer. Wie das aussieht, wurde uns gerade durch die Pandemie-Blockade von GB vor Augen geführt.

Man darf davon ausgehen, dass ein Großteil der Regelungen - auf über 1.200 Seiten - aus Zeitmangel, mit der heißen Nadel gestrickt wurden. Eine unterschiedliche Auslegung von bestimmten Regelungen, ab 1. Januar 2021, ist dadurch wahrscheinlich. Streit ist vorprogrammiert, da eine gemeinsame Zusammenarbeit weitestgehend eingedampft wurde.

Den erhofften Handelstatus mit der EU, analog Norwegen, konnte London nicht durchsetzen. Dadurch wird der Handel erheblich erschwert. Für Unternehmen, werden auf beiden Seiten, deutlich mehr Formalitäten anfallen, die Geld und Zeit Kosten.

Unabhängig von den ökonomischen Nachteilen, für die Bevölkerung von GB und EU - Verlierer sind die jungen, mobilen, europäischen Menschen. Wer sich als Brite zum Studium, Arbeitsaufenthalt oder Urlaub länger als 90 Tage pro halbes Jahr, in der EU aufhalten möchte, muss zukünftig ein Visum beantragen. Das Gleiche gilt für Bürger*innen der EU, die sich in GB aufhalten möchten.

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17. Oktober 2020

Die britischen Bürger*innen wurden vom damaligen Premierminister David Cameron über die Vor-und Nachteile eines Brexits genauso unzureichend informiert, wie es Boris Johnson, jetzt wider besseren Wissen und realitätsfernen Versprechen oder darf man sagen Lügen, über den Brexit weitergeführt hat.

Ein Austritt aus der Europäischen Union (EU) wird nur Wohlstand bringen und...ach, das so glorreiche Britische Empire, wird wieder zur alten Pracht und Stärke zurückfinden, so das Credo, der politischen Brexit-Befürworter.

Bei einer Wahlbeteiligung von 72,2 % (33,5 Mio. von 46,5 Mio. der wahlberechtigten Bürger*innen), hat eine knappe Mehrheit der Wähler*innen - 51,9 % (17,4 Mio. Wähler*innen) für den Brexit gestimmt.

Zieht man den Umkehrschluss, haben von den 46,5 Mio. Wahlberechtigten, sich ca. 29,1 Mio. der Stimme enthalten oder gegen den Brexit gestimmt. Im Vergleich zu den Brexit-Befürwortern, ist das eine überwältigende Mehrheit. Es stellt sich die Frage, ob es im Vereinigten Königreich, tatsächlich eine Mehrheit für den Brexit gab.

Die Brexit-Befürworter, haben - seinerzeit - in ihren Argumenten für den Brexit, nur (bewusst?) die Kleinigkeit vergessen, dass sie heute nicht mehr auf die Ressourcen der Kolonien zurückgreifen können. Die britische Wirtschaft ist mit Verträgen in die EU eingebunden, die es zu erfüllen gilt. Im Falle eines harten Brexit - werden wieder Mauern und Zollgrenzen (auch in den Köpfen) errichtet. Man denke nur an das Nordirland-Problem. Die Gefahr, dass es bei einem harten Brexit wieder zu Eskalationen kommen kann, ist nicht zu verleugnen. Noch immer ist der Bloody Sunday (30. Januar 1972) im Gedächtnis der Nordiren. Politik und Wirtschaftsunternehmen der übrigen EU werden deswegen nervös. Es geht um mehrstellige Milliardenbeträge, die ein harter Brexit, für alle Betroffenen verursachen wird. Vom Verlust vieler Arbeitsplätze und die bis dato geltende Freizügigkeit der Arbeitsplatzsuche, für alle EU-Europäer, ganz zu schweigen.

Dieses Szenario reizt ein Herr Johnson bis zu Exzess aus, da er sich sicher ist, die Politik und Finanzpolitik der EU werden aus Eigeninteressen, letztendlich einknicken und die Zugeständnisse machen, die er benötigt, um den Brexit als Erfolg verkaufen zu können.

Jetzt, wo die Übergangszeit zum 31. Dezember 2020 abläuft, und die EU besteht auf die ausgehandelten Ergebnisse, werden Johnson und die politischen Verantwortlichen und Befürworter des Brexits nervös. Ihre erhoffte, "sich selbsterfüllende Prophezeiung", scheint in weiter Ferne.
Boris Johnson versucht nun mit aller Macht, der EU den schwarzen Peter zuzuschieben. Pausenlos propagiert er, die EU bewegt sich nicht. Da stellt sich die Frage, wer denn die EU verlassen will?

Bleibt die EU standhaft, wird Großbritannien, für die Weltmächte, nach Vollzug des Brexits, nur noch als ein paar unbedeutende Inseln im Kanal wahrgenommen. Das kann aber nicht im Sinne der Europäer sein. Es müssen von beiden Seiten Wege gefunden werden, um diese Spaltung zu überwinden. Das geht nur, wenn das Vereinigte Königreich Großbritannien, dass schon ausgehandelte und abgestimmte Ergebnis, für ein Handelsabkommen, anerkennt und umsetzt.

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Sonntag, 20. Dezember 2020
Das Wort zum Jahreswechsel
Update: 24.12.2020

Erst einmal schönen Dank für die angeregte Diskussion. Ich habe ganz bewusst geschrieben, mit „Solidarität“ wäre die Staatsverschuldung schnell in den Griff zu bekommen. Es geht hier ausschließlich um die Nettovermögen im Milliardenbereich und nicht um die 1,7 Million Arbeitnehmer (mit Bruttoverdienst zwischen 5.000 und 7.000 Euro), die so die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage, den Spitzensatz von 42 Prozent zahlen. Alleine diese Zahlen weisen doch darauf hin, dass unser Steuersystem renovierungsbedürftig ist.

Nur zur Information, wenn man die weltweite Situation gegeneinander abwiegt, möchte ich in keinem anderen Land Leben. In diesem Sinne, geruhsame Feiertage und ein hoffentlich gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.
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Das Thema, wo kommt das Geld für Extraausgaben, der „Corona Pandemie“ her, wäre mit Solidarität leicht zu lösen.

Ein Überblick, über die Finanzsituation in Deutschland, zeigt auf, dass ein Verteilungsdefizit gibt. Die Vermögens- und Schuldenuhr (Quelle: Wirtschaftspolitik, ver.di), zeigt auf die Sekunde, das Nettoprivatvermögen und wie sich das Vermögen der Superreichen vermehrt. Gleichzeitig tickt die Schuldenuhr des Staates unerbittlich.

Deutlich wird auch, dass nur 1 % der reichsten Bundesbürger, über ein Drittel dieses Vermögens besitzen. Diese Summe ist mehr als das zweifache der Staatsverschuldung.

Hier einen vernünftigen, solidarischen, Mittelweg - zwischen Staatsverschuldung und Superreichtum - zu finden, müsste ein Hauptanliegen der jeweiligen Bundesregierung sein. Ganz besonders in Coronazeiten, wo dreistellige Milliardenbeträge benötigt werden, um Wirtschaft, Gesundheit- und Sozialwesen zu stabilisieren.

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Dienstag, 15. Dezember 2020
Judikative und Corona

Unser Grundgesetz, mit seinen Grundrechten Art. 1-19, ist der Kompass für die Rechtsprechung in Deutschland. In Zeiten, der Coronapandemie, wo pausenlos, von Virologen und Politikern, auf die Menschen eingewirkt wird, Schutzmasken zu tragen, Abstand zu halten, sowie private und familiäre Begegnungen zu reduzieren, stellt sich die Frage, welche Grundrechte sind höher zu bewerten, Art. 8, die Versammlungsfreiheit oder Art. 2, Abs, 2, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Das gegeneinander Ausspielen, siehe Leipzig, dieser beiden elementaren Grundrechte, durch Veranstalter, Gerichte und Politiker ist unerträglich. Gleich, ob es sich um die Versammlungsfreiheit oder einen Lockdown handelt. Der entscheidene Fakt, bei der Abwägung sollte immer sein, Tote kann man nicht mehr zurückholen.

Um eine Festschreibung, von bestimmten, in der Coronakrise benötigten gesetzgeberischen Maßnahmen zu verhindern, dürfen alle, in diesem Zusammenhang getroffenen Maßnahmen, nur temporär vollzogen werden und müssen nach der Pandemie - parlamentarisch -wieder außer Kraft gesetzt werden.

Die Gesetzgebung kann nur Grundlage für ein Zusammenleben in Coronazeiten schaffen. Nur mit Eigenverantwortung, Respekt und Einhaltung der Regeln, gegenüber seinen Mitmenschen, ist eine Eindämmung der Pandemie möglich. Jeder Einzelne, muss seinen Teil beitragen.

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Sonntag, 29. November 2020
Thüringen lässt grüßen

In Sachsen-Anhalt starten Teile der CDU, einen neuen Versuch, wie belastbar die Demokratie in unserer Republik ist. Als Alibifunktion müssen 0,86 €/Monat, für die Rundfunkgebühr, des öffentlichen-rechtlichen Rundfunk herhalten. Im neuen Jahr soll die Gebühr von 17,50 € auf 18,36 € erhöht werden.

Mitglieder der CDU und AfD-Landtagsfraktion sind im Gegensatz, zur SPD und den Grünen, gegen diese Erhöhung. Der leicht erhöhte Beitrag ist die Empfehlung einer unabhängigen Sachverständigen-Kommission.

Um die neuen Gebühren umzusetzen, müssen die 16 Ministerpräsidenten und die Landesparlamente der Bundesrepublik zustimmen. Alle Landeschefs - inkl. Sachsen-Anhalts Haseloff - haben den Vertrag schon unterschrieben. Jetzt geht es um die Mehrheit, des Landtags von Sachsen-Anhalt. Hier bringen, unabhängig, vom Zustand der fragilen Koalition (CDU, SPD und Grünen), die CDU-Abgeordneten, eine gemeinsame Ablehnung, der neuen Gebühren, mit Hilfe der AfD-Stimmen ins Gespräch. Zusammen haben AfD und CDU die Stimmenmehrheit.

Es liegt nahe, dass die sogenannten wertekonservativen Kräfte in der CDU - wie schon bei der Thüringen Wahl ausloten wollten, ob, wie und auf welcher Ebene, eine Zusammenarbeit mit der AfD toleriert wird. Die Scheinheiligkeit der CDU-Spitze ist unglaubwürdig. Die CDU braucht die Stimmen von rechts, um nicht so abzustürzen, wie die SPD. Was liegt da näher, als das Kuscheln mit der AfD.

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Samstag, 21. November 2020
AfD und Tabubruch

Die AfD kopiert das Spielchen, des ehemaligen USA-Präsidenten Trump. Selbst im Bundestag wird vor keinem Tabu mehr halt gemacht. Es werden Personen eingeschleust, die Bundestagsabgeordnete beschimpfen und unter Druck setzen. Die Verachtung und der Bruch von demokratischen Grundregeln, wird durch die Abgeordneten der AfD - analog Trump - instrumentalisiert, bis es von ihren Anhängern als der Normalfall angesehen wird. Folgt ein Aufschrei der demokratischen Politiker und der Öffentlichkeit, wird bewusst beschwichtigt und zurückgerudert. Es wird ausgelotet, wie weit man gehen kann.

Mit jedem Tabubruch, der als Widerstand gegen das Establishment, in den sozialen Medien, von der AfD gefeiert wird, erodiert unsere demokratische Grundordnung ein bisschen mehr. Hintergründiges Kalkül der Partei, ihre Anhänger fühlen sich in der AfD-Echoblase bestätigt.

Gerade vor Wahlen ist es auffällig, dass viele AfD-Politiker, mit antidemokratischen Parolen und Verschwörungstheorien, ihre Anhänger mobilisieren. Aber liebe AfD-Wähler*innen, denkt daran, im Gegensatz zu Euch - den Wähler*innen - haben diese populistischen Selbstdarsteller, einmal gewählt, für den Rest ihres Lebens "finanziell" ausgesorgt und lachen über das dumme Wahlvolk.

Eine Blaupause der Auswirkungen, auf die demokratischen Prozesse, wird uns gerade mit der Abwahl von USA-Präsident Trump und seinen Tiraden gegen das Ergebnis einer demokratischen Wahl, vor Augen gehalten.

Es wird Zeit, dass nicht nur die AfD Brandenburgs vom Verfassungsschutz beobachtet wird, sondern die ganze Partei.

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Donnerstag, 19. November 2020
Spaniendebakel

Das historische Fußballdebakel gegen Spanien ist die Folge vieler Fehleinschätzungen, was die Spielstärke der Nationalmannschaft anbetrifft. Eine davon hat der Spiegel, schon vor dem Spiel gegen Spanien, in seiner Ausgabe 47; vom 14.11.2020 aufgezeigt.
Das internationale Zentrum für Sportstudien (CIES), führt Deutschland und seine Bundesligavereine, in der Nachwuchsausbildung Europas, erst auf den 13. Platz. Nach dem 0:6 gegen Spanien, darf man raten, welche Clubs, aus welchen Ländern, die meisten Top-Spieler für die führenden europäischen Ligen ausgebildet haben.........genau, die spanischen Vereine.

Nachwuchsausbildung

Die Spanier haben ihre Mannschaft, genau wie Deutschland, neu aufgebaut. Auch hier wurden viele junge Spieler integriert. Was auffiel war, dass bei den Spaniern eine viel höhere Spielintelligenz, individuelle technische und fußballerische Qualitäten deutlich sichtbarer waren. Weitere Auffälligkeiten waren, Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung, die jeder spanische Spieler ausstrahlte.

Wie das Zusammenspiel, von individuellen technischen Fähigkeiten, Selbstbewusstsein, Entscheidungsfreudigkeit und Eigenverantwortung funktioniert, haben uns die Spanier vor Augen geführt.

Statisk hin oder her, DFB/DFL und Vereine, täten sich gut daran, ihre Spieler zu ermutigen, mehr Verantwortung zu übernehmen und das nicht nur auf dem Feld. Talente sind genug vorhanden. Auch wenn in den Anfangsformationen, an jeden Bundesligaspieltag, nur ca. ein drittel Spieler auflaufen, die für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt sind.

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Samstag, 14. November 2020
Trumpismus

Machen wir uns nichts vor. Trump ist zwar abgewählt, aber seine Wählerschaft ist nach wie vor noch Realität. Fast die Hälfte der amerikanischen Wähler*innen haben für Trump gestimmt. Dass diese nur schwer, zum freien, liberalen Denken und Handeln zu überzeugen sind, hat der Wahlkampf in den USA deutlich gezeigt. Konflikte, zwischen den politischen Lagern, werden nach wie vor das Land beherrschen und spalten.

Das scheint ganz im Sinne von Herrn Trump zu sein, der auf Zeit spielt und auf seine "sich selbst erfüllende Prophezeiung - Präsident zu bleiben", wartet. Demokratie scheint ein störendes Fremdwort für ihn zu sein. Gleich, wie viele kritische Minister und Beamte er gegen loyale Abnicker austauscht, bin ich überzeugt, dass die Mehrheit der Gerichte und republikanischen Politiker - letztendlich - die demokratischen Prozesse unterstützen werden und einen friedlichen Übergang, zum gewählten Präsidenten Biden, unterstützen.

Wahrscheinlich die größte Sorge von Donald Trump ist es, bei Verlust seiner Immunität, als Ex-Präsident der Vereinigten Staaten, für seine Machenschaften (z. B. Steuerhinterziehung) vor Gericht gestellt zu werden.

Ein kleiner Tipp Donald, noch hast die Möglichkeit - sagen wir einmal - aus Krankheitsgründen zurückzutreten und Herrn Pence für die restliche Zeit - bis zum 20. Januar 2021 - das Präsidentenamt zu übergeben. Herr Pence, als Präsident der USA, könnte Dich dann für alle, Deine unrechtmäßigen Vergehen, Handlungen und Schandtaten begnadigen.

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Dienstag, 10. November 2020
Coronademo in Leipzig

Wie blauäugig müssen die Richter nur sein. In Zeiten, wo pausenlos, von Virologen und Politikern, auf die Menschen eingewirkt wird, Schutzmasken zu tragen, Abstand zu halten, sowie private und familiäre Begegnungen zu reduzieren, maßen sich ein paar Richter an, alle Vorkehrungen, zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie auszuhebeln.

Nach der Genehmigung der Demo, stellt sich die Frage, welche Grundrechte sind höher zu bewerten, die Versammlungsfreiheit oder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.

Abgesehen davon, dass viele Demo-Teilnehmer der Querdenker, von Haus aus ohne Maske kommen, ist im Vorfeld deutlich, dass Ordner, nicht in der Lage sind, mehrere zehntausend Teilnehmer auf Abstand zu halten. Konflikte sind vorprogrammiert, da die Polizei eingreifen muss, wenn die Hygieneregeln nicht eingehalten werden. All das hätten die Richter berücksichtigen müssen.

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Mittwoch, 4. November 2020
USA-Wahl, Fake News und Trump

Die nicht zeitnahe Auszählung der Stimmzettel und die Reaktion von Trump, sich als vorzeitiger Wahlsieger 2020 zu präsentieren sowie die angekündigten Klagen, sind ein einziges Desaster, für eine der ältesten Demokratien der Welt. Das sollte uns aber nicht dazu verleiten, mit dem Finger, auf die Wähler*innen und das unwürdige Schauspiel von Trump und seiner republikanischen Partei zu zeigen.

Warum? Es wäre einmal eine Überlegung wert, zu analysieren, wenn das Zweiparteien-Wahlsystem auch in Deutschland praktiziert werden würde. Mit den vergleichbaren Parteien SPD (Demokraten) und (Republikaner) AfD. Die Wähler*innen müssten sich zwischen diesen beiden Parteien entscheiden. Ich möchte nicht wissen, wie bei uns in Deutschland, die Wahl ausgeht.

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Montag, 26. Oktober 2020
Zigarettenfilter und Umweltabgabe

Jährlich werden, laut Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehrere Billionen weggeschmissene Kippen, zu Umweltkillern.
Milliarden Raucher, verbrennen Unmengen Zigaretten pro Jahr. In Deutschland wird trotz Bußgeldandrohung einiger Bundesländer, keine Rücksicht genommen. Die Kippen, mit Filter, werden überall entsorgt.

Die Folgen für die Natur - und somit für die Menschen - sind verheerend. Naturschützer fordern ein Verbot der Filter. Die Filter sind sowohl ein Müllproblem, als auch ein Vergiftungsfaktor für die Umwelt. Denn die Stoffe, die nach dem Abrauchen in den Filtern stecken, machen die gebrauchten Filter, zum hochgiftigen Sondermüll.

Immer mehr Gesundheits- und Umweltwissenschaftler, weisen deswegen auf die gewaltigen Schäden, von achtlos weggeworfenen Zigarettenfilter hin. Ob Gehwege, Bahnhöfe oder Parkanlagen, überall sieht man diese ökologischen Zeitbomben liegen. Außerdem, ist der Anblick, von zig Filtern, auf ein paar Meter Gehweg, schwer zu ertragen.

Dabei bietet sich eine einfache Lösung an, um dem Problem Herr zu werden. Eine Umweltabgabe für Filter. Es werden auf jede verkaufte Filterzigarette - z. B. 10 Cent - erhoben. Diese 10 Cent pro Filterzigarette, werden beim Kauf, auf die Anzahl Zigaretten pro Packung, aufgeschlagen.

Sammelt man die Filter seiner gerauchten Zigaretten, wird beim Kauf einer neuen Packung und Abgabe der gebrauchten Filter, der Preis pro Packung, entsprechend der abgegeben Anzahl Filter, reduziert bzw. man bekommt es - analog Flaschenpfand - als Bargeld ausgezahlt.

Es bedarf einer entsprechenden Infrastruktur, (für Abgabe, Lagerung und Entsorgung), man muss es nur wollen. Das beste Beispiel, dass es klappen kann, ist das System der Pfandflaschen. Man darf auch davon ausgehen, dass für viele Menschen - die jetzt schon, Flaschen sammeln, dass Auflesen von Zigarettenfilter, eine zusätzliche Überlebensmaßnahme darstellt.

Damit es nicht falsch verstanden wird, ich empfinde es nach wie vor als Schande, dass wir in einem der reichsten Länder der Erde, Menschen, in eine solche prekäre Situation bringen, um zu überleben.

Dem Autor ist auch klar, dass die Tabaklobby Sturm läuft und sofort alle Register ziehen wird, um aufzuzeigen, dass dieser Vorschlag nicht oder nur mit einem nicht akzeptablen Riesenaufwand, zu bewerkstelligen ist.

Die Historie des 21. Jahrhundert hat gezeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, der Industrie und Wirtschaft, nicht - oder ganz selten greifen. Es wird durchgesetzt, was für ein Unternehmen am wirtschaftlichen ist. Die Multis, fühlen sich für die Folgekosten nicht verantwortlich. So auch, bei der tickenden Umweltbombe, nicht fachgerechte Entsorgung von Zigarettenfilter. Treffen kann man die Verursacher nur da, wo es Ihnen wehtut. Am Geldbeutel.

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